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Eine Std. mehr für 3 Monate

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  • Eine Std. mehr für 3 Monate

    Hallo zusammen ≧◠‿◠≦
    ich arbeite in Teilzeit, 5 Std am Tag, 25 die Woche. Ich habe vor 3 Moanten eine Erweiterung meines Vertrages erhalten, 1 Std. mehr am Tag für 3 Monate befristet.Letzter Tag der Befristung war 31.12.21.
    Mein erster Arbeitstag war heute, 5.1.22. Und ich musste 6,5 Std arbeiten, anstatt 5. Meines Wissens nach, ist die 6. Std jetzt unbefristet, da ich die gleiche Arbeitszeit verrichtet habe, wie in der Befristung. Liege ich da noch richtig mit ?
    Grüße
    JJ

  • #2
    Nein. Diese Regelung gilt nicht für befristete Arbeitsvertragsbestandtei le. Zumal unklar ist ob der Vertrag tatsächlich genau 5h pro Tag regelt oder dies nur im Durchschnitt erreicht werden muss. Unklar bleibt auch ob Überstunden/Mehrarbeit tatsächlich laut Arbeitsvertrag ausgeschlossen sind.

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    • #3
      Hallo,

      die Regelung nach § 15 Absatz 5 TzBfG, wonach Befristungen durch Weiterarbeit unbefristet werden, gilt nur für die Befristung von Arbeitsverhältnissen und ist nicht 1:1 auf einzelne Bestandteile von bereits bestehenden Arbeitsverhältnissen umzusetzen. Außerdem sind 6,5 Stunden ja auch nicht 6 Stunden, die du in den letzten drei Monaten wohl hattest.

      Wer macht denn die Zeiteinteilung? Ist das eine Sollvorgabe der elektronischen Zeiterfassung? Oder ein Dienstplan mit wechselnden Stunden pro Tag?

      Gruß,
      werner
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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      • #4
        also ich bin schon ein bissel in die Jahre gekommen ≧◠ᴥ◠≦✊ , aber früher galt, wenn du einen Zusatz befristet zum Arbeitsvertrag erhälst, und du nach der Befristung genauso viele Stunden arbeitest wie in der Befristung, dann ist es unbefristet. Da ja sonst die Befristung "Sinnfrei" gewesen wäre. Aber wie gesagt, ich bin alt und die Erde dreht sich mit einen ziehmlichen Tempo, von daher ist iwie nix mehr sicher )
        Aber Danke an Dich für dein Supp ≧◠‿◠≦✌

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        • #5
          Zitat von Jayjai Beitrag anzeigen
          aber früher galt, wenn du einen Zusatz befristet zum Arbeitsvertrag erhälst, und du nach der Befristung genauso viele Stunden arbeitest wie in der Befristung, dann ist es unbefristet.
          Das war rechtlich nie so...

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          • #6
            Zitat von Jayjai Beitrag anzeigen
            also ich bin schon ein bissel in die Jahre gekommen, aber früher galt, ...
            Ganz so jung bin ich auch nicht mehr. Vieles von dem, was angeblich früher "galt", war eine freie Interpretation von Rechtsmeinungen, die sich im Laufe der Zeit in den Köpfen verfestigt hat - ohne jemals höchstrichterlich abgesegnet zu sein.

            § 15 Teilzeit- und Befristungsgesetz ist eine Spezialnorm extra für befristete Arbeitsverhältnisse. Man greift gerne hilfsweise auf solche Sondervorschriften zurück, wenn man keine andere Grundlage findet, aber das muss deshalb nicht zwingend rechtmäßig sein.

            Du kannst versuchen, die erhöhte Stundenzahl mit deinen Argumenten einzufordern. Vielleicht lässt sich dein Arbeitgeber darauf ein, weil er es selbst nicht besser weiß oder eine solche Handhabung schlichtweg intern Usus ist oder er nicht anderweitig beraten wird. Unter Umständen hast du Glück. Wenn nicht, kannst du versuchen, deinen vermeintlichen Anspruch per Arbeitsgericht durchzusetzen. In erster Instanz geht das sogar ohne anwaltliche Begleitung, also ohne hohes Kostenrisiko.

            Vielleicht jedoch wäre es zweckmäßig, erst einmal mit dem Arbeitgeber (bzw. dem*der Vorgesetzten) zu reden. Das hilft oft ungemein. Wenn der Bedarf an der Arbeitsleistung weiterhin gegeben ist, einigt ihr euch möglicherweise ohne Austausch von Rechtsmeinungen.
            Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
            Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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            • #7
              Hey )) Nee auf keinen Fall, das ist mir die Stunde gar nicht wert. Aber ich bin von unbefristet ausgegangen, ein Kumpel vertrat da dann eher eure Ansicht. So kam es das ich mich versucht hab da wieder ein bisschen rein zu lesen, und hier zu fragen. Aber ich hab das schon abgehakt, die entfristung akzeptiert. Wir sind da jetzt anders verblieben. Aber euch auf jeden nochmal ein fettes Danke für eure Zeit Werner und Lars, ;-)) Hoffe Ihr habt noch einen netten Abend
              Grüße

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