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Rufbereitschaft in der Schwangerschaft

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  • Rufbereitschaft in der Schwangerschaft

    Hallo liebe Community,

    meine Frau ist schwanger und hat dies heute (12 Woche) ihrem Arbeitgeber gesagt. Meine Frau hat 2 Jahre lang jeden Monat Rufbereitschaftsdienst gemacht, seit zwei Monaten nicht mehr, da sie nicht mehr dafür eingeteilt worden ist. Sie sollte sich nun anderen Aufgaben widmen. Jetzt ist es so, dass sie die Rufbereitschaft im ersten Schwangerschaftsmonat (und all die Jahre davor) gemacht hat und das ca. 500€ netto ausmachen. Greift hier der Anspruch auf Vergütungsausgleich, obwohl sie (ob schwanger oder nicht) nicht mehr in die Rufbereitschaft eingeteilt worden wäre?

    Danke euch!! Wir haben wenig Geld und die Schwangerschaft kam doch eher überraschend.

    Grüße
    Lio

  • #2
    Normaler Weise gilt der Durchschnitt der letzten 3 Monate, aber:

    Bei einer dauerhaften Änderung der Arbeitsentgelthöhe ist die geänderte Arbeitsentgelthöhe bei der Ermittlung des durchschnittlichen Arbeitsentgelts ... zugrunde zu legen, (§ 21 Abs. 4 MuSchG)
    Das betrifft zwar meist eher Tariferhöhungen usw., aber hier hat sich durch die geänderte Tätigkeit wohl auch das Gehalt dauerhaft geändert. Sie kann aber schon trotz Schwangerschaft Rufbereitschaften machen, nur eben nicht oder nur unter besonderen Bedingungen nachts oder am Sonntag.

    E.D.

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