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Kurzarbeit und Minusstunden

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  • Kurzarbeit und Minusstunden

    Hallo liebes Forum,

    folgendes Problem. Ein AG hat ab 2019 bis 2020 Kurzarbeitergeld angemeldet (50%), das Problem war jedoch, AN war größtenteils zu 100% zuhause.
    Somit haben sich eine Menge Minusstunden angesammelt. Jetzt AN in folgender Situation, sie haben einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet.
    Nun meinte der AG das AN noch einige Minusstunden vorzuweisen habe, die er in seiner letzten Lohnabrechnung verrechnen will.
    Die Frage lautet: Ist AG im Recht?
    Zuletzt geändert von Hilfesuchender2222; 17.06.2021, 18:17.

  • #2
    Hallo,

    wurde dazu im Aufhebungsvertrag nichts geregelt? Gibt es eine Klausel, dass alle gegenseitigen Ansprüche erledigt sind? Wurdest du von der Arbeitsleistung freigestellt? Auf wessen betreiben wurde der Aufhebungsvertrag abgeschlossen?

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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    • #3
      Hallo,

      nein geregelt wurde nichts. Freigestellt wurde der AN auch nicht. Das ganze lief alles auf das betreiben vom AN.

      Gruß

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      • #4
        Wenn er von sich aus einfach nicht zur Arbeit kommt, muss er natürlich kein Gehalt bekommen.

        E.D.

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        • #5
          Zitat von Hilfesuchender2222 Beitrag anzeigen
          Ein AG hat ab 2019 bis 2020 Kurzarbeitergeld angemeldet (50%), das Problem war jedoch, AN war größtenteils zu 100% zuhause.
          Somit haben sich eine Menge Minusstunden angesammelt.
          Warum bist du zuhause geblieben? Hat dein AG gesagt, dass du nicht kommen musst? Wurdest du nicht zur Arbeit eingeteilt? Was ist mit deinen Kolleg*innen, die vermutlich ebenfalls Kurzarbeit 50 hatten - gibt es bei denen ebenfalls Minusstunden, die jetzt nachgearbeitet werden?

          Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
          Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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          • #6
            Zuhause geblieben bin ich weil keine Arbeit da war. Nein, der AG hat sich nur dann gemeldet wenn Arbeit da war. Eine Einteilung gab es auch nicht. Die haben ebenfalls Minusstunden aufgebaut, jedoch haben die wesentlich weniger aufgebaut als ich.

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            • #7
              Zitat von Hilfesuchender2222 Beitrag anzeigen
              Zuhause geblieben bin ich weil keine Arbeit da war.
              Da liegt das Problem. Einfach zuhause zu bleiben, ist nicht in Ordnung. Die Rechtsprechung erwartet, dass man seine Arbeitsleistung aktiv anbietet, solange der AG nicht von sich aus eindeutig einen Verzicht erklärt hat.

              Nein, der AG hat sich nur dann gemeldet wenn Arbeit da war.
              Er musste sich nicht melden. Per "Kurzarbeit 50" war klar, dass er 50 % Arbeitsleistung erwartet. Und wenn du nur gekommen wärst, um am Arbeitsplatz Däumchen zu drehen. Dann hätte sich vielleicht sogar eine Beschäftigung gefunden - z.B das Aufarbeiten von Dingen, die seit langem unerledigt sind, Aufräumarbeiten, Entwickeln neuer Ideen, Lesen von Fachlektüre oder was auch immer.

              jedoch haben die wesentlich weniger aufgebaut als ich.
              Dass dein AG zwischendurch anscheinend nie nach dir gefragt hat, könnte man ihm in einer Gerichtsverhandlung möglicherweise zum Vorwurf machen. Am Ende würde vermutlich ein Vergleich (50:50) stehen. Vielleicht kannst du ihm diesen Vorschlag zur gütlichen Einigung machen.

              die er in seiner letzten Lohnabrechnung verrechnen will.
              Du kannst deinen AG darauf aufmerksam machen, dass er maximal den pfändbaren Betrag abziehen darf. Je nach Zahl der Minusstunden und des sich daraus ergebenden Betrags sowie deiner Unterhaltsverpflichtungen kann er dann sowieso nicht die ganze Summe abziehen, auf die ihr euch einigt. Das entbindet dich allerdings nicht von der Restschuld. Aber möglicherweise möchte dein AG weiteren Stress vermeiden und hat dadurch eine höhere Verhandlungsbereitschaft.
              Zuletzt geändert von werner h.; 18.06.2021, 16:13.
              Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
              Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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