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Urlaubsanspruch Kündigung

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  • Urlaubsanspruch Kündigung

    Hallo,
    ich habe zum 30.07 2021 innerhalb meiner Probezeit zum 31.07.21 gekündigt, meine Probezeit wäre am 01.08.21 verlängert worden (6 MONATE). Dann wäre ich fest eingestellt gewesen. Ich habe 30 Tage Urlaub und nur 4.5 Tage genommen. Also noch 10.5 Tage Rest.

    Meine Kündigungfrist innerhalb der Probezeit beträgt 14 Tage, die ich dann noch antreten soll. Da ich noch Resturlaub habe, müsste ich nicht mehr gehen?

    ABER Nun will mein Chef mir keine 30 Tage anrechnen sondern nur 20 Tage des gesetzlichen URLAUBS. Steht in dieser Passage (siehe unten), dass die 10 Tage wegfallen bei Kündigung, die Formulierung irritiert??
    Das heisst ich müsste noch 4.5 Tage arbeiten.



    DANKE IM VORAUS
    Zuletzt geändert von Carolin333; 03.08.2021, 18:44.

  • #2
    Ich kann keine Fotos hochladen. Da steht:

    1) Dem Mitarbeiter steht der gesetzliche mindesturlaub von 20 Tagen zu. Darüber hinaus gewährt der Arbeitgeber ein zusätzlichen vertraglichen Urlaub von 10 Tagen pro Kalenderjahr.

    2) kann der gesetzliche Urlaub wegen Beendigung des Anstellungsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er nach Maßgabe der jeweils gültigen gesetzlichen Regelung abzugelten. Eine abgeltung des zusätzlichen vertraglichen Urlaubsanspruchs ist ausgeschlossen.

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    • #3
      Da steht zumindest:

      Eine abgeltung des zusätzlichen vertraglichen Urlaubsanspruchs ist ausgeschlossen.
      Die Datumsangaben sind verwirrend, wie lange genau das Arbeitsverhältnis dauerte ist unklar.

      E.D.

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      • #4
        Dankeschön, mein Arbeitsverhältnis ging vom 01.02.2021 bis 31.07.2021 mit 6 Monaten Probezeit. Innerhalb der Probezeit kündigen heisst noch 2 Wochen arbeiten (oder Urlaub). Mein Arbeitsverhältnis läuft nun bis zum 15.08.2021.

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        • #5
          Zitat von Carolin333 Beitrag anzeigen
          Eine abgeltung des zusätzlichen vertraglichen Urlaubsanspruchs ist ausgeschlossen.
          Ob das vor Gericht reichen würde kann ich nicht beurteilen, dass der AG den zusätzlichen Urlaub tatsächlich nicht abgelten muss und dir nur der gesetzliche Anspruch von 20 Tagen zusteht, wie es ja schon im Gesetz steht.
          Üblicherweise wird sowas anders formuliert.

          Muss man sich überlegen ob man wg. 10 Tagen einen Prozess anstrebt mit unsicherem Ausgang. Allein die Erstberatung beim Anwalt würde schon 230 € kosten*, die man nicht zurück bekommt, auch wenn man gewinnt.

          *Manchmal bekommt man die erste Beratung auch umsonst, wenn es dann weiter geht aber auch die weiteren Kosten muss man ja selber tragen, in erster Instanz.
          Wäre man Gewerkschaftsmitglied könnten man es über den gewerkschaftlichen Rechtschutz machen (kostenlos für Mitglieder).

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          • #6
            Vielen Dank Matthias für Ihre Antwort, damit kann ich was anfangen. Nett, dass Sie sich die Mühe machen))

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            • #7
              Inzwischen sind die Datumsangaben noch widersprüchlicher. Es wurde "zum 30.07 2021 innerhalb meiner Probezeit zum 31.07.21 gekündigt", das Arbeitsverhältnis soll aber bis zum 15.8. laufen, und die Formulierung "ging vom 01.02.2021 bis 31.07.2021" deutet eher auf eine Befristung hin.

              E.D.

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