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Abmahnung vom AG wegen Corona .....

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  • E.D.
    antwortet
    Dass die Mitarbeiterin der Arztpraxis den Arbeitgeber informiert hatte, war wohl dennoch nicht korrekt. Sie unterliegt derselben Schweigepflicht wie der Arzt selbst.

    Man könnte nun deshalb Strafantrag stellen, was einem aber kein Geld bringt. Sie selbst bzw. der Arzt könnten im Gegenzug Strafanzeige stellen, weil eine Gefährdung erfolgte und gegen Absonderungsvorschriften verstoßen wurde, und zusätzlich Hausverbot für die Praxisräume erteilen.

    Das sind dann aber keine arbeitsrechtlichen Themen. Naja in einer Hinsicht schon: an Stelle der Arzthelferin würde ich vom Arzt als Arbeitgeber verlangen, dass er solchen Patienten Hausverbot erteilt, weil sonst der Arbeitsschutz in der Praxis nicht gesichert ist.

    E.D.




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  • matthias
    antwortet
    Zitat von Daniel35 Beitrag anzeigen
    Danke für eure Hilfe und Sorry für die Späte Antwort musste zuvor noch was mit meinen AG klären wegen der Abmahnung. so stand ist die Abmahnung wurde vom AG zurückgenommen und auch wider aus der Personalakte gelocht.
    Sie war auch formal falsch. Es fehlt das Androhen arbeitsrechtlicher Schritte. Die war also wertlos (für den AG).

    Auf der anderen Seite, sollte man sich natürlich in Zukunft an das angegebene Verfahren halten.

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  • Daniel35
    antwortet
    Danke für eure Hilfe und Sorry für die Späte Antwort musste zuvor noch was mit meinen AG klären wegen der Abmahnung. so stand ist die Abmahnung wurde vom AG zurückgenommen und auch wider aus der Personalakte gelocht.

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  • E.D.
    antwortet
    Warum die MFA hier ausgerechnet den Arbeitgeber informierte ist unklar. Naheliegender wäre gewesen, dass sie das Gesundheitsamt oder die Polizei informiert, da ggf. strafrechtliche Schritte und infektionsrechtliche Zwangsmaßnahmen gegen den Patienten zu ergreifen sind, siehe:
    COVID-19 Isolation von Personen, die mit einem Antigen-Schnelltest positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden (bayern.de)
    Ähnliche Allgemeinverfügungen kann es auch in anderen Ländern geben.

    Außerdem kann die Praxis die weitere Behandlung des Patienten ablehnen.

    Man kann natürlich Anzeige erstatten wegen Verletzung der Schweigepflicht. Als möglicher Rechtfertigungsgrund wäre zu prüfen, ob die Mitteilung notwendig war um andere Beschäftigte im Betrieb zu schützen. Aber auch das hätte eher über das Gesundheitsamt laufen müssen. Da die Arzthelferin selbst durch den Patienten in eine lebensbedrohliche Situation gebracht wurde, wäre auch eine Einstellung des Verfahrens wegen verständlicher Überreaktion denkbar.

    Wenn die Krankschreibung nicht wegen Arbeitsunfähigkeit sondern wegen Quarantäne erfolgte, liegt sowohl seitens des Arztes als auch des Patienten eine weitere Straftat vor, die den Arbeitgeber zur Kündigung berechtigt. Zur Überprüfung kann er sich an die Krankenkasse wenden und von dieser verlangen, dass sie den MDK damit beauftragt. Der hat z.B. auch die Möglichkeit, die Unterlagen des Arztes einzusehen.

    E.D.

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  • LarsT
    antwortet
    Wenn man tatsächlich sich "krankschreiben lassen hat" obwohl nur ein Verdacht einer Coronainfektion vorlag, aber keine Arbeitsunfähigkeit wegen der Symptome ist es schlicht Betrug. Da ist man mit einer Abmahnung gut bedient.

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  • Daniel35
    hat ein Thema erstellt Abmahnung vom AG wegen Corona ......

    Abmahnung vom AG wegen Corona .....

    Danke schon einmal für eure Hilfe und Antworten im Voraus.



    ich habe von meinen AG am 22.12.2021 Eine Abmahnung erhalten, habe dem Schreiben bereits per Mail widersprochen da es per Fax nicht möglich war.


    Habe das Schreiben beigefügt um es kurz zu halten und um den Sachverhalt besser verständlich zu machen.
    ich habe in dem Schreiben die Namen und Adressen entfernt wegen Datenschutz und so.


    Abmahnung.pdf


    1. die Sprechstundenhilfe beim Arzt, hat bei meinem AG ohne meiner Zustimmung Angerufen und sich beschwert das ich ihr nicht gesagt habe, das mein Schnelltest Positiv war, daran hatte ich aber auch nicht mehr gedacht ist aber eigentlich auch egal.

    2. da ich Ungeimpft bin, müssen wir uns immer vor Arbeitsbeginn per Schnelltest Testen.

    3. Durfte die Sprechstundenhilfe überhaupt bei meinem AG ohne meine Zustimmung anrufen, ich dachte sie haben eine Schweig Pflicht.

    4. hat es den AG überhaupt zu interessieren was ich in meiner Freizeit und außerhalb bzw. vor meiner Arbeitszeit mache.

    5. ich habe mich vor Arbeitsbeginn beim AG Krankgemeldet und der Arzt hat mich von sich aus für den Rest der Woche krankschreiben, drauf hin habe ich den Krankenschein am gleichen Tag (14.12.21) per Post zum AG geschickt, so wie es auch in meinem Arbeitsvertrag geregelt ist und nicht anders, es gab zwar ein schreiben in dem geregelt ist, dass wir uns in diesem Fall nicht krankschreiben lassen sollen. aber ich habe mich trotzdem Krankschreiben lassen, aus dem besamten Grund da die Corona Schnelltest nicht zu 100% zuverlässig sind und der PCR-Test den ich am 14 machen lassen habe, aber noch kein Ergebnis hatte, kann ja auch sein das der PCR-Test negativ ausfällt und ich dann für die Tage als Unentschuldigt anrechnet bekomme daher habe ich nach meinem Arbeitsvertrag gehandelt dafür habe ich auch Unterschrieben und für nichts anderes.

    6. wie im Schreiben steht, ich hätte mich noch einmal beim Arzt gemeldet, ist nicht richtig ich hatte mich nicht gemeldet um eine Verlängerung der AU zu erhalten, sondern war das meine Mutter die auch die gleiche Abmahnung erhalten hat wie ich, nur mit dem unterschied das sie am 13.12.21 zum Arzt war.

    7. mit der Aussage der Praxis einen Kostenlosen PCR-Test zu machen stimmt nicht, ich habe von mir aus gebeten einen PCR-Test zu machen, daraufhin hat mir die Sprechstundenhilfe gesagt ich müsste den PCR-Test vor Ort und in bar bezahlen, kosten punkt 52€ und die alternativ 8€ für ein beglaubigten Schnelltest für den AG, daraufhin habe ich den Test abgelernt. ich hatte auch mehrmals nachgefragt, immer war die Aussage sobald ich Positiv bin müsse ich Zahlen außer den Test wäre Negativ, aber dann nützt mir auch kein PCR-Test.

    8. und eine Quarantänebecheinigung konnte oder kann ich nur Abgeben, wenn ich sie auch erhalten habe, das Gesundheitsamt hat mir auch gleich gesagt es würde etwas länger dauern da sie überlastet sein.


    ich hoffe mein Problem / Sachverhalt ist einigermaßen verständlich, deswegen habe ich zur Sicherheit auch das schreiben beigefügt.

    Wie gehe ich da weiter vor oder was soll ich machen, da ich davon keine Ahnung habe und ich mich damit auch nicht auskenne, zumal sich bei der Corona Regelung sowieso fast täglich was Ändert.

    MfG
    Daniel
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