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    Hallo!

    ich bin in der glücklichen Lage einen neuen Job gefunden zu haben.

    Ich habe mein Arbeitsverhältnis rechtzeitig gekündigt zum Jahresende.

    Folgendes ist mir passiert.

    Ich verdiente 3400 Euro Brutto als Angesteller mit Führungsaufgaben. (Bürokaufmann gelernt, keine weitere Fortbildung außer 30 Jahre Berufserfahrung)

    Ich habe einen Vertrag, wo 15 Überstunden kostenlos abgeleistet werden müssen, jedoch liege ich weit drüber. Mein Chef zahlte mir bisher einmal freiwillig dafür einen Bonus von 3000 Euro letztes Jahr.

    15 Überstunden sind chriftlich im Arbeitsvertrag vermerkt, Bonus natürlich nicht, nur eine Zielvereinbarung für Umsatz, einseitig, ohne Gegenleistung, wobei in Gesprächen immer dieses Dokument auch hergenommen wird für alle Begründungen. Ich fühle mich in vielen Dingen etwas benachteiligt, weshalb ich jetzt auch gekündigt habe.

    Zwei Dinge störten mich am meisten, erstens, mein Chef hat für mich Corona Kurzarbeitergeld beantragt, und mich Vollzeit weiter beschäftigt, nach dem Lohnsteuer-Jahresausgleich musste ich jetzt für 4 Monate über 600 Einkommenssteuer nachzahlen. Die Differenz vom Nettogehalt hat er ausgeglichen und stellt es als freiwillige Leistung dar. Beschäftigt wurde ich in dieser Zeit im Homeoffice, wie gesagt

    Zweitens, ich lese häufig, dass bei 3 bis 4000 Euro pro Monat so viele Überstunden gar nicht rechtens sind zu verlangen. Habe ich eine Chance im Gespräch, wenigstens die 600 Euro wieder zu bekommen, die ich als Auslage hatte ? ich bin nicht wirklich auf Eskalation aus, und ich war in über 30 Jahren Arbeit noch nie vor Gericht mit einem Arbeitgeber. Hier habe ich wirklich versucht, auch im Guten darüber zu reden, jedoch teilte er miir mit, dass er für die Steuern nichts könne, er mache die Gesetze nicht, und alles andere hätte ich unterschrieben.... (was wohl auch stimmt, eine Einverständnisverklärung musste jeder Mitarbeiter unterschreiben für die Kurzarbeit zur Pandemie). Jedoch hatten wir als Internethändler einen Umsatzzuwachs von ca. 150 bis 250 während dieser Zeit und mussten massiv Überstunden ableisten.

    Ich würde gern ein klärendes Gespräch suchen, und jetzt wo ich zum Jahresende die Firma verlasse gern meine Überstunden abfeiern, ich habe ca. 200 bisher in diesem Jahr.

    Nochmal die Daten 3400 Brutto - mit 15 Stunden Klausel - sind diese rechtens ? oder ist das schon ein "Gewohnheitsrecht" weil der Mitarbeiter ja Jahrelang unentgeldlich Überstunden machte ?

    Vielen Dank im Voraus für eine Antwort.

  • #2
    Der Knackpunkt ist doch eher dass hier Kug bezogen wurde und nach eigenen Angaben keinerlei Arbeitszeit ausgefallen ist.
    Imo handelt es sich dabei um eine Straftat.

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    • #3
      Hallo !

      das stimmt. Aber ich möchte ungern meinen Arbeitgeber nach fast 5 Jahren anzeigen.

      Ich möchte meine Stunden abfeiern am liebsten, und ich würde gern wissen - ob bei 3400 Euro 15 inkludiert sein können.

      Weiß das evtl. jemand?

      Vielen Dank im Vorauis für Eure Antworten.

      Lieben Gruß

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      • #4
        15 ÜS im Monat oder in der Woche? Bei welcher wöchentlichen Arbeitszeit?

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        • #5
          Zitat von matthias Beitrag anzeigen
          15 ÜS im Monat oder in der Woche? Bei welcher wöchentlichen Arbeitszeit?
          Hallo!

          15 ÜS im Monat - 40 Stunden pro Woche.

          Das ist korrekt so ja.

          Ich hatte es nur im anderen Thread gelesen, dass bestimmte Gehälter dieses wohl nicht zulassen, leider kenne ich die Rechtslage nicht genau, man liest da sehr viel unterschiedliche Aussagen.

          Schönen Abend noch.

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          • #6
            Die Grenze ist einmal die wöchentliche Arbeitszeit, die darf im Mittel nicht mehr als 48h sein.

            Und dann der Mindestlohn, der darf auch mit Überstunden, pro real gearbeiteter Stunde nicht unterschritten werden.

            Ansonsten wäre das erlaubt. Bei dir wohl der Fall.

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