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Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

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  • Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

    Seit 35 Jahren arbeite ich in einem Betrieb , jetzt wurde uns eröffnet . Entweder wir arbeiten für 500 Euro weniger im Monat und die Lackiererei wird vermietet . Bis heute Mittwoch hatten wir Zeit uns zuentscheiden ob wir das machen .
    Meine Antwort darauf war das wir nächsten Mittwoch einen Gesprächstermin mit einem Rechtsbeistand der Gewerkschaft haben . Die Antwort darauf hin war das sie uns 2 Optionen gelassen haben , dann eben nicht . Wird die Lackiererei geschlossen .

    Muss ich mir das so einfach gefallen lassen - muss dazu schreiben das schreiben . Das ich 70% Schwerbeschädigt bin und ein G habe . Erlegige meine Arbeiten aber noch im vollem Umfang .
    Bitte um eine schnelle Antwort .

    Danke

  • #2
    AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

    du hast einen gültigen arbeitsvertrag
    unterschreib nichts ohne dich vorher fachlich beraten haben zu lassen

    wieviele mitarbeiter habt ihr denn ?

    "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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    • #3
      AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

      Na ja kein Mensch kann einen Arbeitgeber daran hindern seine Firma zu schließen.
      Der AG kann dann betriebsbedingt mit der vereinbarten Frist kündigen.

      Aufpassen sollte man allerdings ob die Firma nicht dann doch weiter besteht oder verkauft wird.

      Ich würde auch im Fall der Schließung Rechtsrat einholen und evtl. auch auf Vorrat klagen. Weil wenn man 3 Wochen nach Kündigung nicht reagiert hat ist, alles vorbei auch wenn die Firma dann weiter besteht ist man draußen!

      MfG
      Matthias

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      • #4
        AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

        Soll hier nur ein Teil der Firma geschlossen und vermietet werden oder der gesamte Betrieb?

        Du hast durch deine Schwerbehinderung einen besonderen Kündigungsschutz und es muss deshalb vor einer Kündigung das Einverständnis des Integrationsamts eingeholt werden. Bei Betriebsschließungen oder Teilschließungen muß das Integrationsamt aber in der Regel zustimmen.
        Du musst aber auf jeden Fall auf deinen erweiterten Kündigungsschutz bestehen, da dich bei Verzicht Sperrfristen bei der Arbeitsagentur beim ALG1 erwarten.
        Wenn du jedoch freiwillig auf die 500 € verzichten möchtest kannst du das machen. Solltest du der einzige sein der sich nicht bereit erklärt kann der AG ja auch dies über eine Änderungskündigung versuchen zu erreichen, diese ist dann aber auch durch das Integrationsamt zustimmungspflichtig.
        Dich dann als einzigen zu entlassen ohne den Betrieb zu schließen wird dem AG schwer fallen. Ich würde an deiner stelle den Termin erst mal verstreichen lassen.

        Kommentar


        • #5
          AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

          Zitat von niemand Beitrag anzeigen
          Soll hier nur ein Teil der Firma geschlossen und vermietet werden oder der gesamte Betrieb?

          Du hast durch deine Schwerbehinderung einen besonderen Kündigungsschutz und es muss deshalb vor einer Kündigung das Einverständnis des Integrationsamts eingeholt werden. Bei Betriebsschließungen oder Teilschließungen muß das Integrationsamt aber in der Regel zustimmen.
          Du musst aber auf jeden Fall auf deinen erweiterten Kündigungsschutz bestehen, da dich bei Verzicht Sperrfristen bei der Arbeitsagentur beim ALG1 erwarten.
          Wenn du jedoch freiwillig auf die 500 € verzichten möchtest kannst du das machen. Solltest du der einzige sein der sich nicht bereit erklärt kann der AG ja auch dies über eine Änderungskündigung versuchen zu erreichen, diese ist dann aber auch durch das Integrationsamt zustimmungspflichtig.
          Dich dann als einzigen zu entlassen ohne den Betrieb zu schließen wird dem AG schwer fallen. Ich würde an deiner stelle den Termin erst mal verstreichen lassen.
          Hallo, bist Du sicher, dass bei einer Betriebsschließung das Integrationsamt der Kündigung zustimmen muß?
          Moin, Moin,
          BIG

          "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
          Franz Kafka

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          • #6
            AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

            die Zustimmung des Integrationsamtes muss immer vor der Kündigung eingeholt werden. Die betrifft auch eine Änderungskündigung, wie niemand richtig ausgeführt hat.

            Und ebenfalls richtig ist die Anmerkung, dass das Integrationsamt im Falle der Betriebsschliessung quasi automatisch zustimmt.

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            • #7
              AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

              die Zustimmung des Integrationsamtes muss immer vor der Kündigung eingeholt werden. Die betrifft auch eine Änderungskündigung, wie niemand richtig ausgeführt hat.

              Das ist klar.

              Und ebenfalls richtig ist die Anmerkung, dass das Integrationsamt im Falle der Betriebsschliessung quasi automatisch zustimmt.

              Das habe ich eben noch nie gehört, aber o.K.
              Moin, Moin,
              BIG

              "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
              Franz Kafka

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              • #8
                AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

                Ja ich bin ganz sicher. Ich bin SBV und hatte in letzter Zeit leider sehr viel damit zu tun.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

                  Zitat von BIG Beitrag anzeigen
                  die Zustimmung des Integrationsamtes muss immer vor der Kündigung eingeholt werden. Die betrifft auch eine Änderungskündigung, wie niemand richtig ausgeführt hat.

                  Das ist klar.

                  Und ebenfalls richtig ist die Anmerkung, dass das Integrationsamt im Falle der Betriebsschliessung quasi automatisch zustimmt.

                  Das habe ich eben noch nie gehört, aber o.K.
                  bei unserer "betriebsschließung" damals rief mich (damals BRV) das integrationsamt an und erkundigte sich über die situation

                  da wir als BR damals (und heute auch noch, aber beweisen konnten wir es leider nicht) der meinung waren, es lag ein betriebsübergang vor, teilte ich das so mit, worauf das integrationsamt den betreffenden kündigungen zustimmte unter der voraussetzung, daß kein betriebsübergang vorläge
                  (sie selbst dürften das ja nicht überprüfen),
                  also blieb der klageweg offen

                  also die scheinen sich da schon vorher kundig zu machen,
                  ohne die argumentation des AG jetzt einseitig zu übernehmen

                  "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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                  • #10
                    AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

                    Zitat von kriegsrat II Beitrag anzeigen
                    bei unserer "betriebsschließung" damals rief mich (damals BRV) das integrationsamt an und erkundigte sich über die situation

                    da wir als BR damals (und heute auch noch, aber beweisen konnten wir es leider nicht) der meinung waren, es lag ein betriebsübergang vor, teilte ich das so mit, worauf das integrationsamt den betreffenden kündigungen zustimmte unter der voraussetzung, daß kein betriebsübergang vorläge
                    (sie selbst dürften das ja nicht überprüfen),
                    also blieb der klageweg offen

                    also die scheinen sich da schon vorher kundig zu machen,
                    ohne die argumentation des AG jetzt einseitig zu übernehmen
                    So nen Schlamassel habe ich Gott sei Dank noch nicht mitmachen müßen.
                    Moin, Moin,
                    BIG

                    "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
                    Franz Kafka

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                    • #11
                      AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

                      Ich habe erkundigungen eingeholt beim Rechtsbeistand der Gewerkschaft .
                      Dieses meiner Chefin mitgeteilt worauf sie sagte . Ich habe ihnen die Option gelassen bei einem neuen Pächter weiterzuarbeiten für 500 Euro weniger oder ich mache zu.
                      Dann mache ich eben zu .

                      Es ist schon tragisch arbeite dort seid 35 Jahren ...... für was ..... für nix

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

                        Zitat von Ralleken Beitrag anzeigen
                        Dann mache ich eben zu .
                        Wie schon gesagt, evtl. findet doch ein Betriebsübergang statt.

                        Was haben die bei der Gewerkschaft denn genau gesagt?

                        Wieviele Leute arbeiten dort denn überhaupt

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Kündigung nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit

                          Zitat von Ralleken Beitrag anzeigen
                          Ich habe erkundigungen eingeholt beim Rechtsbeistand der Gewerkschaft .
                          Dieses meiner Chefin mitgeteilt worauf sie sagte . Ich habe ihnen die Option gelassen bei einem neuen Pächter weiterzuarbeiten für 500 Euro weniger oder ich mache zu.
                          Dann mache ich eben zu .

                          Es ist schon tragisch arbeite dort seid 35 Jahren ...... für was ..... für nix
                          na, für lau wirst Du da sicherlich nicht gearbeitet haben. Der AG hat sicherlich den vertraglich vereinbarten Lohn gezahlt.

                          Möhrchen

                          P.S. bist du der einzige, der mit der Gehaltssenkung nicht einverstanden ist???

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