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Mündlichen Arbeitsvertrag ersetzt durch schriftlichen zu Ungunsten des Arbeitnehmers

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  • Mündlichen Arbeitsvertrag ersetzt durch schriftlichen zu Ungunsten des Arbeitnehmers

    Guten Abend an alle Forenmitglieder,

    Folgendes Problem:

    Arbeitnehmer suchte einen Vollzeitjob, beim Einstellungsgespräch wurde (mündlich) ein bestimmtes festes Gehalt von Euro....vereinbart.
    Da Arbeitsplatz im Catering, wurde ebenfalls mündlich vereinbart Überstunden aufzubauen für JEDE Schulferien damit auch dann weiter Gehalt gezahlt werden kann.

    Arbeitnehmer nahm die Tätigkeit auf,5 Tage Woche, Arbeitszeiten von 8:00 bis 15:30 davon 2 x die Woche nur von 8:00 bis 12:00

    Der Arbeitsvertrag wurde immer verschoben bis er dann mal nach knapp 6 Wochen vorlag.

    Keine Angabe von Gehalt im Arbeitsvertrag,
    keine Angabe einer Stundenarbeitszahl,
    lediglich ein Passus: Vergütung Der Stundenlohn beträgt ... Euro.
    zu 5.. die Arbeitszeit richtet sich nach Auftragslage im Monat und wird kurzfristig festgelegt.
    zu1.. Arbeitnehmerin verpflichtet sich auch im Bedarfsfall auch andere ihr zumutbare Arbeiten im Betrieb zu übernehmen. Eine Gehaltsminderung darf hiermit jedoch nicht verbunden sein.

    Arbeitnehmer kam aber monatlich nicht mal auf das ihm mündlich zugesicherte Gehalt, Überstunden aufbauen war gar nicht möglich, teilweise musste er nach Ansage früher nach Hause gehen.

    Arbeitnehmer kündigte 2 Monate später daraufhin in der Probezeit fristgerecht.
    Als letzten Lohn ein spärlicher Betrag mit der Aussage es wären jetzt viele Minusstunden verrechnet worden und durch Schulferien hätte der Arbeitnehmer ja nur 2 Wochen gearbeitet.

    Kurz und gut.. der Arbeitnehmer ist sehr jung, das war seine erste Arbeitsstelle nach der Ausbildung.

    Besteht die Chance diesen jetzt fehlenden Betrag immerhin dreistellig vorne eine 5 davor einzuklagen?


    Lieber Gruß Malou

  • #2
    Es gibt einige Urteile des BAG die besagen: wenn bei einem Arbeitsvertrag nicht ausdrücklich Teilzeit vereinbart ist, gilt Vollzeit als vereinbart (und ist auch bei Annahmeverzug zu bezahlen). Bei einer Vereinbarung von Teilzeit auf Abruf gelten seit 2019 20 Std./Woche als vereinbart, falls keine Stundenzahl genannt ist.

    Es hängt aber schon noch von weiteren Details ab, dazu muss man den gesamten Arbeitsvertrag prüfen. In einem Forum geht das nicht, aber kostenfrei bei der Gewerkschaft, falls man Mitglied ist. Falls nicht, macht es ein Rechtsanwalt, kostet einiges, wie viel fragt man am besten vorher.

    Kommentar


    • #3
      Herzlichen Dank an E.D.

      der erste Abschnitt hört sich doch schon mal gut an.
      Vielen Dank!

      Kommentar


      • #4
        Zitat von malou12 Beitrag anzeigen

        Besteht die Chance diesen jetzt fehlenden Betrag immerhin dreistellig vorne eine 5 davor einzuklagen?


        Lieber Gruß Malou
        500 € einklagen ist grenzwertig wenn du deinen Anwalt selbst bezahlen musst, bleibt da am Schluß kaum was übrig. Viele Anwälte nehmen als Erstberatung schon 250 € die hinterher wenn es zum Prozess kommt zwar verrechnet werden aber die 250 € hat man halt min. Wie E.D. schon sagte vorher fragen was es kostet, es gibt auch Anwälte die das für weniger machen.
        Die Prozesskosten sind dann eher weniger als 500 € weil es ja nach Streitwert geht und auch gesetzlich geregelt, da kann der Anwalt nicht nehmen was er will. Also paar € bleiben schon übrig ;-)

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        • #5
          Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
          Bei einer Vereinbarung von Teilzeit auf Abruf gelten seit 2019 20 Std./Woche als vereinbart, falls keine Stundenzahl genannt ist.
          Sicher? Ich habe 10 Wochenstunden im Kopf

          Kommentar


          • #6
            vielen Dank für die anderen Antworten.

            Es war Vollzeit mündlich vereinbart mit der Zusage Überstunden anzusammeln damit in den Schulferien (wo kein Catering stattfindet) das Gehalt weiter gezahlt wird.

            Ich bekam erst 6 Wochen später den Vertrag. Diese 6 Wochen hatte ich aber bereits gearbeitet.

            Allerdings gab es auch gar keine Arbeit um vorzuarbeiten ,ich wurde öfter früher nach Hause geschickt und kam daher auch nie auf die mir zugesagte Summe.

            Alles was mündlich zugesagt wurde stand überhaupt nicht im Vertrag.

            Daher kündigte ich in der Probezeit.

            Mit der letzten Abrechnung wurde mir noch 25 Minusstunden abgezogen.(durch ständiges nach Hause schicken),sowie ein "Vorschuss" den ich nie erhalten habe.


            Ich denke aber auch @ Matthias das sich das so nicht rechnet da die Anwaltskosten doch sehr hoch sind.


            Vielen Dank an Euch

            LG Malou


            Kommentar


            • #7
              wurde der Vertrag denn von Ihrer Seite unterschrieben und zu welchem Datum (sowohl Vertragsbeginn wie Datum der Unterzeichnung)?

              Kommentar


              • #8
                Zitat von malou12 Beitrag anzeigen
                Ich denke aber auch @ Matthias das sich das so nicht rechnet da die Anwaltskosten doch sehr hoch sind.
                Hallo,

                bevor du so etwas denkst, solltest du den Tipp von E.D. und matthias vollständig lesen: Erst einmal fragen, welche Kosten auf dich zukommen. Fragen kostet nichts.

                Im übrigen kannst du eine Zahlungsklage beim Arbeitsgericht auch ohne anwaltliche Unterstützung einreichen. Dazu schreibst du auf, welches Gehalt dir deiner Meinung nach zusteht (genauer Betrag in Euro und Cent) und wie sich dieser Betrag ergibt (Gehaltsanspruch abzüglich geleisteter Gehaltszahlungen). Dazu kannst du in deinem Fall meiner Meinung nach sogar mehrere Rechnungen aufmachen.
                1. Forderung laut mündlich vereinbartem Festgehalt. Damit wirst du vermutlich am Ende nicht durchkommen, wenn du den schriftlichen Vertrag danach unterschrieben hast. Dann hätte der schriftliche Vertrag wohl eine höhere Beweiskraft als die mündliche Abrede.
                2. Hilfsweise Forderung nach Abrechnung anhand des Stundenlohns entsprechend den mündlich vereinbarten festen Arbeitszeiten.
                3. Hilfsweise Forderung nach Abrechnung von 20 Wochenstunden entsprechend § 12 Abs. 1 Satz 3 Teilzeit- und Befristungsgesetz.
                In diese Rechnungen beziehst du auch die Zeiträume der Schulferien ein. Denn zunächst liegt es in der Verantwortung des Arbeitgebers, hier für eine Beschäftigung zu sorgen. Er hätte dich in dieser Zeit laut Vertrag ja auch anderweitig einsetzen können.

                Nach der Klageerhebung gibt es relativ schnell einen sogenannten Gütetermin. Da marschierst du entspannt hin und hörst dir an, was dein Arbeitgeber behauptet (alles, was er sagt, muss er gegebenenfalls später auch belegen können) und was seitens des Gerichts gesagt wird. Und dann einigt ihr euch idealerweise einvernehmlich auf eine Zahlung, die von der Höhe her irgendwo unterhalb deiner ursprünglichen Forderung liegt. Bis dahin entstehen dir keine Kosten.

                Aber mit Anwält*in an der Seite sind die Chancen auf ein lukratives Ergebnis natürlich höher, und du schonst die eigenen Nerven.

                Gruß,
                werner
                Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

                Kommentar


                • #9
                  @Personaler321..wurde der Vertrag denn von Ihrer Seite unterschrieben und zu welchem Datum (sowohl Vertragsbeginn wie Datum der Unterzeichnung)?

                  Anfangen sollte ich sofort zum Monatsersten (um die Stunden vorzuarbeiten für die Herbstferien), aber angemeldet worden bin ich erst am 28.8. das war dann auch der Vertragsbeginn .Erhalten habe ich den Vertrag so grob um den 10. September und ja,ich habe ihn dann unterschrieben.Musste ja auch Miete zahlen und erst einen anderen Arbeitsplatz finden.

                  @werner h...Im übrigen kannst du eine Zahlungsklage beim Arbeitsgericht auch ohne anwaltliche Unterstützung einreichen. Dazu schreibst du auf, welches Gehalt dir deiner Meinung nach zusteht (genauer Betrag in Euro und Cent) und wie sich dieser Betrag ergibt (Gehaltsanspruch abzüglich geleisteter Gehaltszahlungen). Dazu kannst du in deinem Fall meiner Meinung nach sogar mehrere Rechnungen aufmachen.
                  1. Forderung laut mündlich vereinbartem Festgehalt. Damit wirst du vermutlich am Ende nicht durchkommen, wenn du den schriftlichen Vertrag danach unterschrieben hast. Dann hätte der schriftliche Vertrag wohl eine höhere Beweiskraft als die mündliche Abrede.
                  2. Hilfsweise Forderung nach Abrechnung anhand des Stundenlohns entsprechend den mündlich vereinbarten festen Arbeitszeiten.
                  3. Hilfsweise Forderung nach Abrechnung von 20 Wochenstunden entsprechend § 12 Abs. 1 Satz 3 Teilzeit- und Befristungsgesetz.
                  In diese Rechnungen beziehst du auch die Zeiträume der Schulferien ein. Denn zunächst liegt es in der Verantwortung des Arbeitgebers, hier für eine Beschäftigung zu sorgen. Er hätte dich in dieser Zeit laut Vertrag ja auch anderweitig einsetzen können.

                  Nach der Klageerhebung gibt es relativ schnell einen sogenannten Gütetermin. Da marschierst du entspannt hin und hörst dir an, was dein Arbeitgeber behauptet (alles, was er sagt, muss er gegebenenfalls später auch belegen können) und was seitens des Gerichts gesagt wird. Und dann einigt ihr euch idealerweise einvernehmlich auf eine Zahlung, die von der Höhe her irgendwo unterhalb deiner ursprünglichen Forderung liegt. Bis dahin entstehen dir keine Kosten.

                  Aber mit Anwält*in an der Seite sind die Chancen auf ein lukratives Ergebnis natürlich höher, und du schonst die eigenen Nerven......


                  Vielen Dank für diese Auflistung,das werde ich so umsetzten,falls ich das Geld für einen Anwalt zusammen bekomme dann mit Anwalt.

                  Danke schön

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von malou12 Beitrag anzeigen
                    das werde ich so umsetzten,
                    Dann halte uns doch gelegentlich über die Entwicklung auf dem laufenden ...
                    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

                    Kommentar

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