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Abrechnung bei Kündigung

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  • Abrechnung bei Kündigung

    Mitarbeiterin kündigt zum 1.03. . Die Zeitarbeitsfirma rechnet die ihr noch zustehenden Überstunden und Urlaubstage erst Mitte April ab. Ebenso erhält sie die Arbeitspapiere erst Mitte April. Wann wird die Endabrechnung bei Kündigung abgewickelt?

  • #2
    AW: Abrechnung bei Kündigung

    zum 01.03 kündigen? in der probezeit??
    Abrechung sollte zum letzten regulären Tag vorliegen (also in deinem fall zum 01.03.) wenn überhaupt zu diesem tag gekündigt werden kann

    gruß
    meistermacher

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    • #3
      AW: Abrechnung bei Kündigung

      Die Abrechnung muss zum vertraglich vereinbarten Termin fertig sein.
      Wenn sie wirklich zum 01.03 gekündigt hat , dann kann das auch Mitte April sein, da der März Lohn uU erst dort fällig ist. Den Urlaub und das Zeitkonto gibts ( jedenfalls bei uns ) mit dem letzten Lohn.
      Allerdings kann man ja mal versuchen mit der Firma zu sprechen um zumindest eine Abschlagszahlung zu bekommen.
      Die Arbeitspapiere sidn allerdings am letzten Arbeitstag auszuhändigen bzw. können abgeholt werde, da es eine Hol-schuld ist.

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      • #4
        AW: Abrechnung bei Kündigung

        ???Holschuld??? wo her holst du das
        und wenn die Arbeitspapier nach deiner Meinung abgeholt werden können (incl. Steuerbescheid) woher dann deine Weisheit mit dem gültigen Abrechnungstag
        das widerspricht sich!!

        Nicht alles was bei euch gemacht wird muß auch rechtens sein!

        gruß
        meistermacher

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        • #5
          AW: Abrechnung bei Kündigung

          Zitat von meistermacher Beitrag anzeigen
          ???Holschuld??? wo her holst du das
          und wenn die Arbeitspapier nach deiner Meinung abgeholt werden können (incl. Steuerbescheid) woher dann deine Weisheit mit dem gültigen Abrechnungstag
          das widerspricht sich!!

          Nicht alles was bei euch gemacht wird muß auch rechtens sein!

          gruß
          meistermacher
          Hallo, Meistermacher
          schau mal:
          Der Arbeitnehmer hat die Arbeitspapiere grundsätzlich im Betrieb des Arbeitgebers abzuholen, da die Aushändigungspflicht des Arbeitgebers keine Bringschuld darstellt; nur ausnahmsweise, wenn die Aushändigung noch nicht zur Zeit des Abgangs erfolgen konnte oder ihre Abholung dem Arbeitnehmer unverhältnismäßige Schwierigkeiten bereiten würde, ist der Arbeitgeber auf Grund der Fürsorgepflicht zu ihrer Übersendung verpflichtet.
          - LAG Frankfurt/M. 1.3.1984 - 10 Sa 858/83
          Gruß FS
          In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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          • #6
            AW: Abrechnung bei Kündigung

            ??

            sorry kann deiner Ausführung nicht folgen.



            Wenn der letzte Tag des Arbeitsverhältnisses der 01.03. ist dann gibt es einen Anspruch auf den Lohn März und der ist eben zum datum X fällig und nich zum Austrittstermin.
            Sonst müssten in grossen Firmen mit vielen MAs, die ja auch zu unterschiedlichen Daten austreten, ja nahezu täglich Lohnabrechnungen gemacht werden.

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            • #7
              AW: Abrechnung bei Kündigung

              Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
              Hallo, Meistermacher
              schau mal:
              Der Arbeitnehmer hat die Arbeitspapiere grundsätzlich im Betrieb des Arbeitgebers abzuholen, da die Aushändigungspflicht des Arbeitgebers keine Bringschuld darstellt; nur ausnahmsweise, wenn die Aushändigung noch nicht zur Zeit des Abgangs erfolgen konnte oder ihre Abholung dem Arbeitnehmer unverhältnismäßige Schwierigkeiten bereiten würde, ist der Arbeitgeber auf Grund der Fürsorgepflicht zu ihrer Übersendung verpflichtet.
              - LAG Frankfurt/M. 1.3.1984 - 10 Sa 858/83
              Gruß FS

              DANKE, also ein LAG entscheid...
              am letzten AT hole ich die dann ab

              Kommentar


              • #8
                AW: Abrechnung bei Kündigung

                Zitat von goggle Beitrag anzeigen
                ??

                sorry kann deiner Ausführung nicht folgen.



                Wenn der letzte Tag des Arbeitsverhältnisses der 01.03. ist dann gibt es einen Anspruch auf den Lohn März und der ist eben zum datum X fällig und nich zum Austrittstermin.
                Sonst müssten in grossen Firmen mit vielen MAs, die ja auch zu unterschiedlichen Daten austreten, ja nahezu täglich Lohnabrechnungen gemacht werden.

                und wie willst du dem ausscheider am letzten Arbeitstag die Steuerkarte mit den steuerdaten abgeben, wenn du noch nicht weis was du zahlen wirst??

                es passt nicht

                und ja...
                es müßte, es sei den AV hat es anders geregelt.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Abrechnung bei Kündigung

                  die Steuerkarte kannst du bekommen, ( wird jedenfalls bei uns ) nichts mehr drauf geschrieben sondern ein elektronischer Lohnblablabla erstellt. Diesen gibts natürlich erst mit der letzten Abrechung zum fälligen Termin.
                  Du kannst aber abholen, Steuerkarte oder Zwischnebescheinigung, Arbeitsbescheinigung, Arbeitszeugnis, das Arbeitsamt Dingens ( da ist dann der letzte Monat noch nicht drauf vermerkt )

                  und im Regelfall ist in den AVs vermerkt wann der Lohn fällig ist. Zumal der Threadersteller ja auch gesagt hat dass er bei einer ZA arbeitet bzw. die betroffenen Person. Ich persönlich kenne keine ZA die den Lohntermin nicht im Vertrag geregelt hat oder nicht auf einen Tarifvertrag verweist der die klar regelt.

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Abrechnung bei Kündigung

                    Zitat von goggle Beitrag anzeigen
                    die Steuerkarte kannst du bekommen, ( wird jedenfalls bei uns ) nichts mehr drauf geschrieben sondern ein elektronischer Lohnblablabla erstellt. Diesen gibts natürlich erst mit der letzten Abrechung zum fälligen Termin.
                    Du kannst aber abholen, Steuerkarte oder Zwischnebescheinigung, Arbeitsbescheinigung, Arbeitszeugnis, das Arbeitsamt Dingens ( da ist dann der letzte Monat noch nicht drauf vermerkt )

                    und im Regelfall ist in den AVs vermerkt wann der Lohn fällig ist. Zumal der Threadersteller ja auch gesagt hat dass er bei einer ZA arbeitet bzw. die betroffenen Person. Ich persönlich kenne keine ZA die den Lohntermin nicht im Vertrag geregelt hat oder nicht auf einen Tarifvertrag verweist der die klar regelt.
                    Es geht hier nicht um den üblichen Lohntermin, sondern den Auszahlungstermin bei Arbeitsbeendigung, dass sind 2 paar Schuhe.

                    PS: zitat:
                    1. Fälligkeit des Lohns

                    Die Pflicht Lohn oder Gehalt zu einer bestimmten Zeit auszuzahlen, richtet sich nach seiner Fälligkeit.
                    Grundsätzlich kann dieser Zeitpunkt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer frei vereinbart werden. Diese Vereinbarung muss allerdings schriftlich erfolgen und bei Betrieben mit einem Betriebsrat steht diesem ein Mitbestimmungsrecht zu. Zu beachten ist, dass in aller Regel bereits Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen die Fälligkeit des Lohnes regeln. Sind solche anwendbar gelten dann selbstverständlich diese Regelungen für den Fälligkeitszeitpunkt.
                    Sollten einzelvertragliche Vereinbarungen fehlen und sind auch keine Bestimmungen in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen einschlägig, so greift § 614 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ein.
                    Diese Vorschrift besagt, dass Lohn und Gehalt grundsätzlich nach dem Ende der Dienste zu entrichten sind. Dies bedeutet, dass
                    • ein Monatsgehalt am Ende des Monats fällig wird,
                    • ein Wochengehalt am Ende der Woche fällig wird und
                    • ein Tageslohn am Ende des Tages fällig wird.
                    2. Verzug des Arbeitgebers

                    Der Arbeitgeber kommt in Verzug, wenn er nicht bei Fälligkeit bezahlt.
                    Er ist grundsätzlich in der Art und Weise seiner Lohnzahlung frei. Das heißt, er kann per Überweisung, per Scheck und selbstverständlich auch bar zahlen. Barzahlungen sind nach § 115 a Gewerbeordnung allerdings in Gaststätten verboten. Sogar die Zahlung mit einem Wechsel ist zulässig, allerdings darf dieser Wechsel nicht durch die Angabe einer Verfallszeit mit Kreditmittel eingesetzt werden.
                    Unabhängig davon, welche Zahlungsmodalität der Arbeitgeber wählt, er hat dafür zu sorgen, dass der Lohn zum Fälligkeitszeitpunkt dem Arbeitnehmer zur Verfügung steht.
                    Die Verzögerung einer Überweisung ist daher dem Arbeitgeber anzulasten. Folge einer verspäteten Überweisung ist daher der Verzug des Arbeitgebers, wenn auch nur für einen oder wenige Tage.

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                    • #11
                      AW: Abrechnung bei Kündigung

                      und woraus erkennst du jetzt dass der Lohn bei Austritt fällig wäre und nicht zum vereinbarten Zeitpunkt ?
                      Die Abrede zum Zahlungstermin x gibts es ja.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Abrechnung bei Kündigung

                        § 614
                        Fälligkeit der Vergütung
                        Die Vergütung ist nach der Leistung der Dienste zu entrichten. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, so ist sie nach dem Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten.

                        der zeitabschnitt endet am 01.03.2010, da dann gemeinsam festgestellt wird, das die beiden nichts mehr miteinander zu tun haben, daher dann fällig.
                        aber lassen wir die diskussion, weil, klagen wird eh keiner.

                        Gruß meistermacher

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                        • #13
                          AW: Abrechnung bei Kündigung

                          $614 steht ausser Frage, allerdings kann davon wie du schon gesagt hast abgewischen werden. Und diese Abweichung wurde ja vereinbart.

                          Kommentar

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