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Arbeitsvertrag mit Klausel über Ausschluss der Kündigung vor Arbeitsantritt

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  • Arbeitsvertrag mit Klausel über Ausschluss der Kündigung vor Arbeitsantritt

    Hallo,

    ich habe vor einer Weile einen Vertrag unterschrieben, bei dem die Kündigung vor Arbeitsantritt ausgeschlossen ist.

    Nun weiß ich nicht, wie ich aus dieser ersten Stelle rauskomme. Ist es ratsam, die Firma anzuschreiben und um einen Aufhebungsvertrag zu bitten, oder muss ich aufgrund der oben genannten Kündigungsklausel Probleme befürchten?

    Gibt es sonst einen anderen Weg? Das einzige was mir einfällt, ist innerhalb der ersten Woche zu kündigen und somit noch am Anfang der Probezeit das Unternehmen zu verlassen, aber ich möchte diese für diese Umstände sorgen, weder für mich noch für die Firma (Aufwände für Onboarding, Geräte-Bereitstellung, Schulungen).

    Ich wäre dankbar für euren Rat!

    VG
    billy
    Zuletzt geändert von BusiBilly; 22.09.2021, 19:12.

  • #2
    Hallo,

    die entsprechenden Möglichkeiten hast du bereits selbst genannt. Entweder eine einvernehmliche Vereinbarung oder eben die Kündigung direkt nach der Arbeitsaufnahme.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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    • #3
      Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
      Hallo,

      die entsprechenden Möglichkeiten hast du bereits selbst genannt. Entweder eine einvernehmliche Vereinbarung oder eben die Kündigung direkt nach der Arbeitsaufnahme.

      Gruß,
      werner
      Hallo,

      danke für deine Antwort. Da alles so kurzfristig ist und der Arbeitsbeginn der 01.10.2021 ist, weiß ich noch nicht ganz wie ich vorzugehen habe.

      Zuerst mit dem Chef besprechen und dann um die Unterzeichnung eines schriftlichen Aufhebungsvertrags bitten? Was kommt da rein? Oder wird das Unternehmen den Vertrag aufsetzen?



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      • #4
        Möglichst schnell mitteilen was man will. Falls das Unternehmen einverstanden ist, werden sie vermutlich einen Vorschlag für den Text machen.

        Auch wenn im Regelfall ein Arbeitgeber wenig Interesse an einem Mitarbeiter hat, der nach 2 Wochen wieder verschwindet: immerhin haben die eine entsprechende Klausel in den Vertrag aufgenommen. Das kann jetzt Zufall sein, irgendein Muster übernommen, es kann aber auch bewusst geschehen sein - und dann ist fraglich, ob sie einfach darauf verzichten.

        E.D.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
          Möglichst schnell mitteilen was man will. Falls das Unternehmen einverstanden ist, werden sie vermutlich einen Vorschlag für den Text machen.

          Auch wenn im Regelfall ein Arbeitgeber wenig Interesse an einem Mitarbeiter hat, der nach 2 Wochen wieder verschwindet: immerhin haben die eine entsprechende Klausel in den Vertrag aufgenommen. Das kann jetzt Zufall sein, irgendein Muster übernommen, es kann aber auch bewusst geschehen sein - und dann ist fraglich, ob sie einfach darauf verzichten.

          E.D.
          In welchen Fällen wäre denn eine bewusste Entscheidung für die Aufnahme einer solchen Klausel für das Unternehmen von Vorteil? Wer möchte einen Mitarbeiter für 2 Wochen einstellen, der erklärt hat, dass er nicht dort arbeiten möchte?

          Kommentar


          • #6
            Wenn man ganz dringend jemand braucht weil man sonst Aufträge nicht abarbeiten kann.

            E.D.

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            • #7
              Zitat von BusiBilly Beitrag anzeigen
              In welchen Fällen wäre denn eine bewusste Entscheidung für die Aufnahme einer solchen Klausel für das Unternehmen von Vorteil?
              Ein*e potentiell neue*r Mitarbeiter*in soll die eigene Unterschrift ganz bewusst unter den Vertrag setzen in dem Bewusstsein, dass andere möglicherweise glimmende Eisen dafür aus dem Feuer geholt werden müssen. Je häufiger man als Unternehmen die Erfahrung macht, dass die Vertragsunterzeichnung nur als unverbindliche Absichtserklärung betrachtet wurde, desto eher neigt man zu solchen Vertragsklauseln.
              Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
              Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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              • #8
                Wurde eine Vertragsstrafe geregelt?

                E.D.

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
                  Wurde eine Vertragsstrafe geregelt?

                  E.D.
                  Ein Paragraph besagt folgendes:
                  Wenn der Mitarbeiter schuldhaft die Arbeit nicht oder verspätet aufnimmt oder verweigert er vorübergehend oder dauerhaft die Arbeit, so hat er an das UN eine Vertragsstrafe zu zahlen. Entsprechendes gilt, wenn der Mitarbeiter seine Tätigkeit ohne wichtigen Grund und Einhaltung der Kündigungsfrist beendet.

                  Kommentar


                  • #10
                    Auch nicht leicht durchsetzbar, wenn die Höhe nicht angegeben wurde. Eher üblich und wirksam wäre es, wenn dazu die Höhe entsprechend dem Gehalt für die Kündigungsfrist in der Probezeit festgelegt wird (z.B. ein halbes Monatsgehalt) - denn so viel ist die dann vertragswidrig nicht geleistete Arbeit rechnerisch wert.

                    E.D.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
                      Auch nicht leicht durchsetzbar, wenn die Höhe nicht angegeben wurde. Eher üblich und wirksam wäre es, wenn dazu die Höhe entsprechend dem Gehalt für die Kündigungsfrist in der Probezeit festgelegt wird (z.B. ein halbes Monatsgehalt) - denn so viel ist die dann vertragswidrig nicht geleistete Arbeit rechnerisch wert.

                      E.D.
                      1/22 des Bruttogehalts pro Tag ist geregelt im drunter stehenden Text. In wieweit betrifft das aber einen Aufhebungsvertrag?

                      Kommentar


                      • #12
                        Da kommen die Infos so salamiweise, Scheibchen für Scheibchen. Die früheren Antworten sind dann jeweils hinfällig.

                        Warum sollte sich der Arbeitgeber auf einen Aufhebungsvertrag einlassen und freiwillig auf die Vertragsstrafe verzichten?

                        E.D.

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
                          Da kommen die Infos so salamiweise, Scheibchen für Scheibchen. Die früheren Antworten sind dann jeweils hinfällig.

                          Warum sollte sich der Arbeitgeber auf einen Aufhebungsvertrag einlassen und freiwillig auf die Vertragsstrafe verzichten?

                          E.D.
                          Wieso sollte es eine Vertragsstrafe geben, wenn ich ansonsten ganz normal während der Probezeit kündige? Wenn ich diese am ersten Tag einreiche, bin ich in zwei Wochen raus. Ich möchte aber den Aufwand, der mit einer derartigen Beschäftigung verbunden wäre, gering halten für alle Parteien und schlage einen Aufhebungsvertrag vor.

                          Falls ich etwas übersehe, dann korrigier mich bitte.

                          Kommentar


                          • #14
                            Bei einer fristgerechten Kündigung in der Probezeit gibt es natürlich keine Vertragsstrafe. Aber dazu müsste man eben - im Regelfall - auch etwa 1/2 Monat arbeiten.

                            Aus Sicht des Arbeitgebers wäre die Frage eben: warum soll er bei einem Vertragsbruch (wenn der Arbeitnehmer nicht erscheint) auf die vereinbarte Vertragsstrafe verzichten?

                            E.D.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
                              Bei einer fristgerechten Kündigung in der Probezeit gibt es natürlich keine Vertragsstrafe. Aber dazu müsste man eben - im Regelfall - auch etwa 1/2 Monat arbeiten.

                              Aus Sicht des Arbeitgebers wäre die Frage eben: warum soll er bei einem Vertragsbruch (wenn der Arbeitnehmer nicht erscheint) auf die vereinbarte Vertragsstrafe verzichten?

                              E.D.
                              Wichtig wäre zu wissen, ob der Aufhebungsvertrag z.B. auch elektronisch als unterschriebener Scan vorliegen kann (und ggf. erst postalisch nach dem 01.10. - Vertragsbeginn - ankäme).

                              Die Personalabteilung sollte sich bei mir melden aber heute ist nun der 28.10 und ich hab bis jetzt nichts schriftliches vorliegen.


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