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Langfristige Arbeitszeitreduzierung von 24 auf 20/Woche bei weniger als 15 Mitarbeitern?

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  • Langfristige Arbeitszeitreduzierung von 24 auf 20/Woche bei weniger als 15 Mitarbeitern?

    Hallo zusammen,
    ich arbeite seit über einem Jahr mit 24/Woche in einem kleinen Unternehmen, definitiv unter 15 Mitarbeitern.
    Nun hatte ich Überstunden angehäuft durch fragliche "koordination" meines Chefs und erhielt Anfang Oktober die Anweisung bis Ende des Jahres auf 20h/WOche zu reduzieren zum Stundenabbau.
    Gesagt getan....Das tut mir gut.
    Nun möchte ich gerne meine Stunden dauerhaft auf 20h reduzieren. Da das UNternehmen allerdings so klein ist habe ich ja keinen Anspruch durch das Teilzeitgesetz.
    Wie kann ich das anstellen?
    Finde dazu nichts weiter; bzw. bislang alles nur auf größere Unternehmen bezogen.

    Meinem Chef wird das Null passen; aber man sieht ja momentan, dass es möglich ist.
    Zudem wurde einer anderen Mitarbeiterin die Reduzierung von 40 auf 20 Stunden ab November gewährt durch eine Arbeitsvertragsänderung, da diese eine berufliche Fortbildung macht.
    Ich könnte mich hier auf mein seit 2017 nebenberufliches Studium übrigens berufen, dass ich ENDLICH konzentriert in 2021 abschließen will.

    Was meint ihr?
    Wer kann helfen?
    Vielen Dank
    Anke

  • #2
    Ein Rechtsanspruch ist nicht ersichtlich (eine Ausnahme gäbe es bei Behinderung), aber ein Änderungsvertrag ginge natürlich. Notfalls müsste man dem Chef androhen, eben zu kündigen. Auf das Teilzeitstudium muss er nur Rücksicht nehmen, soweit das vertraglich vereinbart ist. Ebenso kann er Überstunden nur verlangen, wenn es dafür eine Grundlage gibt.

    E.D.

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    • #3
      Zitat von Verdadera Beitrag anzeigen
      Meinem Chef wird das Null passen; aber man sieht ja momentan, dass es möglich ist.
      Hallo,

      hast du deinen Chef schon mal direkt danach gefragt? Oder ist das nur eine Vermutung? In einem freundlichen Gespräch lässt sich vieles klären.

      Falls du in der Lage bist, die bisherige Arbeit in 20.statt 24 Stunden zu schaffen, spart dein Chef mit dem Vorschlag sogar Geld. Und sofern für deine Kollegin eine Vertretung in Teilzeit eingestellt werden soll, können dieser neuen Kraft gegebenenfalls 24 statt 20 Stunden angeboten werden - das wäre dann kostenneutral.

      Gruß,
      werner
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Verdadera Beitrag anzeigen
        Zudem wurde einer anderen Mitarbeiterin die Reduzierung von 40 auf 20 Stunden ab November gewährt durch eine Arbeitsvertragsänderung, da diese eine berufliche Fortbildung macht.
        Ich könnte mich hier auf mein seit 2017 nebenberufliches Studium übrigens berufen, dass ich ENDLICH konzentriert in 2021 abschließen will.
        1. Wie du ja schreibst der Kollegin wurde eine Arbeitsvertragsänderung gewährt. Das ist eine gegenseitige Vereinbarung mit der beide Parteien einverstanden waren.

        2. Darauf hast du keinen Anspruch, auch nicht aus "Gleichbehandlungsgründen ".

        Ich wollts nur nochmal sagen, falls das der Hintergrund deiner Frage war.

        Da hilft wie die anderen sagen nur reden.

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