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Arbeitgeber kündigt, doch keine Kündigung ist angekommen

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  • Arbeitgeber kündigt, doch keine Kündigung ist angekommen

    Hallo liebes Forum,


    folgende Situation ist passiert:

    Ich habe einen Teilzeitjob im Homeoffice angenommen. Die Kündigungsfrist beträgt einen Tag, wenn die Kündigung in den ersten zwei Wochen eintritt.
    Ansonsten sind es zwei Wochen Kündigungsfrist.
    Die Probezeit waren sechs Monate. Als ich meine Schicht an einem Montag antreten wollte wurde mir telefonisch gesagt, dass ich am Freitag, welcher der letzte Tag der ersten zwei Wochen ist, gekündigt wurde und ich daraufhin nicht mehr arbeiten brauche.
    Bis heute (fünf Tage später) ist keine Kündigung per Brief eingegangen.
    Alles in der Probezeit, in der ich mich so gesehen immer noch befinde.

    Ich weiß nicht was ich machen soll, weil es so doch nicht in Ordnung ist?
    Gibt es eine Vorlage, die ich denen eventuell schreiben kann, dass es falsch ist was sie machen, wenn es falsch ist?


    MfG A.

  • #2
    Ist die Firma räumlich weit entfernt?

    Falls doch nahe würde ich evtl. mit einem Zeugen dort vorbei gehen und meine Arbeitskraft, nachweisbar (z.b. über den Zeugen) weiter anbieten.

    Grundsätzlich muss eine Kündigung schriftlich erfolgen. Der AG muss dir also die Kündigung nachweisbar übergeben bzw. z.b. nach Hause schicken, per Post oder Boten.
    Das muss er nachweisen, dass sie bei dir eingegangen ist. (Es gibt natürlich real auch die Möglichkeit, das so ein Zeuge dann lügt).

    Falls das Arbeitsverhältnis weiter besteht, weil der AG gar keine schriftliche Kündigung geschickt hat, muss du den AG allerdings in Annahmeverzug versetzen, s. oben., um weiter Gehalt zu bekommen.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von matthias Beitrag anzeigen
      Der AG muss dir also die Kündigung nachweisbar übergeben bzw. z.b. nach Hause schicken, per Post oder Boten.
      Das muss er nachweisen, dass sie bei dir eingegangen ist. (Es gibt natürlich real auch die Möglichkeit, das so ein Zeuge dann lügt).
      Wobei es reicht, wenn das Schreiben im Briefkasten lag. Dass der Empfänger es auch gefunden hat, ist nicht notwendig (also z.B. falls es jemand klaut, man es ungesehen mit der Werbung wegwirft usw.).

      E.D.



      Kommentar


      • #4
        Zitat von AdrianBrauchtHilfe Beitrag anzeigen
        ... Die Kündigungsfrist beträgt einen Tag, wenn die Kündigung in den ersten zwei Wochen eintritt.
        Hallo,

        gilt für dieses Arbeitsverhältnis ein Tarifvertrag, aus dem sich diese kurze Kündigungsfrist ergibt? Sonst wäre sie gar nicht zulässig (§ 622 Abs. 4 BGB).

        Gruß,
        werner
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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