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Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

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  • Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

    Hallo,
    Kann ein Arbeitgeber,der keinen Tarifvertrag anbietet sich über das "Gesetz" hinweg setzen und einfach mit einem Satz wie "Zuschläge werden nicht gezahlt" Nachtzuschläge bzw. bezahltes Ausgleichsfrei ausschließen?
    Oder ist er dazu verpflichtet?

  • #2
    AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

    Hallo loevenherz,
    Nachtzuschlag muss er, bezahltes Ausgleichsfrei nicht.
    Natürlich kann ein Vegetarier sehr zivil mit einem Kannibalen über das gemeinsame Nachtmahl verhandeln; dabei sollte er das Küchenmesser aber nicht als Vorleistung abgeben
    Josef Joffe

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    • #3
      AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

      Zitat von Lotte Beitrag anzeigen
      Hallo loevenherz,
      Nachtzuschlag muss er, bezahltes Ausgleichsfrei nicht.
      Aber der Arbeitgeber hat doch das Recht zwischen bezahltem frei oder Zuschlägen??

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      • #4
        AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

        Zitat von loevenherz Beitrag anzeigen
        Aber der Arbeitgeber hat doch das Recht zwischen bezahltem frei oder Zuschlägen??
        Sorry Loevenherz.
        Habe Dich falsch verstanden, dachte es Dir bei bezahltem Ausgleichsfrei um Ersatzruhetage gehen für Feiertage...

        Ja, er kann entscheiden, ob er Zeit oder Geld gibt.
        Natürlich kann ein Vegetarier sehr zivil mit einem Kannibalen über das gemeinsame Nachtmahl verhandeln; dabei sollte er das Küchenmesser aber nicht als Vorleistung abgeben
        Josef Joffe

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        • #5
          AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

          Achso....Ne für Feiertage weiß ich ja das er da nix muss....Nur bei Nächten nich:-(

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          • #6
            AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

            Da muss er, allerdings hat die Rechtsprechung festgelegt, dass 15% Zuschlag ausreichend sind.
            Ich such mal das Urteil...
            Natürlich kann ein Vegetarier sehr zivil mit einem Kannibalen über das gemeinsame Nachtmahl verhandeln; dabei sollte er das Küchenmesser aber nicht als Vorleistung abgeben
            Josef Joffe

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            • #7
              AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

              Zitat von loevenherz Beitrag anzeigen
              Achso....Ne für Feiertage weiß ich ja das er da nix muss....Nur bei Nächten nich:-(
              guckst du

              Nachtarbeit - Lexikon Arbeitsrecht: Nachtarbeit

              "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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              • #8
                AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

                Oder hier, da sind die Urteile, die ich meinte: Anspruch auf Sonntags- ,Nacht- und Feiertagszuschlag
                Natürlich kann ein Vegetarier sehr zivil mit einem Kannibalen über das gemeinsame Nachtmahl verhandeln; dabei sollte er das Küchenmesser aber nicht als Vorleistung abgeben
                Josef Joffe

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                • #9
                  AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

                  Hallo Lotte

                  Allerdings wirst Du dort wie sonst nirgends ein Urteil finden, in dem "die Rechtsprechung festgelegt" hat, "dass 15% Zuschlag ausreichend sind". Gerade das, also eine fixe Mindestgrenze, hat das BAG ja immer wieder verneint.

                  Übrigens könnte der Ausschluss von Zuschlägen rechtens sein, wenn das Gehalt diese bereits wirksam impliziert.

                  Gruß,
                  LeoLo
                  Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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                  • #10
                    AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

                    Hallo LeoLo,
                    gut, dass Du immer mal Korrektur liest
                    Natürlich kann ein Vegetarier sehr zivil mit einem Kannibalen über das gemeinsame Nachtmahl verhandeln; dabei sollte er das Küchenmesser aber nicht als Vorleistung abgeben
                    Josef Joffe

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                    • #11
                      AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

                      Hallo Lotte

                      Zitat von Lotte Beitrag anzeigen
                      Hallo LeoLo,
                      gut, dass Du immer mal Korrektur liest
                      Was hab ich denn sonst noch in meinem armseligen tristen Leben?

                      *schnief* und Gruß,
                      LeoLo
                      Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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                      • #12
                        AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

                        Armer Leo, da ist doch immer noch Kölner und der Bully, die ganze Forumsgemeinde, außerdem was sollten wir ohne unseren GURU anfangen,,,,,,,,,,,,,,,
                        Gruß BIG ohhhhhhhmmmmmmmmmmmmm
                        Moin, Moin,
                        BIG

                        "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
                        Franz Kafka

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                        • #13
                          AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

                          Zitat von BIG Beitrag anzeigen
                          Armer Leo, da ist doch immer noch Kölner und der Bully, die ganze Forumsgemeinde, außerdem was sollten wir ohne unseren GURU anfangen,,,,,,,,,,,,,,,
                          Gruß BIG ohhhhhhhmmmmmmmmmmmmm
                          Hast Du Dein Haus schon überschrieben? Ich überlege, ob ich ihm meinen "Hof" vermachen soll...
                          Natürlich kann ein Vegetarier sehr zivil mit einem Kannibalen über das gemeinsame Nachtmahl verhandeln; dabei sollte er das Küchenmesser aber nicht als Vorleistung abgeben
                          Josef Joffe

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

                            Huch, jetzt habe ich mich aber erschrocken...!!!

                            Zitat von Lotte Beitrag anzeigen
                            Ich überlege, ob ich ihm meinen "Hof" vermachen soll...
                            LeoLo las:
                            Zitat von Lotte Beitrag anzeigen
                            Ich überlege, ob ich ihm den "Hof" machen soll...
                            Warte, ich husch noch mal schnell unter die Dusche...

                            *krabumm*

                            *autsch*

                            *scheiss rollator!*

                            *kriech*

                            Gruß,
                            LeoLo
                            Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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                            • #15
                              AW: Nachzuschlag vertraglich ausschließbar?

                              Hach, BIG...

                              Vorhin war alles noch so trüb...

                              Seit 14:15 Uhr habe ich echte Hoffnung!

                              Gruß,
                              LeoLo
                              Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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