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Krankengeld innerhalb der ersten 4 Wochen nach Beschäftigungs­aufnahme

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  • Krankengeld innerhalb der ersten 4 Wochen nach Beschäftigungs­aufnahme

    Hallo, zu meinem Fall: Im Vertrag steht Arbeitsbeginn 22.10.2021, den ich am 15.10.2021 unterschrieben, man konnte aber auch schon früher anfangen was ich gemacht habe. Am 19.10.2021 war mein erster Arbeitstag. Somit muss der Arbeitgeber ab dem 16.11.2021 das Krankengeld zahlen. Aber der Arbeitgeber sagt da im Vertrag 22.10.2021 steht müssen die erst ab dem 19.11.2021 das Krankengeld zahlen. Ich war vom 16.11-18.11 entschuldigt mit einer AU aber im System steht es als ''unbezahlter Urlaub'' sprich die Krankenkasse soll dafür aufkommen. Aber ich denke nicht das die das akzeptieren und ich möchte das auch nicht. Das kann doch nicht rechtens sein. Mein erster Arbeitstag war der 19.10.2021 mit Beweis und das wissen die auch. Wer ist im Recht? Der erste Arbeitstag zählt doch oder?

  • #2
    Wenn die Arbeit am 19.10 begonnen hat, musste der Arbeitgeber auch mit der Angabe dieses Tages die Anmeldung bei der Krankenkasse machen. Andernfalls wären die ersten Tage Schwarzarbeit.

    Der Arbeitnehmer muss eine Kopie der Anmeldung bekommen, was stand denn da drin als Datum?

    Ganz allgemein gilt: wenn der Arbeitgeber keine Entgeltfortzahlung leistet, muss die Krankenkasse Krankengeld zahlen - egal ob der Arbeitgeber berechtigt oder unberechtigt es ablehnt. Falls "unberechtigt" verlangt die Krankenkasse eben vom Arbeitgeber die Erstattung. Man teilt also der KK einfach den Sachverhalt mit und fügt alle Nachweise bei.

    Da noch kein Kündigungsschutz besteht ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man die Probezeit nicht übersteht - aber vielleicht auch besser so.

    E.D.


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    • #3
      Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
      Wenn die Arbeit am 19.10 begonnen hat, musste der Arbeitgeber auch mit der Angabe dieses Tages die Anmeldung bei der Krankenkasse machen. Andernfalls wären die ersten Tage Schwarzarbeit.

      Der Arbeitnehmer muss eine Kopie der Anmeldung bekommen, was stand denn da drin als Datum?

      Ganz allgemein gilt: wenn der Arbeitgeber keine Entgeltfortzahlung leistet, muss die Krankenkasse Krankengeld zahlen - egal ob der Arbeitgeber berechtigt oder unberechtigt es ablehnt. Falls "unberechtigt" verlangt die Krankenkasse eben vom Arbeitgeber die Erstattung. Man teilt also der KK einfach den Sachverhalt mit und fügt alle Nachweise bei.

      Da noch kein Kündigungsschutz besteht ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man die Probezeit nicht übersteht - aber vielleicht auch besser so.

      E.D.

      Der Betrag den die Kasse zahlt ist halt niedriger als das was der Arbeitgeber zahlen würde, deswegen würde ich gerne meine Krankentage vom Arbeitgeber bezahlt haben was auch mein Recht ist. Der Arbeitgeber hat mir keine Kopie oder sonstiges gegeben macht es auch glaube ich nicht normalerweise nicht. Im Vertrag steht halt 22.10.2021 aber man konnte auch schon früher anfangen das war kein Problem und der Vertrag war schon am 15.10 unterschrieben und am 19.10.2021 habe ich angefangen, habe auch am 20. und 21.10 gearbeitet und es ist im System dokumentiert. Ich habe dem Arbeitgeber gesagt das der erste Arbeitstag zählt aber der verweist nur auf das Datum im Vertrag. Das ist doch nicht rechtens oder? Ich werde auch Montag bei meiner Kasse anrufen und das so schildern. Es geht hier um die bekannte orangene Lieferfirma. Und wenn ich schon zum Anwalt gehen muss wird es auch nicht nur um das Krankengeld gehen .. ach ja und mein Vertrag ist unbefristet und ohne Probezeit.

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      • #4
        Hallo,

        hast schon eine Gehaltsabrechnung erhalten? Also nicht nur das Geld, sondern auch eine schriftliche Abrechnung? Lässt sich daraus der Anfangstag erkennen?

        Kannst du dir Kopien aus dem System ziehen, in dem die gearbeiteten Zeiten dokumentiert sind?

        Ich glaube, du solltest die Beweise sichern, so lange du die Möglichkeit dazu hast.

        Gruß,
        werner
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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        • #5
          Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
          Hallo,

          hast schon eine Gehaltsabrechnung erhalten? Also nicht nur das Geld, sondern auch eine schriftliche Abrechnung? Lässt sich daraus der Anfangstag erkennen?

          Kannst du dir Kopien aus dem System ziehen, in dem die gearbeiteten Zeiten dokumentiert sind?

          Ich glaube, du solltest die Beweise sichern, so lange du die Möglichkeit dazu hast.

          Gruß,
          werner
          Ja ich habe eine Gehaltsabrechnung erhalten aber da stehen nur wie viele Stunden insgesamt und es ist falsch. Es fehlen etwa 1,7 Stunden. Und bei Datev steht auch Eintritt 22.10.2021. Mein erster Arbeitstag war aber 19.10.2021. In der App bei Schichtplanung stehen auch die Stunden für die Tage die ich gearbeitet habe detailliert. 19.10.2021 war mein 1. Arbeitstag und habe bis 21.10.2021, 7 Stunden 16 Minuten gearbeitet. Habe auch grad als Beweis ein Screenshot davon gemacht. Ich würde gerne gegen diese Firma vorgehen, denn ich lasse mir sowas nicht gefallen. Wie viel kostet sowas falls die Firma nicht mit mir diskutieren will und wo sollte ich mich genau wenden? Übernimmt jemand die Kosten z.B. für ein Anwalt? Danke
          Zuletzt geändert von Etro; 27.11.2021, 22:06.

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          • #6
            Zitat von Etro Beitrag anzeigen
            Übernimmt jemand die Kosten z.B. für ein Anwalt?
            Ich übernehme sie nicht.

            Beim Arbeitsgericht zahlt jede Seite ihre eigenen Kosten selbst. Allerdings besteht in der ersten Instanz keine Anwaltspflicht. Du kannst dich auch selbst vertreten. Wichtig ist, dass du mit deiner Klage ganz genau beschreibst und bezifferst, was du eigentlich haben möchtest.

            Ist der Lieferjob dein Haupterwerb? Oder gehst du vielleicht noch zur Schule, zum Studium oder in die Ausbildung? Und wohnst bei deinen Eltern? Dann könnte es sein, dass die Rechtschutzversicherung deiner Eltern für dich ebenso gilt, falls diese eine solche haben.
            Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
            Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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            • #7
              Das ist mein Hauptjob und wohne noch bei Eltern. Nochmal zum Fall: Bei meiner Lohnabrechnung (Datev) stehen nur Stunden gesamt und Eintritt 22.10.2021, aber Eintritt 22.10.2021 ist ja eigentlich auch falsch. Am 18.10.2021 hatte ich den Vertrag unterschrieben und konnte schon früher anfangen und musste nicht bis zum 22.10.2021 warten. Als Beweis habe ich in der App in der Schichtplanung detailliert stehen das der 19.10.2021 mein erster Arbeitstag war. Ab 16.11.2021 habe ich also Anspruch auf Lohnfortzahlung vom AG. Aber der AG will es wohl nicht einsehen und verweist immer noch auf den 22.10.2021.

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              • #8
                Zitat von Etro Beitrag anzeigen

                Der Betrag den die Kasse zahlt ist halt niedriger als das was der Arbeitgeber zahlen würde, deswegen würde ich gerne meine Krankentage vom Arbeitgeber bezahlt haben was auch mein Recht ist. .
                Du irrst. In den ersten 4 Wochen muss der AG keine Lohnfortzahlung leisten
                Wenn der AG sich weigert zu zahlen nützt dir auch keine Klage beim Arbeitsgericht.
                Zitat:
                Nach § 3 Abs. 3 EFZG entsteht der Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bei Aufnahme einer neuen Beschäftigung erst nach einer vierwöchigen ununterbrochenen Dauer des Arbeitsverhältnisses. Man spricht dabei von der sogenannten Wartezeit. Der vierwöchige Zeitraum entspricht dabei 28 Tage, gerechnet vom erstmaligen Beginn der Beschäftigung.

                VG
                Gast_SBV

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                • #9
                  Zitat von Gast_SBV Beitrag anzeigen

                  Du irrst. In den ersten 4 Wochen muss der AG keine Lohnfortzahlung leisten
                  Wenn der AG sich weigert zu zahlen nützt dir auch keine Klage beim Arbeitsgericht.
                  Zitat:
                  Nach § 3 Abs. 3 EFZG entsteht der Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bei Aufnahme einer neuen Beschäftigung erst nach einer vierwöchigen ununterbrochenen Dauer des Arbeitsverhältnisses. Man spricht dabei von der sogenannten Wartezeit. Der vierwöchige Zeitraum entspricht dabei 28 Tage, gerechnet vom erstmaligen Beginn der Beschäftigung.

                  VG
                  Gast_SBV
                  Das weiß ich doch. Der AG muss aber in meinem Fall ab dem 16.11.2021 zahlen. Mein 1. Arbeitstag war der 19.10.2021, verstehst du? Aber der AG sagt nein, 22.10.2021 steht im Vertrag deswegen wollenndie erst ab dem 19.11.2021 zahlen aber das was zählt ist doch der 1. Arbeitstag oder nicht?

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                  • #10
                    Man muss eben beweisen, dass die 4 Wochen schon rum waren.

                    Wenn die Krankenkasse ihren Teil einfordert vom Arbeitgeber, kann man sich dranhängen und den Rest verlangen. Das klappt aber nur, wenn die Krankenkasse überhaupt schon Krankengeld bezahlt hat (sonst kann sie keine Erstattung verlangen).

                    E.D.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
                      Man muss eben beweisen, dass die 4 Wochen schon rum waren.

                      Wenn die Krankenkasse ihren Teil einfordert vom Arbeitgeber, kann man sich dranhängen und den Rest verlangen. Das klappt aber nur, wenn die Krankenkasse überhaupt schon Krankengeld bezahlt hat (sonst kann sie keine Erstattung verlangen).

                      E.D.
                      Beweisen kann ich es. Das war meine letzte Mail an den AG heute, ich denke ich war klar und deutlich und habe auch Beweise angefügt in der Mail. Wie findest du es?

                      Hallo, dies ist meine letzte E-Mail dazu. Sollten Sie es immer noch nicht einsehen bin ich gezwungen mir rechtliche Hilfe gegen Sie einzuholen. Mein 1. Arbeitstag war am 19.10.2021. Das Gesetz sieht vor das die Krankenkasse bis zu 28 Tage das Krankengeld zahlen muss. Das bedeutet für Sie, dass Sie für meine Krankheitstage 16.11.,17.11. und 18.11.2021 und die darauf folgenden Krankheitstage in Zukunft mein Krankengeld zahlen müssen. Sie behaupten mein Vertrag startete ab dem 22.10.2021 und weisen auf dieses Datum hin für das Krankengeldanspruch, das stimmt aber nicht. Meinen Vertrag habe ich am 18.10.2021 unterschrieben und durfte schon ab dem Datum anfangen zu arbeiten und musste nicht den 22.10.2021 abwarten. Mein 1. Arbeitstag war der 19.10.2021. Ich habe Beweise dafür und Sie sollten das auch sehen, schliesslich wurde ich schon ab dem 19.10.2021 für meine Arbeitstage bezahlt in der Lohnabrechnung für den Monat Oktober 2021. In der Schichtplanung steht es auch das mein 1. Arbeitstag der 19.10.2021 war. Als Beweis werde ich hier die Fotos anfügen. Ich hoffe wir können das hier von AN zu AG lösen, ansonsten bin ich gezwungen mir rechtliche Hilfe gegen Sie einzuholen. Denn ich habe ein Anspruch auf das Krankengeld und bin darauf angewiesen. Dass Sie als ein Unternehmen mit Milliarden Umsatz, anscheinend wohl für 3 Tage Krankengeld sparen wollen, erschliesst sich mir nicht so ganz.

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                      • #12
                        Ja, es heißt allerdings nicht Krankengeld sondern Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

                        https://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__3.html

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                        • #13
                          Zitat von matthias Beitrag anzeigen
                          Ja, es heißt allerdings nicht Krankengeld sondern Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

                          https://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__3.html
                          von der kasse hab ich ein schreiben für die au liegen wo steht das der arbeitgeber mich bei der kasse mit dem beschäftigungsbeginn 21.10.2021 angemeldet hat. das ist doch strafbar oder? schliesslich habe ich am 19.10 angefangen. somit habe ich eigentlich anspruch auf entgeltfortzahlung ab dem 16.11.2021 und nicht 19.11.2021, aber da der arbeitgeber mich mit einem falschen datum angemeldet hat macht er sich doch strafbar oder?

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                          • #14
                            Hab ich doch jetzt schon ein paar mal gesagt: der Krankenkasse den richtigen Sachverhalt mitteilen und nachweisen.

                            Ins Gefängnis kommt er deshalb nicht gleich, eher ein Rüffel wegen ungenauer Meldung.

                            E.D.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
                              Hab ich doch jetzt schon ein paar mal gesagt: der Krankenkasse den richtigen Sachverhalt mitteilen und nachweisen.

                              Ins Gefängnis kommt er deshalb nicht gleich, eher ein Rüffel wegen ungenauer Meldung.

                              E.D.
                              hatte heute mit der kasse telefoniert und die meinten wenn der ag dieses datum als beschäftigungsbeginng bei uns so anmeldet müssen die davon es ausgehen das es stimmt, falls es nicht stimmt soll ich mich mit dem ag auseinandersetzen da es eine rechtliche sache ist und die kasse da nichts tun kann

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