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Betrug, Lüge & Druck, oder eigenes Versagen?

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  • E.D.
    antwortet
    Sehr oft steht in Arbeitsverträgen, dass mündliche Abreden ungültig sind. Dann ist es auch völlig egal ob sich jemand erinnert oder nicht, es ist eben unwirksam.

    Eine "digitale Signatur" kann, wenn es wirklich eine ist, je nach Vertrag die Schriftform ersetzen.

    Man müsste hier eben alle vorhandenen Verträge prüfen, was aber nicht in einem Internetforum geht. Rechtsanwälte oder der gewerkschaftliche Rechtsschutz (für Mitglieder) können das machen.

    Wenn man einen Text "elektronisch unterschreibt", warum hat man dann keine Kopie? Kann man doch bei der Gelegenheit ausdrucken.

    E.D.

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  • Smokey92
    hat ein Thema erstellt Betrug, Lüge & Druck, oder eigenes Versagen?.

    Betrug, Lüge & Druck, oder eigenes Versagen?

    Guten Tag liebe Forennutzer,

    ich arbeite seit geraumer Zeit bei einer bekannten Supermarkt-Kette. Vormals als stellv. Marktleitung als erste Vertretung nach dem Marktmanager, nun ``degradiert`` zum Kassierer (Ohne diesen Beruf schmälern zu wollen).

    Angefangen hat hat dieser ``Abstieg`` als mir im Frühjahr letzten Jahres angeboten wurde in einen größeren Markt versetzt zu werden, da es sich bei diesem um einen Neubau handelt und mir daher bessere Aufstiegschancen & Arbeitsstunden (pro Woche) versprochen wurden. Ebenfalls in der Rolle als erste Vertretung n. Marktmanager.
    Anfangs war ich skeptisch und dachte extrem viel darüber nach, jedoch mit der Zeit immer mehr Druck, seitens der zuständigen BL (Bezirksleiter) auf mich, sowie auch andere Kollegen, ausgeübt wurde, um diese vakante Stelle zu besetzen. Da aufgrund der Neueröffnung die Zeit schließlich drückte. Aufgrund meiner Zweifel wurde mir der Vorschlag gemacht, vorerst für ein paar Monate dorthin versetzt zu weden, bis man einen qualifizierten Ersatz gefunden habe.
    Nach ein paar Gesprächen habe ich mich dann dazu entschieden diese ``Chance`` wahrzunehmen, unter der Voraussetzung, an meine alte Wirkunsstätte zurückzukehren, ohne Einbußen, falls mir die neue Herausforderung nicht zusagte, zumal die neue Stätte ca. 35 Kilometer mehr an Arbeitsweg bedeutete (also ca. 70 Km am Tag).
    Mündlich wurde mir dies zugesagt.

    Unterschrieben habe ich irgendwann, rein digital, einen Versetzungsvertrag. War in der neuen Filiale ca 4 Monate tätig und bekam gesundheitliche Probleme, auch arbeitstechnisch merkte ich, dass mir diese Stelle nicht bekam.
    Auch der Marktmanager sowie der BL merkten, dass dies in einem Missverständnis endete, das Klima litt ebenfalls darunter. Ich teilte auch meinen Wunsch mit, wieder in meine alte Filiale versetzt zu werden.
    Nun jedoch hieß es, dass dies eigentlich nicht machbar ist und die mündliche Vereinbarung, auf die ich mich (leider) verlassen hatte, niemals im Raum stand. Man wollte mich somit lieber in eine andere Filiale stecken. Dem stimmte ich jedoch nicht zu. Woraufhin diese ``Verhandlungen`` mehrere Tage hin und her gingen. Mit der Zeit bekam ich auch keine Markt-Verantwortung mehr, sondern wurde rein an die Kasse verbannt.

    Letzten Endes wurde ich in meine alte Filialre zurückversetzt, mit 10 Stunden pro Woche weniger und ohne die erste stellv. Stelle nach der Marktleitung, sondern erhielt diese Tätigkeit nur noch sporadisch verteilt unter den anderen Vertretungskräften. Da dies natürlich mit finanziellen Einbußen verbunden war (ca. 800 bis 1000€ Netto im Monat weniger) war meiner Motivation natürlich ziemlich im Keller. Spöttisch wurde vom zuständigen BL auch zugetragen, ob man sich denn nun auf die Gehaltsabrechnung freue und man sein Privatleben nun halt eben zurückschrauben muss etc.
    Aufgrund dieser Motivationslosigkeit endete ich schließlich, auch in meiner alten Filiale, meist nur an der Kasse. Während neu eingestellte Kräfte nun mehr Stunden erhalten...

    Diese Versetzungsverträge habe ich letzten Endes rein digital unterschrieben und auf Nachfrage, eine Kopie zu erhalten oder derartiges, wurde ich vehement abgewimmelt, mit dem Verweis darauf, was ich denn mit einem Stück Papier anfangen wolle.
    Auch als ich meinen Versetzungsvertrag vor der Unterschrift lesen wollte, wurde mir gesagt, dass dies doch sinnlos sei usw. Jedoch bestand ich darauf dies zu tun. Natürlich fiel es schwer diese Dinge zu verstehen & zu verinnerlichen, wenn darauf gewartet wird, das Ding endlich zu unterzeichnen.

    Eine Kopie meiner bisherig unterschrieben Verträge, seit Meiner Versetzung, habe ich auch auf Nachfrage bisher nicht erhalten. Selbst mit einem Arbeitszeugnis stellte man sich an und erhielt ich erst mit Nachdruck meinerseits.

    Letzten Endes überkommen mich somit die Zweifel, ob dies alles rechtens abgelaufen ist, oder ich einfach selbst Schuld bin und mir die Butter vom Brot habe nehmen lassen.


    Über Erfahrungen, Rat & Kritiken bedanke ich mich schon mal im Voraus.

    Liebe Grüße

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