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Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

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  • #16
    AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

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    das glaub ich eher nicht. ich schliesse mich der Meinung an, dass die BV unwirksam ist. Es muss eben nur mal jemand dies gerichtlich überprüfen lassen.
    Des weiteren stellt sich z.B. die Frage, wie sich für den BR der Begriff "Aushilfe" definiert?

    Topbezahlte Leitende Angestellte und Manager mit Azubis, Praktikanten und Aushilfen (auch unbefristet und in Vollzeit!!! angestellt) auf eine Stufe zu stellen, da bedarf es schon einiger Weitsicht ;o)
    Nun, es geht dabei wohl gedanklich in zwei Richtungen:
    Die Manager können MEHR bekommen, als tariflich bzw BV vereinbart und Aushilfen und Azubis werden mehr oder minder ausgeschlossen.

    Die Aushilfen sollen letztlich die Schwerpunktszeiten mit-unterstützen.

    Ist die Frage, ob man im 3. Jahr noch von einer Aushilfe als solcher sprechen kann...


    Wegen welchem Punkt genau soll sie also unwirksam sein?

    Hm. Das hieße Erstberatung beim Rechtsanwalt.

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    • #17
      AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

      Hallo

      Es gibt zwei Möglichkeiten:

      1. Sie mahnen das Geld an, ggf klagen Sie (und werden den bisherigen Angaben zufolge imho gewinnen)
      2. Sie nehmen es hin und ärgern sich

      Gruß,
      LeoLo
      Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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      • #18
        AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

        Hallo, so fleißig können sie nicht unter Tarif Löhnen. Ca. 1/3 unter Tarif gilt als Sittenwidrig.
        Auch wenn das eine Frage für einen seperaten Thread wäre, hänge ich mich msl kurz hier ran.
        Wird denn inzwischen nicht gern auch von 1/3 unter der ortsüblichen Vergütung als Massstab der Sittenwidrigkeit angesehen? Wenn ich mir den IGM-Tarif ansehe, dann liege ich eindeutig unter der Grenze. Nur nach Tarif zahlen hier in der Region vielleicht 10% der Firmen. Ausgenommen die Zeitarbeitsfirmen, die vergüten natürlich alle nach Tarif.
        Könnte es nicht passieren, dass gerade auch noch durch diese 3.klassigen TV die sittenwidrigkeitsgrenze weiter nach untern verschoben wird? Denn laut BZA-TV mit den DGB-Gewerkschaften abgeschlossen, kann ein Facharbeiter für Facharbeitertätigkeit mit 8,42 bezahlt werden.

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        • #19
          AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

          Da fällt mir noch etwas ein.

          Wenn also die BV - die eventuell zT. nicht zulässig sein könnte - auschließt, das ich als Personengruppe der Aushilfen eine Bezahlung habe, die sich am Mindesttarif der Tarifvereinbarung orientiert,
          dann wunder ich mich, wieso mit der letzten tarifrunde, wo ein Prozent mehr beschlossen wurde, ich doch wieder eingeschlossen wurde.
          Damals, dh. zum November 2009 stieg mein Stundnelohn um 1% von 8,00 auf 8,08 €/h

          Das is doch dann hin und her, irgendwie.

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