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Studium + Minijob + Kleingewerbe möglich?

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  • Studium + Minijob + Kleingewerbe möglich?

    Hallo,

    Als Vollzeitstudent halte ich mich aktuelle mit einem Minijob über Wasser, möchte aber schon seit geraumer Zeit aus meinem Hobby den Versuch eines kleinen Online-Shops starten, zunächst als Kleingewerbe, da ich erst mal nicht davon ausgehe, damit sonderlich hohe Erträge zu erzielen. Aus dem selben Grund möchte ich auch den Minijob noch nicht aufgeben, denn das Kleingewerbe alleine ist mir zu unsicher. Schon der steuerliche Teil überfordert mich, mit Freibeträgen, 450€-Grenzen, verschieden Steuerklassen und weiteren Abgaben, aber ich weiß nicht, ob Fragen dieser Art hierher gehören.

    Aber auch arbeitsrechtlich ist mir nicht ganz klar, ob ich das überhaupt darf. Denn in diesem Fall ist mein Hauptberuf ja Student und sowohl der Minijob, als auch die Selbstständigkeit wären Nebentätigkeiten. Ist das dann überhaupt erlaubt? Soweit ich weiß darf man ja auch 2 Minijobs neben dem Studium ausüben, aber das Gewerbe ist ja kein Minijob. Und müsste ich dann auch nachweisen, dass ich mit dem Kleingewerbe und dem Minijob zusammen unter den 20Std/Woche bleibe? Denn bei Handarbeiten, die man allein zuhause ausübt kann man schwerer nachweisen, wie viel Zeit das reell in Anspruch nimmt. Ich würde zwar die aufgewendete Zeit notieren, da ich anhand dessen auch die Preise kalkulieren würde, aber das wäre halt nur unter 2-Augen-Prinzip.

    Und zu guter letzt scheinen Arbeitgeber ziemlich allergisch darauf zu reagieren, wenn man noch eine weitere Nebentätigkeit ausüben will, besonders, wenn es freiberuflich oder auf Honorarbasis ist. Zumindest war das bei meinem letzten Arbeitgeber so und auch bei diesem Arbeitgeber im Vertrag klang die Formulierung so, als ob nur unter besonderen Ausnahmen eine weitere Tätigkeit gestattet würde. Hat das etwas mit den verpflichtenden Abgaben seitens des Arbeitgebers zu tun? Oder mit der Unklarheit, ob man durch die Tätigkeit die 450€ +20Std-Grenzen übertritt oder sowas? Aber warum ist das für den Arbeitgeber wichtig?

    Liebe Grüße,

    Charlie

  • #2
    Die 20 Stunden sind in diesem Beispiel nur für die Krankenversicherung relevant. Wenn man "zu viel" arbeitet, kann man eben nicht nach dem Tarif für Studenten versichert sein, sondern als freiwilliges Mitglied oder privat.

    Wenn man etwas herstellt und verkauft, sollte man allerdings die einschlägigen Regelungen des Gewerbe-, Verbraucher- und Steuerrechts schon kennen. Sonst riskiert man eben schnell Konflikte mit Kunden und Behörden (ggf. auch Wettbewerbern), die teuer kommen können.

    E.D.

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