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Abfindung annehmen oder nicht?

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  • Abfindung annehmen oder nicht?

    Hallo,

    am Freitag wurde mir aus "dringenden betrieblichen Erfordernissen" gekündigt.
    Ich arbeite seit Juni 2003 in der Firma. Allerdings war ich nur als studentische Aushilfe (20Std/Woche) angestellt. Seit Oktober 2009 wurde ich nach Beendigung meines Studiums unbefristet fest angestellt (40Std.Woche).
    Nun wurde mir die Kündigung gegeben mit der Begründung man sei mit meiner Arbeit nicht zufrieden. Dies finde ich nach fast 7 JAhren schon fragwürdig. Gleichzeitig wurde mir eine Abfindung in Höhe von 1.500 € angeboten. Parallel dazu wurde mir angeboten, wieder als 20 Stunden Kraft zu arbeiten, dies kommt für mich eigentlich nicht in Frage, nicht nur finanziell sondern auch menschlich. Ich finde es verwerflich mir zu unterstellen, dass ich nicht gut arbeite, aber für eine kostengünstige Variante anscheinend noch gut genug...

    Was meint ihr? Ist die Höhe der Abfindung so angemessen? Ich weiß nicht wie sich das zusammensetzt wenn ich die meiste Zeit nur studentische Aushilfe war und nur so kurze Zeit Festangestellte. Oder zählt die Betriebszugehörigkeit, ganz gleich als was..

    Bitte helft mir!

  • #2
    AW: Abfindung annehmen oder nicht?

    Zitat von Din78 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    am Freitag wurde mir aus "dringenden betrieblichen Erfordernissen" gekündigt.
    Ich arbeite seit Juni 2003 in der Firma. Allerdings war ich nur als studentische Aushilfe (20Std/Woche) angestellt. Seit Oktober 2009 wurde ich nach Beendigung meines Studiums unbefristet fest angestellt (40Std.Woche).
    Nun wurde mir die Kündigung gegeben mit der Begründung man sei mit meiner Arbeit nicht zufrieden. Dies finde ich nach fast 7 JAhren schon fragwürdig. Gleichzeitig wurde mir eine Abfindung in Höhe von 1.500 € angeboten. Parallel dazu wurde mir angeboten, wieder als 20 Stunden Kraft zu arbeiten, dies kommt für mich eigentlich nicht in Frage, nicht nur finanziell sondern auch menschlich. Ich finde es verwerflich mir zu unterstellen, dass ich nicht gut arbeite, aber für eine kostengünstige Variante anscheinend noch gut genug...

    Was meint ihr? Ist die Höhe der Abfindung so angemessen? Ich weiß nicht wie sich das zusammensetzt wenn ich die meiste Zeit nur studentische Aushilfe war und nur so kurze Zeit Festangestellte. Oder zählt die Betriebszugehörigkeit, ganz gleich als was..

    Bitte helft mir!
    Hallo, Din 78

    wurde dir in dem KÜ-Schreiben die Abfindung angeboten? Normalerweise sagt man 0,5 Bruttogehälter pro Beschäfigungsjahr.Ob du da weiter arbeiten solltest, find ich nicht so gut, da sie ja angeblich mit deiner Arbeit nicht zufrieden sind. Es gibt den § 1a Kündigungsschutzgesetz, der sieht vor wenn der AG dich aus betriebsbedingten Gründen kündigt dir dann eine Abfindung von 0,5 Brutogehälter zahlen muss, aber nur wenn du auf eine Kündigungsschutzklage verzichtest.Allerdings muss es im KÜ_schreiben auch so formuliert sein.
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      AW: Abfindung annehmen oder nicht?

      Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
      Hallo, Din 78

      wurde dir in dem KÜ-Schreiben die Abfindung angeboten? Normalerweise sagt man 0,5 Bruttogehälter pro Beschäfigungsjahr.Ob du da weiter arbeiten solltest, find ich nicht so gut, da sie ja angeblich mit deiner Arbeit nicht zufrieden sind. Es gibt den § 1a Kündigungsschutzgesetz, der sieht vor wenn der AG dich aus betriebsbedingten Gründen kündigt dir dann eine Abfindung von 0,5 Brutogehälter zahlen muss, aber nur wenn du auf eine Kündigungsschutzklage verzichtest.Allerdings muss es im KÜ_schreiben auch so formuliert sein.
      Gruß FS
      FS,
      Parallel dazu wurde mir angeboten, wieder als 20 Stunden Kraft zu arbeiten, dies kommt für mich eigentlich nicht in Frage, nicht nur finanziell sondern auch menschlich.
      Das hört sich eventuell nach einer Änderungskündigung an.
      Gruß
      Moin, Moin,
      BIG

      "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
      Franz Kafka

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      • #4
        AW: Abfindung annehmen oder nicht?

        Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
        Hallo, Din 78

        wurde dir in dem KÜ-Schreiben die Abfindung angeboten? Normalerweise sagt man 0,5 Bruttogehälter pro Beschäfigungsjahr.Ob du da weiter arbeiten solltest, find ich nicht so gut, da sie ja angeblich mit deiner Arbeit nicht zufrieden sind. Es gibt den § 1a Kündigungsschutzgesetz, der sieht vor wenn der AG dich aus betriebsbedingten Gründen kündigt dir dann eine Abfindung von 0,5 Brutogehälter zahlen muss, aber nur wenn du auf eine Kündigungsschutzklage verzichtest.Allerdings muss es im KÜ_schreiben auch so formuliert sein.
        Gruß FS
        Danke zunächst.. ich selbst sehe auch nicht, dass ich mich da noch länger wohl fühle, das Vertrauensverhältnis ist arg gestört...
        Allerdings weiß ich nicht warum mir die Abfindung so angeboten wurde.
        Die Abfindung wurde mir schriftlich im Kündigungsschreiben angeboten.
        Zählt meine Studentenzeit denn in die Berechnung oder nur die kurze Beschäftigung seit Oktober? Dann wären sechs Jahre nicht berücksichtigt...
        Ich verdiene jetzt 1.800 € brutto, als Studentin waren das im Schnitt nur 800,-€ wie setzen sich nun also die 1500,- € Abfindung zusammen..?

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        • #5
          AW: Abfindung annehmen oder nicht?

          Zitat von BIG Beitrag anzeigen
          FS,
          Parallel dazu wurde mir angeboten, wieder als 20 Stunden Kraft zu arbeiten, dies kommt für mich eigentlich nicht in Frage, nicht nur finanziell sondern auch menschlich.
          Das hört sich eventuell nach einer Änderungskündigung an.
          Gruß
          Also in der Kündigung steht dieses Angebot nicht, das wurde mir nur mündlich unterbreitet. Ansonsten endet mein Vertrag zum 30.4.

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          • #6
            AW: Abfindung annehmen oder nicht?

            Zitat von Din78 Beitrag anzeigen
            Danke zunächst.. ich selbst sehe auch nicht, dass ich mich da noch länger wohl fühle, das Vertrauensverhältnis ist arg gestört...
            Allerdings weiß ich nicht warum mir die Abfindung so angeboten wurde.
            Die Abfindung wurde mir schriftlich im Kündigungsschreiben angeboten.
            Zählt meine Studentenzeit denn in die Berechnung oder nur die kurze Beschäftigung seit Oktober? Dann wären sechs Jahre nicht berücksichtigt...
            Ich verdiene jetzt 1.800 € brutto, als Studentin waren das im Schnitt nur 800,-€ wie setzen sich nun also die 1500,- € Abfindung zusammen..?
            Die Abfindung ist Verhandlungsfrei, Du kannst sie mit Geschick auch noch höher treiben.
            Moin, Moin,
            BIG

            "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
            Franz Kafka

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            • #7
              AW: Abfindung annehmen oder nicht?

              Wie gross ist eigentlich überhaupt die Firma?
              Gibt es einen Betriebsrat?

              Steht das mit der 20h Kraft auch in der Kündigung oder wurde dir das nur mündlich gesagt?

              MfG
              Matthias

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              • #8
                AW: Abfindung annehmen oder nicht?

                Hallo

                In der Kündigung steht, daß Sie aus dringenden betrieblichen Erfordernissen gekündigt werden, mündlich sagt man Ihnen, man sei mit ihrer Arbeit unzufrieden und dann bietet man Ihnen noch eine Teilzeitstelle an???

                Versuchen Sie mal, daß Angebot der Teilzeitstelle schriftlich oder unter (zuverlässigen) Zeugen zu bekommen.

                Marschieren Sie zum Fachanwalt für Arbeitsrecht.

                Ob das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet, hängt von den Antworten auf Matthias' Frage ab.

                Gruß,
                LeoLo
                Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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