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Überstundenanordnung obwohl andere Mitarbeiter im Urlaub sind.

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  • Überstundenanordnung obwohl andere Mitarbeiter im Urlaub sind.

    Schönen guten Tag,
    ich bin Beschäftigter in einem Handwerksbetrieb (als Büro/Disposition/Verwaltungskraft) mit ca. 20 internen Mitarbeitern und knapp 50 Monteuren.
    Jetzt ist der Fall aufgetreten, dass in unserer Abteilung (2- 4 Mitarbeiter die einfache Bürokaufmannsaufgaben und ein bisschen Planung übernehmen) 2 Mitarbeiter gleichzeitigt im Urlaub.

    Der Arbeitgeber hat angedeutet, dass die restlichen Mitarbeiter in dieser Zeit 10 Stunden pro Tag und an Samstag arbeiten müssten (in der Regel 5 Tage Woche).

    Im Arbeitsvertrag steht folgendes: Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, im Falle betrieblicher Notwendigkeit auf Anordnung Überstunden zu leisten. Diese Überstunden werden durch Freistellung abgegolten.

    Besteht der Fall, der betrieblichen Notwendigkeit
    1.) Wenn andere im Urlaub sind? (müsste er dann nicht die Mitarbeiter eher aus dem Urlaub holen wenn die Arbeit nicht fertig wird?)
    2.) Wenn die Arbeiten auch andere im Unternehmen ausüben können (von der Schwierigkeit und benötigte Qualifikationen)

    Der Arbeitgeber stellt grundsätzlich keinen Ersatz für erkrankte oder beurlaubte Mitarbeiter. Die die Urlaub machen, sollen für den Urlaub vorarbeiten und länger machen.

    Ich würde mich über Hilfestellung freuen

    und verbleibe mit freundlichen Grüßen

    Jetrax

  • #2
    Zitat von Jetrax Beitrag anzeigen
    Besteht der Fall, der betrieblichen Notwendigkeit
    1.) Wenn andere im Urlaub sind? (müsste er dann nicht die Mitarbeiter eher aus dem Urlaub holen wenn die Arbeit nicht fertig wird?)
    2.) Wenn die Arbeiten auch andere im Unternehmen ausüben können (von der Schwierigkeit und benötigte Qualifikationen)
    Zu 1: erübrigt sich, da dies nicht möglich ist.
    Zu 2: und die anderen sagen dann, warum sollten wir, wenn es auch andere können.

    Nr. 2 ginge höchstens im Sinne der Verteilung auf möglichst viele Personen, aber da stellt sich die Frage ob sie das wirklich aus dem Stand heraus können.

    Und eben weil solche betrieblichen Umstände zu prüfen sind, hat der Gesetzgeber es nicht allgemein geregelt, sondern die Mitbestimmung des Betriebsrates dazu festgelegt. Jeder betroffene Arbeitnehmer kann deshalb dem Betriebsrat (und natürlich auch dem Chef) erklären, warum es gerade bei ihm nicht geht.

    E.D.

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