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Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

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  • Arbeits-Zorro
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Zitat von Sternschnuppal Beitrag anzeigen
    Ich hätte noch einen Fall, den ich nicht verstehe :-)

    Sei doch froh!

    So lange es unklare und schwierige Fälle gibt, ist da immer noch ein Rätsel, das es zu lösen gilt.

    Gruß
    AZ

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  • Sternschnuppal
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Nachtrag:

    Ich hätte noch einen Fall, den ich nicht verstehe :-)

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  • Sternschnuppal
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Ich glaub, mit deinem letzten Post hat es endgültig Klick gemacht und ich verstanden, um was es geht!

    Vielen, vielen Dank AZ.

    Liebe Grüße

    Geli

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  • Arbeits-Zorro
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Zitat von Sternschnuppal Beitrag anzeigen
    Wir haben jetzt zumind. verstanden, dass wir damit argumentieren, dass keiner die Schuld trägt, aber dadurch auch ein kein Anspruch auf Lohnzahlung für den Tag besteht
    Naja wie schon gesagt...Es geht hier nicht unbedingt um Schuld, sondern um "vertreten müssen".

    Da der AG ja den Transport der AN zur Verfügung stellt, könnte es theoretisch sein, dass er den Arbeitsausfall zu vertreten hat, eben weil dadurch das Wegerisiko der AN auf ihn übergegangen ist.

    Ach Ja..Juristerei ist schon eine tolle Sache. Freu mich schon, wenn ich das bald studieren kann.

    Gruß
    AZ

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  • Arbeits-Zorro
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Zitat von Sternschnuppal Beitrag anzeigen
    kann der AN aber für "Naturgewalten" verantwortlich gemacht werden, bzw. wie soll er sich zur Wehr setzten, wenn ihm durch das erlassene Fahrverbot auch daran gehindert wird, mit seinem Auto zu fahren?
    Nachtrag:

    Es gaht gar nicht darum, dass der AN sich zur Wehr setzen müsste. Verstehst du? Wie setzt sich denn der AG dagegen zur Wehr, dass ihm an diesem Tag keine Arbeitsleiszung zur Verfügung steht?

    Die Naturkatastrophe sorgt für Unmöglichkeit. Diese hebt die gegenseitigen Verpflichtungen von AN und AG auf. Der AN schuldet keine Arbeitsleistung und der AG keine Vergütung.
    Sonst könnte der AG ja auch Schadenerstatz vom AN für den Arbeitsausfall verlangen. Das wäre sicher auch nicht im Sinne des Erfinders.

    Gruß
    AZ

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  • Sternschnuppal
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Was unter der Fallbeschreibung im ersten Post steht, ist unsere "Musterlösung", die wir dummer Weise nicht mehr nachvollziehen können.

    Aber ihr, vor allem Du, AZ, habt uns schon wesentlich weitergeholfen. Wir haben jetzt zumind. verstanden, dass wir damit argumentieren, dass keiner die Schuld trägt, aber dadurch auch ein kein Anspruch auf Lohnzahlung für den Tag besteht - ich werd mir das jetzt einfach "merken" - alles andere läuft auf unglaublich aufwendige Begründungen raus

    Wir hoffen jetzt, dass der Prof. als er die Prüfung zusammengestellt hat, auch "keine Lust" hatte und uns die gleichen vorlegt wie in den Vorlesungen! :-) Im Schuldrecht (das war irgendwie übersichtlicher) hat die Methode auch gut geklappt in Verbindung mit viel und schön schreiben.

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  • Arbeits-Zorro
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Zitat von Sternschnuppal Beitrag anzeigen
    kann der AN aber für "Naturgewalten" verantwortlich gemacht werden, bzw. wie soll er sich zur Wehr setzten, wenn ihm durch das erlassene Fahrverbot auch daran gehindert wird, mit seinem Auto zu fahren?

    Verantwortlich gemacht werden kann er dafür nicht. Der Punkt ist aber....auch der Ag muss Naturgewalten nicht vertreten( zumindest nicht , solange es um das Wegerisiko des AN geht). Sie fallen nicht in seine Sphäre.

    § 616 BGB deckt nur Hinderungsgründe ab, die in der Person des AN liegen. Naturgewalten gelten aber für eine Vielzahl von Arbeitnehmern.

    Habt ihr denn bereits eine Musterlösung für den Fall und versteht nur das Ergebnis nicht?
    Es kann ja durchaus mehr als eine vertretbare Lösung geben, man muss nur vernünftig und nachvollziebar argumentieren. Ihr solltet jedenfalls das Transportangebot des AG in die Prüfung mit aufnehmen. Selbst wenn ihr eine betriebliche Übung etc. verneint. Dieser Fakt wurde sicher nicht völlig grundlos in die Schilderung aufgenommen. Er sollte in der Lösung daher zumindest auftauchen.

    Gruß
    AZ

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  • Sternschnuppal
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Zur Grundlage ist nichts angegeben. Also besteht wohl auch keine Grundlage und es ist unverbindlich, oder?
    Wir müssen also eigentlich in diesem Fall wirklich einfach davon ausgehen, dass der AN komplett selbst dafür verantwolich ist, wie er zu seinem Arbeitsplatz kommt. Nur mal eine grundsätzliche Frage - kann der AN aber für "Naturgewalten" verantwortlich gemacht werden, bzw. wie soll er sich zur Wehr setzten, wenn ihm durch das erlassene Fahrverbot auch daran gehindert wird, mit seinem Auto zu fahren? Oder überlegen wir einfach zu viel und verstehen es deswegen nicht?

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  • Arbeits-Zorro
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Zitat von Sternschnuppal Beitrag anzeigen
    ....da steht drinnen, dass der AN seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt und der AG dafür zahlt - da der AN nicht zur Arbeit erscheint, greift der Grundsatz "kein Lohn ohne Leistung!" ?? Ist das eine (schlecht formulierte) aber richtige Begründung?

    Dem könnte man sich im Grunde anschließen, denk ich.

    Ein Restrisiko bleibt aber immer. Auf welcher Grundlage besteht denn das Transportangebot des AG? Und ist dieses wirklich so unverbindlich?

    Euch sollte in jedem Fall klar werden, dass das Transportangebot des Ag der entscheidende Punkt in diesem Fall ist. Bestünde es nicht, wäre der Fall sehr einfach.

    Gruß
    AZ

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  • Sternschnuppal
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Wir studieren BWL und Arbeitsrecht ist 3. Semester...

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  • Sternschnuppal
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Also haben wir eigentlich viel zu kompliziert gedacht - dadurch dass die anderen §§ ausgeschlossen wurden (warum auch immer - ich merks mir jetzt so) bleibt nur der AV übrig und da steht drinnen, dass der AN seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt und der AG dafür zahlt - da der AN nicht zur Arbeit erscheint, greift der Grundsatz "kein Lohn ohne Leistung!" ?? Ist das eine (schlecht formulierte) aber richtige Begründung?

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  • Arbeits-Zorro
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Zitat von Sternschnuppal Beitrag anzeigen
    Hallo AZ,

    warum wir 615 ausgeschlossen haben? Ich weiß es nicht, ich wäre eigentlich auch davon ausgegangen, dass es sich um eine betriebliche Übung handelt. Da nichts in der Angabe steht zu vertraglichen Vereinbarungen, müssen wir davon ausgehen, dass diese nicht bestehen. Wir sind mittlerweile wirklich am verzweifeln, weil wir die Lösung nicht nachvollziehen können und morgen ist Klausur. :-(

    Im Grunde sehe ich es ja auch wie Möhrchen. Der Normalfall wäre, dass der Arbeitnehmer mit dem Risiko leben muss, dass er den Arbeitsweg nicht bestreiten kann.

    Der Fall hier liegt jedoch etwas komplizierter. Eine gewisse "Quizpsychologie", sollte man immer ins Kalkül ziehen.

    Quizpsychologie: Weshalb sollte man den Fakt, dass der AG den Transport übernimmt in die Fragestellung aufnehmen, wenn dies überhaupt keine Rolle spielt? Könnte natürlich auch eine böse Finte sein . Welches Semester seid ihr denn?

    Gruß
    AZ

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  • Möhrchen
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Zitat von Sternschnuppal Beitrag anzeigen
    @ Möhrchen:

    Gibt es dazu irgendeine Rechtsgrundlage oder ein Gesetz?
    Rechtsgrundlage ist der Arbeitsvertrag:

    AN liefert Arbeitskraft zu den vertraglich festgelegten Zeiten
    AG zahlt den Spass am vertraglich geregelten Tag

    Möhrchen

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  • Sternschnuppal
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    @ Möhrchen:

    Gibt es dazu irgendeine Rechtsgrundlage oder ein Gesetz?

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  • Sternschnuppal
    antwortet
    AW: Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts

    Hallo AZ,

    warum wir 615 ausgeschlossen haben? Ich weiß es nicht, ich wäre eigentlich auch davon ausgegangen, dass es sich um eine betriebliche Übung handelt. Da nichts in der Angabe steht zu vertraglichen Vereinbarungen, müssen wir davon ausgehen, dass diese nicht bestehen. Wir sind mittlerweile wirklich am verzweifeln, weil wir die Lösung nicht nachvollziehen können und morgen ist Klausur. :-(

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