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Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

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  • Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

    Liebe Forumsmitglieder,
    ich bin heilfroh dieses Forum gefunden zu haben und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

    Meine Mutter ist seit knapp 25 Jahren bei einer Hausverwaltung als Hausmeisterin in einer großen Anlage beschäftigt. Sie selbst wohnt auch in der Anlage.

    Am 15.12.10 erlitt sie einen schweren Herzinfarkt, kurz vor knapp konnten die Sanitäter schlimmstes verhindern!

    Im Krankenhaus wurde auch ein "gleichzeitiger" Schlaganfall diagnostiziert. Der wirkt sich vorallem auf ihre Aussprache aus, sie verdreht Wörter, kann manches nicht aussprechen. Sie versteht Briefe nicht, erst wenn man sie ihr vorliest. Bei den einfachsten Rechenaufgaben ist sie sich immer 100% sicher, richtig gerechnet zu haben, aber das Ergebnis ist meistens falsch. Es fehlt an Feinmotorik in der rechten Hand.

    Nach dem Krankenhausaufenthalt kam sie auf Reha.
    Letzten Samstag kam sie endlich wieder nach Hause, und nichteinmal 1Std. später steht der Postbote mit einem Einschreiben vor der Tür!

    Eine Kündigung zum 28.06.11 mit der Begründung das sich Mieter schon oft über ihr Arbeitsweise beschwert hätten. Dieser Begründung ging aber niemals, in den ganzen 25 Jahren, eine Abmahnung voraus.

    Dazu sollte ich vielleicht noch erwähnen das es in der Anlage schon manche Reiberreien gab, vorallem mit Rentnern, die den ganzen Tag am Fenster hingen und meiner Mutter beim arbeiten zugeehen haben, und sich danach beschwerten über Dinge wie:

    - Sie könnte mal wieder Rasenmähen, oder auch, warum sie jetzt Rasenmäht, schließlich blühen die Gänseblümchen grad soooo schön.

    - Der Busch ist so groß, in kann gar nichts mehr aus meinem Fester sehen, und dann: sie hat vielzuviel abgeschnitten...

    - 2006 hatten wir viel Schnee: Ich, mein Mann, sogar Freunde von uns haben geholfen zu räumen, sind dem Schnee aber einfach nicht Herr geworden, und trotzdem gingen beschwerden in der Hausverwaltung ein. Wir wussten nicht, wohin mit dem Schnee, aben in jedem ach so kleinem Eck Häufchen gemacht -> da kam die Beschwerde das sich unter dem Schneehaufen ein Blumenbeet befinde, und der Schneehaufen muss weg, sonst wächst da nix mehr....

    Diese Liste könnte ich ewig weiterführen... und es handelt sich immer nur um Lapalien, und sie bekam deswegen NIE eine Abmahnung vom Arbeitgeber!

    Entschuldigt bitte meinen langen Post aber ich bin so wütend! Seit ich 7 bin hat meine Mutter dort gearbeitet.
    Und auch nachdem ich schon lange ausgezogen war, bin ich in der Urlaubszeit meiner Mutter hingefahren um einem Techniker die Tür aufzusperren oder ähnliches....

    Am liebsten würde ich den Telefonhörer in die Hand nehmen und den Geschäftsführer ordentlich rund machen...!-> Mach ich natürlich nicht...

    Nun endlich zu meiner Frage: Wie gehen wir am besten vor?

    - Erst Widerspruch beim Arbeitgeber einreichen oder gleich Kündigungsschutzklage?

    - Meine Mutter hat keine Rechtsschutzversicherung. . das Geld für einen Anwalt haben wir nicht, meint ihr wir kriegen das auch ohne hin?

    Wie, wo, womit, wann???? ogott...

    Achja, was vielleicht noch interessant wäre:
    Während der Reha haben wir erfahren das meine Mutter höchstwahrscheinlich niemals wieder 100% hergestellt werden kann, also die Sprache und Feinmotorik betreffend.
    -> Davon weiß der Arbeitgeber eigentlich noch gar nichts...

    Bitte helft uns beim weiterem Vorgehen, wir selber haben von solch Dingen leider "oder zum Glück bis jetzt noch nicht" überhaupt keine Ahnung!

    vielen, vielen Dank im voraus, Nicole

  • #2
    AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

    Zitat von Stoepsl Beitrag anzeigen
    Liebe Forumsmitglieder,
    ich bin heilfroh dieses Forum gefunden zu haben und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

    Meine Mutter ist seit knapp 25 Jahren bei einer Hausverwaltung als Hausmeisterin in einer großen Anlage beschäftigt. Sie selbst wohnt auch in der Anlage.

    Am 15.12.10 erlitt sie einen schweren Herzinfarkt, kurz vor knapp konnten die Sanitäter schlimmstes verhindern!

    Im Krankenhaus wurde auch ein "gleichzeitiger" Schlaganfall diagnostiziert. Der wirkt sich vorallem auf ihre Aussprache aus, sie verdreht Wörter, kann manches nicht aussprechen. Sie versteht Briefe nicht, erst wenn man sie ihr vorliest. Bei den einfachsten Rechenaufgaben ist sie sich immer 100% sicher, richtig gerechnet zu haben, aber das Ergebnis ist meistens falsch. Es fehlt an Feinmotorik in der rechten Hand.

    Nach dem Krankenhausaufenthalt kam sie auf Reha.
    Letzten Samstag kam sie endlich wieder nach Hause, und nichteinmal 1Std. später steht der Postbote mit einem Einschreiben vor der Tür!

    Eine Kündigung zum 28.06.11 mit der Begründung das sich Mieter schon oft über ihr Arbeitsweise beschwert hätten. Dieser Begründung ging aber niemals, in den ganzen 25 Jahren, eine Abmahnung voraus.

    Dazu sollte ich vielleicht noch erwähnen das es in der Anlage schon manche Reiberreien gab, vorallem mit Rentnern, die den ganzen Tag am Fenster hingen und meiner Mutter beim arbeiten zugeehen haben, und sich danach beschwerten über Dinge wie:

    - Sie könnte mal wieder Rasenmähen, oder auch, warum sie jetzt Rasenmäht, schließlich blühen die Gänseblümchen grad soooo schön.

    - Der Busch ist so groß, in kann gar nichts mehr aus meinem Fester sehen, und dann: sie hat vielzuviel abgeschnitten...

    - 2006 hatten wir viel Schnee: Ich, mein Mann, sogar Freunde von uns haben geholfen zu räumen, sind dem Schnee aber einfach nicht Herr geworden, und trotzdem gingen beschwerden in der Hausverwaltung ein. Wir wussten nicht, wohin mit dem Schnee, aben in jedem ach so kleinem Eck Häufchen gemacht -> da kam die Beschwerde das sich unter dem Schneehaufen ein Blumenbeet befinde, und der Schneehaufen muss weg, sonst wächst da nix mehr....

    Diese Liste könnte ich ewig weiterführen... und es handelt sich immer nur um Lapalien, und sie bekam deswegen NIE eine Abmahnung vom Arbeitgeber!

    Entschuldigt bitte meinen langen Post aber ich bin so wütend! Seit ich 7 bin hat meine Mutter dort gearbeitet.
    Und auch nachdem ich schon lange ausgezogen war, bin ich in der Urlaubszeit meiner Mutter hingefahren um einem Techniker die Tür aufzusperren oder ähnliches....

    Am liebsten würde ich den Telefonhörer in die Hand nehmen und den Geschäftsführer ordentlich rund machen...!-> Mach ich natürlich nicht...

    Nun endlich zu meiner Frage: Wie gehen wir am besten vor?

    - Erst Widerspruch beim Arbeitgeber einreichen oder gleich Kündigungsschutzklage?

    - Meine Mutter hat keine Rechtsschutzversicherung. . das Geld für einen Anwalt haben wir nicht, meint ihr wir kriegen das auch ohne hin?

    Wie, wo, womit, wann???? ogott...

    Achja, was vielleicht noch interessant wäre:
    Während der Reha haben wir erfahren das meine Mutter höchstwahrscheinlich niemals wieder 100% hergestellt werden kann, also die Sprache und Feinmotorik betreffend.
    -> Davon weiß der Arbeitgeber eigentlich noch gar nichts...

    Bitte helft uns beim weiterem Vorgehen, wir selber haben von solch Dingen leider "oder zum Glück bis jetzt noch nicht" überhaupt keine Ahnung!

    vielen, vielen Dank im voraus, Nicole
    Hallo,nicole
    besitzt deine Mutter einen Schwerbehinderten -Ausweis?
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

      Nein ... es wird auch wahrscheinlich noch eine weile an ihr "herumtherapiert" werden, Logopäde u.s.w. bevor das in erwägung gezogen werden kann. Der Herzinfarkt ist erst ungefähr 1 1/2 Monate her...

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      • #4
        AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

        Zunächst einmal, wie groß ist der Betrieb? Mehr als 10 Arbeitnehmer? Das ist wichtig für die Anwenbarkeit des Kündigungschutzgesetzes.
        Nun endlich zu meiner Frage: Wie gehen wir am besten vor?

        - Erst Widerspruch beim Arbeitgeber einreichen oder gleich Kündigungsschutzklage?
        Einen Widerspruch gegen eine Kündigung gibt es nicht. Natürlich kann man beim AG vorsprechen, aber die Kündigung beseitigt dies nicht. Hier muss entweder ein beiderseitige Vereinbarung her, oder Kündigungsschutzklage erheben. Hier gilt eine Frist von 3 Wochen. D.h. wird nicht innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung Klage erhoben, ist die Kündigung wirksam, sei sie auch noch so falsch.

        - Meine Mutter hat keine Rechtsschutzversicherung. . das Geld für einen Anwalt haben wir nicht, meint ihr wir kriegen das auch ohne hin?
        Hier gibt es die Möglichkeit zunächst einen Beratungsschein für eine Erstberatung zu bekommen. Soll Klage erhoben werden, gibt es noch die Möglichkeit der Prozesskostenhilfe.



        Achja, was vielleicht noch interessant wäre:
        Während der Reha haben wir erfahren das meine Mutter höchstwahrscheinlich niemals wieder 100% hergestellt werden kann, also die Sprache und Feinmotorik betreffend.
        -> Davon weiß der Arbeitgeber eigentlich noch gar nichts...

        Der AG hat aus meiner Sicht die Kündigung aber gerade auf Grund dieser Erwartung ausgesprochen. Bei einer so heftigen Diagnose (Herzinfarkt / Schlaganfall) kann selbst der Laie sich vorstellen, dass das nicht mehr 100% wird. Offenkundig will der AG nicht das Risiko eingehen, einen Mitarbeiter zu beschäftigen, der nicht 100% kann.
        Daher spricht er jetzt schon mal die Kündigung aus, insbesondere auch in Anbetracht der langen Kündigungsfrist Hierfür greift er sich irgendeinen Grund(wobei er eigentlich nicht mal einen Grund nennen muss), bloß nicht die Tatsache der Krankheit. Dies ist nämlich nicht so ohne weiteres ein zulässiger Grund, sondern nur dann, wenn es ein negative Prognose für die Zukunft gibt. Die Kündigungsgründe muss er sowieso erst im Kündigungschutzprozess darlegen und beweisen. Bis dahin ist vielleicht schon absehbar, dass es mit dem AN nicht mehr 100% wird. Dann kann er immer noch als Grund die Krankheit mit negativer Prognose angeben und das wird ihm in ca. 3-4 Monaten, wenn der Verhandlungstermin stattfindet, natürlich leichter fallen, weil es dann auch aus medizinischer Sicht besser beurteilt werden kann.
        Das Risiko für den AG ist gering. Es sind allenfalls die Prozesskosten. Bei dieser langen Kündigungsfrist findet der Verhandlungstermin vor Gericht voraussichtlich noch innerhalb der Kündigungsfrist statt. D.h. er würde nichteinmal zusätzliche Aufwendungen für den Lohn haben, weil diese ja ohnehin anfallen würden. Zudem dürfte hier die AN ohnehin schon längst aus der Lohnfortzahlung gefallen sein, d.h. es kostet den AG nicht einmal das Gehalt.
        Gewinnt der AN, wird das Arbeitsverhältnis eben fortgesetzt, es fallen für den AG nur die eigenen Kosten und Gerichtskosten an. Gewinnt der AG, ist er die AN los.


        vielen, vielen Dank im voraus, Nicole [/quote]

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        • #5
          AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

          Zitat von Stoepsl Beitrag anzeigen
          Nein ... es wird auch wahrscheinlich noch eine weile an ihr "herumtherapiert" werden, Logopäde u.s.w. bevor das in erwägung gezogen werden kann. Der Herzinfarkt ist erst ungefähr 1 1/2 Monate her...
          troß allem würde ich deiner Mutter raten mal mit dem behandelden Arzt zu sprechen ob es nicht ratsam wäre den Behindertenstatus anerkannt zu bekommen.Je nachdem wie hoch der GdB ist kann es im Allltagsleben sehr hilfreich sein.
          Gruß FS
          In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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          • #6
            AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

            Meinen Sie wirklich, das nach so kurzer Zeit möglich wäre?
            Vielen Dank für den Tip, über soetwas haben wir natürlich noch garnicht nachgedacht, vorallem weil wir die Hoffnung haben, das alles wieder gut wird, sie ist ja erst 53...

            Kommentar


            • #7
              AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

              Zitat von Stoepsl Beitrag anzeigen
              Meinen Sie wirklich, das nach so kurzer Zeit möglich wäre?
              Vielen Dank für den Tip, über soetwas haben wir natürlich noch garnicht nachgedacht, vorallem weil wir die Hoffnung haben, das alles wieder gut wird, sie ist ja erst 53...
              das ganze wird nicht von heut auf morgen passieren,da es etwas dauert bis man alle Unterlagen zusammen hat.Es wird ein Fragebogen ausgefüllt werden müssen,auf dem z.B. alle Ärzte angeben werden müssen, Orthopede,Praktischer Arzt, alle Krankheten usw. ja nichts vergessen. Wenn einem dann möglicher weise ein GdB zugesprochen wird, sieht man welche Vergünstigungen man geltend machen kann.GdB= Grad der Behinderung.
              Gruß FS
              In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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              • #8
                AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

                Hallo und Danke für deine Hilfe...

                - Der Betrieb hat mehr als 10 Mitarbeiter.

                Zum letzten Punkt: Danke! Tausend Gedanken schwirrten durch unsere Köpfe, und natürlich haben wir geahnt oder auch gewusst, das der eigentliche Kündigungsgrund die Erkrankung ist....

                AAAAABBBEEERRRR! was ist das für eine Welt, ein Deuschland, ein Arbeitgeber, wo man nach 25 Jahren, einfach so, den Arbeitnehmer kündigen kann! Meine Mutter wird bestimmt noch eine Weile krankgeschrieben sein, die Lohnfortzahlung hat inzwischen auch schon die LVA übernommen, also haben diese "arghhh" denke ich, erstmal auch keine Kosten. Wie kann man nur so herzlos sein?

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                • #9
                  AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

                  - Der Betrieb hat mehr als 10 Mitarbeiter.

                  Das ist insofern gut, als das dann der AG unter das KSchG fällt. Sonst würde es ganz übel aussehen.

                  AAAAABBBEEERRRR! was ist das für eine Welt, ein Deuschland, ein Arbeitgeber, wo man nach 25 Jahren, einfach so, den Arbeitnehmer kündigen kann!
                  Ob das wirklich so geht, wird man sehen. Denn wenn z.B. der AN noch seine Tätigkeit ggf. eingeschränkt ausüben kann oder auf einem anderen Arbeitsplatz arbeiten kann, wäre die Kündigung unzulässig.

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

                    Entschuldige das ich frage, habe auch grad ein wenig gegoogelt, aber bin nicht so recht schlau daraus geworden: Welche Vorteile bekommt sie dadurch?
                    Vielleicht auch, weil sie am liebsten noch arbeiten will oder müsste, um auf ein Level der Rente zu kommen um damit leben zu können.... mein verstorbener Vater und meine Mutter haben zusammen bei dieser Hausverwaltung als Hausmeisterehepaar gearbeitet, dementsprechend wurde sozusagen der Lohn durch 2 geteilt und natürlich auch die Renteneinzahlung.....

                    Da bleibt nich viel...

                    Es muss doch "friedliche" Wege geben, um sich mit dem AG nach 25 Jahren zu einigen? Ogott, das alles ist doch hoffentlich nur ein schlechter Alptraum!

                    Danke für deine Hilfe, werden uns darüber informieren und die Ärzte zu Rate ziehn..

                    Nicole

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

                      Hallo !

                      Auch wenn das aus Ihrer Sicht subjektiv anders erscheint: Deutschland ist zweifelsohne eines der Länder mit ziemlich gutem Schutz der Arbeitnehmen.
                      Wie gesagt, Ihre Sicht ist verständlich.
                      Es ist in meinen Augen ein Problem mit der deutschen Arbeitnehmermentalität - die davon ausgeht der Arbeitgeber hätte nach 25 Jahren doch irgendwie Dankbarkeit zu zeigen.
                      Da frage ich halt: Wofür? Mit der selben Begründung müsste ein AN Dankbarkeit gegenüber seinem AG zeigen - denn er hat ja 25 Jahre lang Gehalt bezahlt.

                      Ich schaue jetzt mal auf die andere Seite: Dort sind in einer Wohnanlage Eigentümer oder Mieter, die jetzt plötzlich die doppelten Hausmeisterkosten bezahlen sollen, da die ursprüngliche Hausmeisterin krankheitsbedingt den Job nicht mehr machen kann.

                      Was würden Sie sagen wenn bei Ihrer nächsten NK-Abrechnung dieser Posten plötzlich doppelt so hoch wäre, mit der Begründung "Aus Dankbarkeit für 25 Jahre Tätigkeit" ?

                      Wie so vieles im Leben hat jede Sache immer zwei Seiten.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

                        Ob das wirklich so geht, wird man sehen. Denn wenn z.B. der AN noch seine Tätigkeit ggf. eingeschränkt ausüben kann oder auf einem anderen Arbeitsplatz arbeiten kann, wäre die Kündigung unzulässig.

                        Ich hoffe, das sie die Arbeit irgendwann wieder ausführen kann, allerdings stehen die Sterne schlecht, da der "Job" zeitintensiv und meisst stressig war ... "ist" Wochenendarbeit war nicht selten...

                        Wie es weitergeht, und was die Ärzte sagen steht noch in den Sternen, und wir sind natürlich alle der Hoffnung das sie wieder komplett gesund wird... und diese "Kündigung" ist nicht gerade förderlich für die Genesung!

                        Die Option auf einen anderen Arbeitsplatz im Betrieb sehe ich als verschwindend gering... was soll sie da tun? Sie ist Hausmeisterin..! Gerade auch aufgrund der Krankheit wird es da nicht mehr viel geben...

                        Vielen dank für Ihre Hilfe, auch wenn ich mir mehr "Chancen" gewünscht hätte,
                        Nicole

                        (Wenn ich in meinem Post ein wenig rumgezickt habe liegt es natürlich nicht an Ihnen, sondern an der Entäuschung und der Wut, über diese Hausverwaltung)

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

                          Zitat von Stoepsl Beitrag anzeigen
                          Entschuldige das ich frage, habe auch grad ein wenig gegoogelt, aber bin nicht so recht schlau daraus geworden: Welche Vorteile bekommt sie dadurch?
                          Vielleicht auch, weil sie am liebsten noch arbeiten will oder müsste, um auf ein Level der Rente zu kommen um damit leben zu können.... mein verstorbener Vater und meine Mutter haben zusammen bei dieser Hausverwaltung als Hausmeisterehepaar gearbeitet, dementsprechend wurde sozusagen der Lohn durch 2 geteilt und natürlich auch die Renteneinzahlung.....

                          Da bleibt nich viel...

                          Es muss doch "friedliche" Wege geben, um sich mit dem AG nach 25 Jahren zu einigen? Ogott, das alles ist doch hoffentlich nur ein schlechter Alptraum!

                          Danke für deine Hilfe, werden uns darüber informieren und die Ärzte zu Rate ziehn..

                          Nicole
                          z.B.
                          ab einen bestimmten GdB eine Steuerermäßigung oder sogar Steuerbefreiung bei der Autosteuer.Auch das man keine Mehrarbeit/Überstunden mehr leisten muss.Ganz wichtig der besondere KÜ-Schutz.Geb mal Merkzeichen beim GdB bei google ein.
                          Gruß FS
                          In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

                            Danke, aber ich glaub das wir das GdB wohl nicht so schnell bekommen... man ist das kompliziert! Gibts hier zufällig jemanden der Erfahrung hat?

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Kündigung nach Herzinfarkt u. Schlaganfall

                              Zitat von Stoepsl Beitrag anzeigen
                              Danke, aber ich glaub das wir das GdB wohl nicht so schnell bekommen... man ist das kompliziert! Gibts hier zufällig jemanden der Erfahrung hat?
                              Hallo Nicole,
                              bitte sofort den Schwerbeh.-Ausweis beantragen. Meine Mutter hatte wg. Herzprobleme 80 GdB, später nach einem Schlaganfall hatte sie 100. Wie lange das dauert, bis der Antrag bearbeitet wird, kann man im Voraus leider nicht sagen. Je nachdem, wie viele Anträge aus dem Schreibtisch warten ... Habe schon von nur 3 Wochen bis 4 Monate (!) gehört.

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