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    Hallo zusammen,
    ich bin seit dem 11.05.2021 an einem Corona Testzentrum tätig und ich arbeite über eine Zeitarbeitsfirma.
    Mein am 11.05.2021 geschlossener Arbeitsvertrag ist gültig bis zum 10.11.2022 und meine Arbeitszeit beträgt 30 Std/Woche.
    Heute am 18.06.2021 bekam ich überraschend die Schriftliche Kündigung.
    "hiermit kündigen wir das zwischen uns bestehende Arbeitsverhältnis innerhalb der Probeteit ordentlich fristgemäß zum nächstzulässigen Zeitpunkt.
    Das ist nach unseren Berechnungen der 25.06.2021."

    Hochachtungsvoll
    (Personaldisponent)

    Ich habe mir nichts zu Schulden lassen kommen und muss ehrlich gestehen ich verstehe die Welt nicht mehr.

    Statt der 30 vertraglich geregelten Stunden/Woche bin ich nur noch auf 24 Stunden/Woche gekommen.

    Ich bin wirklich sehr gerne zum Arbeiten gekommen, bin wann immer möglich eingesprungen oder habe noch nach meiner Dienstzeit Kollegen geholfen vorallem dann wenn ein Kollege komplett allein war oder unsere Kollegen dem Massenansturm auf einen Corona Test nicht stand hielten und um Hilfe riefen.

    Mein Arbeitsplatz war ein Zelt wo es auch mal locker 37 Grad drin hatte und ich in kompletter Montur (Schutzkittel,Handschuhe, Maske und Visier) bei 37 Grad Tenperatur im Zelt gearbeitet habe die Personalfirma hat es nicht interessiert wie es mir und den anderen Kollegen ging und wir waren oft total am Ende.

    Frage was kann ich tun ?




  • #2
    Hallo,

    bei einer Kündigung innerhalb der Probezeit hast du so gut wie keine Chancen, etwas dagegen zu unternehmen.
    Vermutlich erfolgt die Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen. Das hat mit deinem Arbeitsverhalten rein gar nichts zu tun.

    Die Testzentren sind erst wie Pilze aus dem Boden geschossen, und jetzt schließen sie der Reihe nach wieder. Dann braucht man natürlich auch kein Personal mehr dafür. Und die Leute, die bisher engagiert dort gearbeitet haben, bleiben auf der Strecke.

    Also nichts wie ab zur Arbeitsagentur und arbeitslos melden.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

    Kommentar


    • #3
      Es gäbe da schon ein paar Details die zu klären wären, z.B. die Stundenzahl und der Umstand, dass es ein befristeter Vertrag ist. Falls Du Gewerkschaftsmitglied bist, prüft deine Gewerkschaft das kostenlos. Falls nicht müsstest du dich an einen Rechtsanwalt wenden und es kann passieren, dass Du dafür auch im Erfolgsfall mehr bezahlen musst als das Ganze für dich einbringt.

      Dass die Testzentren die vor 3 oder 4 Wochen noch existierten jetzt zu einem guten Teil zugemacht haben, fiel mir heute in der Innenstadt auch auf. Es gibt eben nur noch wenige Fälle, wo jemand einen Test braucht. Das kann schon im Juli wieder anders sein.

      E.D.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Nadtastic Beitrag anzeigen
        Statt der 30 vertraglich geregelten Stunden/Woche bin ich nur noch auf 24 Stunden/Woche gekommen.
        Aufgrund der Anmerkung von E.D.:

        Das mit der Arbeitszeit ist tatsächlich ein Punkt, der zu klären wäre. Wirst du auf Stundenbasis bezahlt oder hast du ein Festgehalt auf Basis der 30 Wochenstunden? Wurdest du jeweils nur für 24 Stunden per Dienstplan eingeteilt? Oder einfach nach Hause geschickt, wenn nichts mehr zu tun war? Hast du selbst aktiv darauf aufmerksam gemacht, dass du bitte die 30 Stunden auch arbeiten möchtest?

        ... habe noch nach meiner Dienstzeit Kollegen geholfen vorallem dann wenn ein Kollege komplett allein war oder unsere Kollegen dem Massenansturm auf einen Corona Test nicht stand hielten und um Hilfe riefen.
        Kannst du diese zusätzlichen Zeiten glaubhaft darstellen? Also z.B. "Am xx.yy. 2021 endete meine Schicht planmäßig um zz Uhr. Da mein*e Kolleg*in, Herr*Frau xyz anschließend alleine weiterarbeiten sollte, aber noch etwa X Personen in der Warteschlange standen, habe ich bis ZZ Uhr weitergearbeitet. Das kann Herr*Frau xyz bezeugen".
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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