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Arbeigeber bucht ohne erlaubnis von Konto ab und möchte keine urlaubsabgeltung zahlen

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  • #16
    AW: Arbeigeber bucht ohne erlaubnis von Konto ab und möchte keine urlaubsabgeltung zahlen

    Wenn man die mit einem Durchschnitt verbundenen Schwankungen und die Folgen daraus nicht haben möchte, darf man eben keinen Durchschnitt vertraglich vereinbaren. Der Arbeitnehmer muß ja nicht in diesem Punkt den Tarifvertrag übernehmen.
    Du bist ja witzig. Als ob es der Wunsch der Arbeitnehmer war, diese Regelung in eine AV oder TV aufzunehmen. Diese Flexiblisierung des abrufbaren Arbeitszeitvolumens dient einzig und allein dem Arbeitgeber. Z.B. sind seit dem Überstundenzuschläge kaum noch zu zahlen.
    Welche Gegenleistung es damals im Rahmen der Tarifverträge gab, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Diese Argumentation funktioniert allerdings auch nur in Betrieben ohne Betriebsrat, denn der (also die Arbeitnehmer) hätte ein Mitbestimmungsrecht beim Dienstplan.
    Und wenn ein BR dem Diensplan mit 30h weniger zugestimmt hätte, dann wären die Verrechnungen mit Zuschlägen in diesem Beispiel rechtens gewesen?

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    • #17
      AW: Arbeigeber bucht ohne erlaubnis von Konto ab und möchte keine urlaubsabgeltung zahlen

      Und der immerhin von ver.di, IG BAU, GEW und Beamtenbund (sind das alles Pseudeogewerkschaften?)
      Das mit den Pseudo-gewerkschaften bezog sich auf einen anderen Thread und dem dort zitierten TV einer Christengewerkschaft.
      Aber auch in Tarifverträgen der DGB-Gewerkschaften findet man teilweise Passagen, wo einem vor lauter Kopfschütteln ganz schwindlig wird.


      Wenn eine durchschnittliche Arbeitszeit von z.B. 40 Stunden in der Woche vereinbart ist, wäre ein Durchschnitt von 35 Stunden im Dezember und von 45 Stunden im Januar durchaus vertragsgemäß. Wenn nun die Mitarbeiterin am 15.12. zum 31.12. kündigt, hat der Arbeitgeber gar keine Möglichkeit mehr, die ihm zustehenden Arbeitsstunden abzurufen. Da paßt weder der Begriff "Annahmeverzug" (Arbeitgeber ist schuld) noch Betriebsrisiko so richtig.
      Die Ausführungen kann ich zwar inhaltlich nachvollziehen, ich kann den Begründungen aber nichts abgewinnen.

      1. Es obliegt dem AG, auf die verkürzte Probezeitkündigungsfrist zu verzichten.
      2. Wenn er wie üblich eine Probezeit vereinbart, dann muss er eben in den ersten Monaten verstärkt darauf achten, dass kein Minus entsteht

      Wie wäre es denn umgekehrt, wenn der AG in dem Fall zum 31.12. gekündigt hätte und den AN absichtlich für weniger Stunden einsetzt? Unterscheiden die TVs nach vorsätzlich oder fahtlässig entstandenen Minusstunden - vermutlich nicht.


      Ich habe deshalb keinen Zweifel: wenn wie üblich ein festes Monatsgehalt vereinbart ist, dann muss der AG das ohne wenn und aber zahlen und kann nicht wie hier vorgenommen einfach Zuschläge verrechnen und dann auch noch einen Betrag vom Konto des AN abbuchen!
      Und hier geht es nicht nur um die 4 Euro die widerrechtlich abgebucht wurden, sondern zusätzlich um einen hundertfachen Betrag, der verrechnet wurde.

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