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Vorgehensweise bei Freistellung aufgrund 2G

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  • Vorgehensweise bei Freistellung aufgrund 2G

    Hallo zusammen, ich beschäftige mich gerade mit eine Szenario, was die nächsten paar Wochen durchaus für den ein oder anderen
    Arbeitnehmer relevant sein könnt : Unbezahlte Freistellung aufgrund von Impfstatus: C19 ungeimpft -
    Welche Vorgehensweise würde für mich als Arbeitnehmer Sinn machen ? Ich kenn mich rechtlich wenig aus, deswegen nur ein paar Gedanken:
    a) Unbezahlte Freistellung - wie lange würde diese andauern ? Hängt das mit der vertraglichen Kündigungsfrist zusammen ?
    b) Selbst als Arbeitnehmer die Kündigung einreichen während der Freistellung ? Wenn es soweit kommt ist ja das Arbeitsverhältniss schon so zerrüttet,
    dass ein zukünftiges Zusammenarbeiten so gut wie unmöglich ist - Spaltung perfekt.
    c) Kann man im genannten Falle gegen die Freistellung Arbeitsrechtlich vorgehen / gerichtlich ?
    Was macht hier Sinn ? Könnte man in diesem Fall die Freistellung anfechten, bzw. noch eine Abfindung verlangen ? Bei einem 20 jährigen Arbeitsverhältnis, wäre es ja
    leichtfertig als Arbeitnehmern, kampflos das Feld zu räumen - oder was meint Ihr ?

    Danke schonmal im Voraus für Eure Tipps

  • #2
    Zitat von Stefan22 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen, ich beschäftige mich gerade mit eine Szenario, was die nächsten paar Wochen durchaus für den ein oder anderen
    Arbeitnehmer relevant sein könnt : Unbezahlte Freistellung aufgrund von Impfstatus: C19 ungeimpft -
    Welche Vorgehensweise würde für mich als Arbeitnehmer Sinn machen ? Ich kenn mich rechtlich wenig aus, deswegen nur ein paar Gedanken:
    a) Unbezahlte Freistellung - wie lange würde diese andauern ? Hängt das mit der vertraglichen Kündigungsfrist zusammen ?
    b) Selbst als Arbeitnehmer die Kündigung einreichen während der Freistellung ? Wenn es soweit kommt ist ja das Arbeitsverhältniss schon so zerrüttet,
    dass ein zukünftiges Zusammenarbeiten so gut wie unmöglich ist - Spaltung perfekt.
    c) Kann man im genannten Falle gegen die Freistellung Arbeitsrechtlich vorgehen / gerichtlich ?
    Was macht hier Sinn ? Könnte man in diesem Fall die Freistellung anfechten, bzw. noch eine Abfindung verlangen ? Bei einem 20 jährigen Arbeitsverhältnis, wäre es ja
    leichtfertig als Arbeitnehmern, kampflos das Feld zu räumen - oder was meint Ihr ?

    Danke schonmal im Voraus für Eure Tipps

    Die Fragen stellen sich im Monet nicht, da am Arbeitsplatz 3g vorliegt und nach der bisherigen Gesetzeslage kein 2G möglich ist.
    Allerdings musst du als ungeimpfter regelmässig neghative Test vorlegen. Falls du dich weigerst, kann der AG dich unbezahlt freistellen für die Dauer deiner Weigerung. Nach meinem Wissenstand werden bei einer unbezahlten Freistellung auch keine Sozialabgaben gezahlt. Ich könnte mir auch vorstellen, mdas bei einer längeren Weigerung eine Abmahnung und danch die Kündigung kommen kann. Ob bei einer Kündigung du ALG ohne Sperrfrist bekommst, könnte gut sein.

    VG
    Gast_SBV

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    • #3
      "Freistellung" ist hier das falsche Wort, es entscheidet ja nicht der Arbeitgeber dass der AN nicht mehr kommen muss. Es ist eher eine Form der Unmöglichkeit, da der AN den Betrieb nicht betreten darf und der AG daran auch nichts ändern kann (abgesehen von home office, wenn möglich).

      Warum sollte der AG eine Abfindung zahlen wollen? Verboten ist es ihm natürlich nicht.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Stefan22 Beitrag anzeigen
        c) Kann man im genannten Falle gegen die Freistellung Arbeitsrechtlich vorgehen / gerichtlich ?

        Danke schonmal im Voraus für Eure Tipps
        Wie E.D. schrieb die Situation ist doch etwas anders. Wenn der AG dich nicht in die Firma lassen darf zum arbeiten, weil du dich entweder nicht testen lassen willst oder käme 2G, er dich als Ungeimpften nicht rein lassen darf zum arbeiten, dann kannst du deine Arbeitsleistung nicht erbringen und der AG müsste dich auch nicht bezahlen. Es ist ja nicht seine Schuld, dass du nicht arbeiten darfst.
        Von daher macht es keinen Sinn gegen den Arbeitgeber arbeitsgerichtlich vorzugehen. Er kann sein Verhalten ja nicht ändern.

        Ein klein wenig anders mag das aussehen, wenn Homeoffice grundsätzlich möglich wäre.

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        • #5
          Hallo Stefan, zu b) kann ich dir nur den Rat geben, jeder Arbeitgeber ist anders und denkt anders. Das Arbeitsverhältnis muss nicht direkt gebrochen sein. Arbeitgeber geraten in den letzten 1,5 Jahren stark unter Druck. Immer mehr durch die Politik und durch die gesetzten Grenzen. Was heute ist, kann morgen wieder anders ausschauen. Daher kommuniziere offen und ehrlich und schau was sich machen lässt. Alles Gute dir bis Dahin.
          Gruß Stefan

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