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    Hallo Zusammen,

    zu aller erst mal ein gutes neues Jahr.

    Ich habe eine Frage und zwar fallen meinem Chef derzeit immer neue Sachen ein mich zu mobben.

    Zu den Fakten ich arbeite seit 5 Jahren in dem Unternehmen bereits von Anfang an bzw. schon vor Aufnahme der Tätigkeit arbeite nebenbei als Tierheilpraktiker. Wobei ich im Rahmen dieser Tätigkeit die wöchentlich, nicht mehr als 5 Stunden ausgeübt wird, bei verschiedenen Unternehmen auch einkaufe und an meine Kunden verkaufe.

    Mein Arbeitgeber wusste davon und hat kein Veto eingelegt. Jetzt nach 5 Jahren schreibt er mir am 22.12 eine Mail, dass er meine Nebentätigkeiten wissen möchte. Ich ihm daraufhin geantwortet. dass ich nach wie vor nur die Tätigkeit als THP mache und nichts zusätzlich. Diese Mail habe ich am 31.12.2021 so wie mein Arbeitgeber es haben wollte abgesendet. Darauf hin bat er mich heute zum 4 Augengespräch und drückte mir eine Abmahnung in die Hand mit der Aussage dort sei nicht alles angegeben und ich müsse jede einzelne Firma angeben wo ich einkaufe, damit er das prüfen könne und außerdem hätte er Informationen dass ich noch zusätzliche Nebenjobs hätte. Hierzu hätte ich bis zum 05.01.2021 zeit.

    Auf meine Frage hin was denn das sein soll sagte er das würde er nicht sagen er hätte sichere Quellen, die ihm dass verraten hätten. Leider hat der Arbeitsrechtsanwalt den ich habe erst nächste Woche einen Termin. Die Frage ist was tue ich jetzt weil der 05.01. ist ja bereit übermorgen. Er versucht halt mich mit allen Mitteln los zu werden, da ich einen Schwerbehindertenausweis habe.

    Ich wäre sehr dankbar wenn jemand einen tipp hätte, wie ich die Zeit bis zum Termin beim Anwalt überbrücken kann und ob er überhaupt berechtigt ist eine solche Liste meiner Firmen bei denen ich einkaufe ein zu fordern.

    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.


  • #2
    Wenn man keine sonstige Nebentätigkeit ausübt, teilt man eben mit "Ich übe keine sonstige Nebentätigkeit aus."

    Die Einkaufsquellen könnten höchstens dann eine Rolle spielen, wenn das mit dem Arbeitgeber zu tun hat. Da wären Konstellationen denkbar, aber eher selten. Mal als Beispiel: der Arbeitgeber ist die Aufsichtsbehörde für Tierarzneimittel, und man kauft bei den beaufsichtigten Herstellern ein, ist aber auch für Genehmigungen dort zuständig.

    E.D.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von schreierp Beitrag anzeigen
      ... drückte mir eine Abmahnung in die Hand mit der Aussage dort sei nicht alles angegeben und ich müsse jede einzelne Firma angeben wo ich einkaufe, damit er das prüfen könne
      Hallo,

      steht das so als Begründung in der Abmahnung oder hat er das nur mündlich geäußert? Für die Frage, ob eine Abmahnung wirksam sein kann, ist nur der reine Wortlaut der Abmahnung maßgebend.

      und außerdem hätte er Informationen dass ich noch zusätzliche Nebenjobs hätte.
      Steht das ebenfalls in der Abmahnung? Oder auch nur mündlich?

      Hierzu hätte ich bis zum 05.01.2021 zeit. (...)
      Leider hat der Arbeitsrechtsanwalt den ich habe erst nächste Woche einen Termin. Die Frage ist was tue ich jetzt weil der 05.01. ist ja bereit übermorgen.
      Eine vom Arbeitgeber gesetzte Frist musst du nicht zwingend einhalten. Schreibe ihm zurück, dass du dich um die Angelegenheit kümmerst, dafür aber noch etwas Zeit brauchst. Dann kannst du in aller Ruhe das Anwaltsgespräch abwarten. Die AG-seitige Frist könnte allenfalls problematisch werden, wenn du sie ohne Rückmeldung verstreichen lässt oder es äußere Umstände für die Fristsetzung (z.B. rechtliche Vorgaben im von E.D. beschriebenen Beispiel) gibt.

      Auf meine Frage hin was denn das sein soll sagte er das würde er nicht sagen er hätte sichere Quellen, die ihm dass verraten hätten.
      Diese Quellen müsste er spätestens im Falle eines Rechtsstreits benennen oder anderweitige Belege für deine angeblichen Nebentätigkeiten vorlegen.

      Er versucht halt mich mit allen Mitteln los zu werden, da ich einen Schwerbehindertenausweis habe.
      Das Vorhandensein eines GdB bringt - aus AG-Sicht - erst einmal den Nachteil mit sich, dass da fünf zusätzliche Urlaubstage entstehen. Ansonsten jedoch muss die Schwerbehinderung nicht zwingend zu Leistungseinschränkungen führen, das ist von der Art der Behinderung abhängig. Viele können trotz ihrer Behinderung ihre Arbeit ebenso gut ausüben wie ihre Kolleg*innen ohne GdB. Und außerdem erspart die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung dem AG die Zwangsabgabe beim Integrationsamt.

      Gruß,
      werner
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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      • #4
        Ich glaube auch, dass der AG dir vorher eine Frist setzen muss, bin mir aber nicht so sicher

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