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Arbeitsanweisung Leistungserfassung

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  • Arbeitsanweisung Leistungserfassung

    Hallo ich habe da mal eine Frage...

    Mein Arbeitgeber hat heute eine Arbeitsanweisung rausgegeben in der alle Mitarbeiter dazu angehalten werden ihre Leistungen, (Interne und Kunden in Rechnung zu stellende) in die dafür vorgesehene Software, einzutragen. So weit so gut.

    Weiter unten wird in dieser Arbeitsanweisung gefordert das 80% des Tages mit Leistungen versehen werden muss. Wenn dies nicht erfolgt können rechtliche Schritte gegen Mitarbeiter erwirkt werden (hier sind sicherlich arbeitsrechtliche Schritte gemeint aber es wurde "rechtliche" geschrieben). Des weiteren wird erklärt das nicht erfasste Leistungen (Lücken in der Leistungserfassung) als nicht anwesend gewertet werden. Dazu wird weiter Erläutert dass diese Zeiten als Minusstunden gewertet und vom Gehalt anteilig abgezogen werden.

    Die Leistungserfassung ist jedoch keine Stempeluhr. Diese läuft separat. Darüber hinaus ist es aufgrund der Auftragslage nicht jeder zeit möglich diese 80% zu erreichen.

    Wenn ich diese Arbeitsanweisung nicht unterschreibe (Heute erhalten, Frist zum Unterschreiben bis zum 06.07.) drohen natürlich Konsequenzen wie Abmahnung oder Kündigung.

    Aber ist das überhaupt rechtens? Darf das Gehalt gekürzt werden wenn über die Stempeluhr eine Anwesenheit klar nachweisbar ist?

    Danke im voraus für hilfreiche Antworten und ein schönes Wochenende!

  • #2
    Was soll mit der Unterschrift bestätigt werden. Kenntnisnahme oder Abschluss einer Vereinbarung? Eine Pflicht eine Vertragsänderung zu unterschreiben besteht regelmäßig nicht. Die Kenntnisnahme muss ggf. dokumentiert werden.

    Die Regelung mit den Minusstunden wird regelmäßig so nicht zulässig sein.

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    • #3
      Hallo,

      wie viele Beschäftigte hat der Betrieb (ungefähr)?
      Gibt es einen Betriebsrat?

      Gruß,
      werner
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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      • #4
        Hallo und nochmals Danke für die Antworten,

        Der Betrieb hat ca. 15 Mitarbeiter. Einen Betriebsrat oder ähnliches gibt es nicht.

        Mit der Unterschrift soll bestätigt werden das die Anweisung erhalten und zur Kenntnis genommen wurde.

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        • #5
          Unterschreiben muss man die Kenntnisnahme. Das beeinflusst aber nicht die Frage der Wirksamkeit der Vereinbarung.
          Soweit Gleitzeitregelungen bestehen und Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto kann der Arbeitgeber ggf. verlangen, dass diese Plusstunden in Phasen geringen Arbeitsanfalls abgebaut werden. Ein Gehaltsabzug etc. wird grundsätzlich nicht möglich sein.

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          • #6
            Ich würde raten in die Gewerkschaft einzutreten und sich beraten zu lassen.

            Ansonsten ist doch absehbar, dass das auch wenn nicht wirksam, zu Problemen führen wird.

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