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Arbeitszeit bei weit von der Stempeluhr entferten Umkleideräumen.

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  • Arbeitszeit bei weit von der Stempeluhr entferten Umkleideräumen.

    Unser Betrieb hat vor kurzem die Umkleideräume verlegt, wodurch wir immer erst zu einem anderen Gebäude laufen müssen zum Umziehen (100-150 Meter). Nach eigener Aussage hat er uns zum Ausgleich vor und nach der Arbeit 15 Minuten geschenkt, so dass wir nur noch 7h anstatt 7h 30min arbeiten müssen. Ein Arbeitskollege sagt aber, dass das nicht geschenkt ist, sondern die dazu verpflichtet sind in diesem Fall.

    Warum ist das wichtig? Ich brauche regelmäßig neue Etikettenrollen an meinem Arbeitsplatz und mein Koordinator weigert sich, diese durch die Interne Logistik aus eben diesem entfernten Gebäude einmal alle 2 Wochen per Stapler rüberholen zu lassen.Er will stattdessen, dass ich jeden morgen nach dem Umziehen 1-2 Rollen selber herübertrage. Mal abgesehen, dass das aus gleich mehreren Gründen schwachsinnig ist, befindet sich die Stempeluhr aber nicht in diesem Gebäude, sondern in dem Gebäude wo ich arbeite. Als ich mit dem Argument komme, dass das außerhalb meiner Arbeitszeit wäre, sagt er das wäre ja nicht wirklich außerhalb der Arbeitszeit, da der Betrieb uns die 15 Minuten ja nur geschenkt hätte.

    Mir kommt das alles eigenartig vor. Selbst wenn sie die uns geschenkt haben, können die das doch nicht einfach quasi wieder aufheben wie die lustig sind, oder sehe ich das falsch?

  • #2
    Wenn die fragliche Zeit als Arbeitszeit bezahlt wird, wo genau ist dann das Problem?

    E.D.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von Glave Beitrag anzeigen
      Unser Betrieb hat vor kurzem die Umkleideräume verlegt, wodurch wir immer erst zu einem anderen Gebäude laufen müssen zum Umziehen (100-150 Meter). Nach eigener Aussage hat er uns zum Ausgleich vor und nach der Arbeit 15 Minuten geschenkt, so dass wir nur noch 7h anstatt 7h 30min arbeiten müssen. Ein Arbeitskollege sagt aber, dass das nicht geschenkt ist, sondern die dazu verpflichtet sind in diesem Fall.
      Hallo,

      die Wortwahl "geschenkt" ist in diesem Zusammenhang nicht zutreffend. Das ist kein Geschenk, sondern - wie dein Kollege wohl zu recht sagt - eine pauschale Zeitgutschrift für die zusätzliche Wege- und Umkleidezeit. Die Alternative wäre die Montage eines Zeiterfassungsterminals bei den neuen Umkleideräumen. Diesen Aufwand wollte sich dein Arbeitgeber vermutlich sparen.

      das wäre ja nicht wirklich außerhalb der Arbeitszeit, da der Betrieb uns die 15 Minuten ja nur geschenkt hätte.
      Damit sind dein Koordinator und ich einer Meinung. Der Weg von der Umkleide zum Arbeitsplatz ist bereits bezahlte Arbeitszeit. Da kannst du auch entsprechendes Material dabei transportieren. Falls das Abholen und Mitnehmen der Etikettenrollen allerdings einen zusätzlichen Zeitaufwand bedeutet und damit die 15 Minuten überschritten werden, wäre das noch zu klären.

      Mir kommt das alles eigenartig vor. Selbst wenn sie die uns geschenkt haben, können die das doch nicht einfach quasi wieder aufheben wie die lustig sind, oder sehe ich das falsch?
      Wie gesagt, ist "geschenkt" der falsche Ausdruck. Dein AG möchte dir nichts schenken, schon gar nicht eine halbe Stunde Zeit pro Tag. Er möchte lediglich vermeiden, die Zeiterfassung zu erweitern.

      Gruß,
      werner
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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