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  • Datenschutzverletzung

    Hallo,
    ich habe meine Kündingung an meinem Arbeitgeber sowohl als Original als auch per Email Ende Dezember geschickt. Heute hat meinen Chef meine Kündigung, die meine Peronaldaten (zB meine Adresse und meine Unterschrift) enthielt, an alle meine Kollegen in Team weitergeleitet! Ist das eine Datenschutzverletzung? Kann ich deswegen anklagen?
    Vielen Dank im Voraus für den Rat und frohes Neues an alle!

    Grüße,
    R.B.

  • #2
    Was genau ist mit "anklagen" gemeint? Der Begriff stammt eigentlich aus dem Strafrecht, und da erhebt der Staatsanwalt die Anklage. Was genau soll das Ziel der Klage sein?

    E.D.

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    • #3
      Hallo,
      ich bin Ausländerin und vielleicht habe ich das Wort "anklagen" falsch verwendet. Ich meinte, gibt es irgendeine rechtliche Folgen, wenn meinen Chef meine persönliche Daten ohne meine Zustimmung an das ganze Team veröffentlich hat?

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      • #4
        Zitat von raqui000 Beitrag anzeigen
        gibt es irgendeine rechtliche Folgen, wenn meinen Chef meine persönliche Daten ohne meine Zustimmung an das ganze Team veröffentlich hat?
        Hallo,

        sofern es das in deinem Unternehmen gibt, kannst du dich an den*die betriebliche*n Datenschutzbeauftragten wenden. Darüber hinaus kannst du das auch dem*der Datenschutzbeauftragten deines Bundeslandes mitteilen. Von dort aus wird der Sachverhalt dann geprüft. Wenn tatsächlich ein Datenschutzverstoß vorliegt (weil z.B. deine Privatanschrift dem Team bisher nicht bekannt war oder du auch nie dienstlich etwas unterschrieben hast), wird das beim Arbeitgeber gerügt. Je nach Gewichtung des Verstoßes kann auch eine Geldbuße verhängt werden.

        Gruß,
        werner

        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
          Hallo,

          sofern es das in deinem Unternehmen gibt, kannst du dich an den*die betriebliche*n Datenschutzbeauftragten wenden. Darüber hinaus kannst du das auch dem*der Datenschutzbeauftragten deines Bundeslandes mitteilen. Von dort aus wird der Sachverhalt dann geprüft. Wenn tatsächlich ein Datenschutzverstoß vorliegt (weil z.B. deine Privatanschrift dem Team bisher nicht bekannt war oder du auch nie dienstlich etwas unterschrieben hast), wird das beim Arbeitgeber gerügt. Je nach Gewichtung des Verstoßes kann auch eine Geldbuße verhängt werden.

          Gruß,
          werner
          Das ist SEHR hilfreich, vielen Dank für die Hilfe!!!!

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          • #6
            Man beachte aber: eine eventuelle Geldbuße geht an die Staatskasse, nicht an den Betroffenen.

            Und das dürfte in diesem Fall ein eher sehr geringer Betrag sein.

            E.D.

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            • #7
              Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
              Man beachte aber: eine eventuelle Geldbuße geht an die Staatskasse, nicht an den Betroffenen.

              Und das dürfte in diesem Fall ein eher sehr geringer Betrag sein.

              E.D.
              Danke für den Hinweis! Für mich persönlich das ist ok, Hauptsache irgendeiner Form von Gerechigkeit und vor allem Folgen für meinen Chef; was er gemacht hat sollte man nicht einfach so machen.

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