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Urlaub aus neuem Jahr nehmen durch geringer Auftragslage

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  • Urlaub aus neuem Jahr nehmen durch geringer Auftragslage

    Hallo,

    ich brauche eine rechtswirksame Quelle in der eindeutig steht, dass die Vorwegnahme des Urlaubs aus dem neuen Jahr durch Ankündigung des Arbeitgebers, nicht der aktuell geltenden Rechtslage entspricht. Der AG erklärt dies durch die geringe Auftragslage. Er bietet die Möglichkeit auf unbezahlten Urlaub an, was kein Angebot ist, da es sich allein beim Vorzug des Urlaubs aus dem neuen Jahr schon um eine gesetzeswidrige Sache handelt. Die Bekanntgabe erfolgte in außerdem in einer nicht planbaren und vertretbaren Zeit von 2 Monaten.

    Zu beidem möchte ich nun gern einen eindeutigen Gesetzestext vorlegen können.

    Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen.

    PS: BurlG Paragraph 7 ist sehr knapp gehalten.

  • #2
    Zitat von Pete320033 Beitrag anzeigen
    ich brauche eine rechtswirksame Quelle in der eindeutig steht, dass die Vorwegnahme des Urlaubs aus dem neuen Jahr durch Ankündigung des Arbeitgebers, nicht der aktuell geltenden Rechtslage entspricht.
    Hallo,

    das hat das BAG bereits im Jahr 1972 entschieden (BAG 16.3.1972 5 AZR 357/71). Dein Arbeitgeber riskiert sonst, dass du im neuen Jahr den vollständigen Urlaub erfolgreich nochmals einforderst. Nachzulesen z.B. hier:
    https://www.haufe.de/personal/haufe-...HI2583258.html

    Der AG erklärt dies durch die geringe Auftragslage.
    Dazu gibt es Kurzarbeit.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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    • #3
      Danke für die Rückmeldung, allerdings trifft es das nicht. Nicht ICH möchte Urlaub aus dem neuen Jahr vorwegnehmen für dieses Jahr, sondern mein AG will am 17.12.21 in Betriebsruhe gehen. Ich habe für Weihnachten 5 Tage geplant und nicht die erforderlichen 9. Quasi müsste ich 4 Tage vorwegnehmen. Wo steht dass er DAS nicht verlangen kann. ?

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      • #4
        Ist in meinen Augen der falsche Ansatz.

        Wenn der AG dich bezahlt für die 4 Tage in Urlaub schickt, muss er dir den Urlaub nächstes Jahr (wenn du ihn verlangst) nochmal geben.

        Was im 2. Abschnitt des genannten Links steht, gilt völlig unabhängig dazu von wem der Urlaubswunsch ausgeht. Wenn der AG den Urlaub gewährt (ob du ihn willst oder nicht), du hast nächstes Jahr trotzdem den vollen Anspruch, weil der Anspruch auf vollen Jahresurlaub unabdingbar ist, wie da steht.

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        • #5
          Das kann nicht sein, denn ich habe ja auch in diesem Jahr keinen Anspruch auf den vollen Urlaub scheinbar....Und nächstes Jahr ziehtber das genauso wieder ab und jemand erzählt mir dann nächstes Jahr zur selben Zeit hier im Forum dasselbe wie du. Im Übrigen müsste ich ja eher noch dann im nächsten Jahr den Anspruch auf 34 Tage haben. Gewähren tut er dann im nächsten Jahr 30, nehmen kann ich aber nur 26 weil ER Als Arbeitgeber schon entscheidet...Er empfiehlt außerdem"genügend " Urlaubstage für die Weihnachtszeit (Auftragsrückgang) zurückzuhalten. Was ist denn bitte genügend? 20 Tage? 😡 Da könnte ich...ko...n! Was tun? Das ist willkür. Ich brauche hier Hilfe. Bitte.

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          • #6
            Zitat von Pete320033 Beitrag anzeigen
            ; Da könnte ich...ko...n! Was tun? Das ist willkür. Ich brauche hier Hilfe. Bitte.
            Wenn dein AG sich nicht an Gesetze halten will, dann können wir hier leider gar nichts tun.

            Das musst du schon selbst durchsetzen. Sinnvollerweise bist du in der Gewerkschaft und hast dort Rechtschutz oder sonstigen Arbeitsrechtschutz oder müsstest letztlich einen Anwalt selber bezahlen, der dich zumindest mal berät.

            Aktuell gewährt der AG für dieses Jahr mehr Urlaub als du hast, von daher geht dir dieses Jahr nichts verloren.

            Zieht er dir nächstes Jahr den Urlaub ab, bzw.gewährt er dir weniger, musst du deinen Anspruch mit den üblichen rechtlichen Mitteln durchsetzen. D.h. letztlich vor Gericht. Vorher vielleicht ein böses Schreiben des Anwalts.

            So ist halt der Weg.

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