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    Zuerst mal ein herzliches Moin, und besten Dank für die Aufnahme im Forum.
    Kurz zu mir: Ich bin selbtständige Videografin und beschäftige einen Arbeitnehmer. Selbstständig habe ich mich vor ca. 1 Jahr gemacht, nachdem ich zuvor 2 Jahre beim englischen Marktführer fest angestellt war und dort fimte und schnitt. Ich erhielt nach kurzer Zeit vom deutschen Marktführer eine Angebot für ihn zu filmen und schneiden. Das Angebot bestand aus einem Festanstellungsvertrag, ähnlich dem des englischen Arbeitgebers. Das wollte ich jedoch nicht, da ich meine soeben gegründete Selbstständigkeit nicht opfern wollte. Sie war ja der grund, weshalb ich beim Engländer gekündigt hatte. Daraufhin wurde ein Dienstleistungsvertrag - mit 1 Jahr Laufzeit - aufgesetzt und von beiden Parteien unterschrieben. Es wurde vereinbart, das monatliches, durchschnittliches Auftragsvolumen garantiert wird, und das ich natürlich nicht für andere Hersteller / Vertreiber der gleichen Branche abrbeiten darf. Die ersten 4 Monate liefen ganz gut. Ok die versprochenen Stunden / pro Monat wurdden nicht annähernd eingehalten - es wurde jedoch nach einer erfolgten Aussprache versprochen, das defizit bis Ende August 2021 aufzufangen und abzugleichen. Darauf hatte ich mich noch eingelassen. Was jetzt aber passiert ist unerträglich. Meine Arbeit und die meines Angestellten wird permanent und zu Unrecht kritisiert. Ich werde genötigt Filmarbeiten - welche mein Angestellter (übrigens ein gelernter Kameramann) - sonst erledigte, jetzt selber durchzuführen. Zudem wurde mir nahegelegt mich von meinem Angestellten zu trennen!!! Hallo - geht es noch? Ich verstehe das nicht mehr, zumal es bishrer keinerlei Beanstandungen an der geleisteten Arbeit gab.
    Ich möchte fristlos kündigen, und habe das mündlich mitgeteilt, da ich es für fäir hielt dies persönlich mitzuteilen, bevor ich das Schriftstück aufsetzte. Mir wurde gesagt, das verstoße gegen das BGB - ich hätte als Dienstleistender mit einem befristeten Dienstleistungsvertrag nicht das Recht vor Ablauf der Vertragszeit zu kündigen. Jetzt bin ich platt, extrem frustriert und auch ein wenig hilflos. Was ist mit der künstlerischen Freiheit, etc?
    Für sachdienliche Hinweise und Tips wäre ich sehr dankbar.

    Vielen Dank im Voraus - eure Elli.
    Zuletzt geändert von forumadmin; 29.07.2021, 11:29. Grund: Titel geändert

  • #2
    Es geht nicht um Arbeitsrecht. Deshalb ist dies Forum ggf. nicht so optimal geeignet. Man müsste den Vertrag kennen um die Handlungsoptionen abzuleiten. Wichtig ist wie die Regelungen aussehen z.B. zu den zum garantierten Auftragsvolumen.
    Vermutlich ist es sinnvoll da eine anwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

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    • #3
      Vielen Dank, aber eine anwaltliche Beratung sehe ich als letzte Option, da sie doch sehr kostspielig ist. Ich lade mal Teile des Vertrages hoch, und bitte um Stellungnahme. Die persönlichen Daten der Vertragsparteien habe ich aus datenschutzrechtlichen Gründen geschwärzt u/o weggelassen.
      LG Elli
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      • #4
        Einen Vertrag juristisch zu beurteilen ist Rechtsberatung und per Internetforum nicht zulässig, siehe Rechtsdienstleistungsgese tz. Dass die Beratung durch einen Rechtsanwalt etwas kostet, ist schon klar. Das ist wie bei der Videoproduktion: den Urlaubsfilm zur Erinnerung kann ich mit der Handykamera selbst machen, für professionelle Zwecke nehme ich doch lieber Kameraleute usw., und die kosten etwas.

        Und hier geht es u.a. um die Frage, ob man ggf. Schadensersatz leisten müsste, der schnell höhere fünfstellige Beträge erreichen kann.

        E.D.

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        • #5
          Danke sehr.

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