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  • meistermacher
    antwortet
    Hallo ED,

    wie gesagt, das hat mit steuerrecht nichts zu tun.
    Weiterhin wenn es sein persönlicher Laden ist, dann ist hier rechte Tasche linke Tasche und auch dann sehe ich erstmal kein Problem, weil ich auch meine Haushaltshilfe steuerlich geltend machen kann.
    Sollte es jedoch teilhaber geben, so haben die ggf. ein Intresse hieran, weil denen ein Teil des Profites entgeht, weil die Kosten der haushaltshilfe von Betrieb bezahlt werden udn nicht von Chef.

    Für mich ist das ganze weiterhin straffrechtlich irrelevent, solange der Chef auch der Eigentümer ist, und davon bin ich ausgegangen.

    Gruß
    meistermacher

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  • E.D.
    antwortet
    Zitat von meistermacher Beitrag anzeigen
    Ich sehe wenn du ganz normal dein Gehalt bekommen hast auch keine Steuerhinterziehung oder andere Straftaten, wenn dich der Arbeitgeber statt als Bürokraft als Kindermädchen beschäftigt hat.
    Nicht Steuerhinterziehung (seine eigene Steuer zahlt der Arbeitnehmer ja) sondern Beihilfe zur Steuerhinterziehung des Arbeitgebers (der offenbar private Kosten als Betriebsausgaben absetzt). Das ist aber keine arbeitsrechtliche Frage und sollte mit einem Experten geklärt werden (z.B. Anwalt für Steuerstrafrecht, den auch fragen ob eine eigene Anzeige strafbefreiend wirkt).

    E.D.



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  • meistermacher
    antwortet
    eine Kündigung wird immer zum Monatsende ausgesprochen, das würde ich dem Arbeitgeber mitteilen.
    der 19.03.2021 geht somit garnicht!

    Ich sehe wenn du ganz normal dein Gehalt bekommen hast auch keine Steuerhinterziehung oder andere Straftaten, wenn dich der Arbeitgeber statt als Bürokraft als Kindermädchen beschäftigt hat. Wenn es auch noch sein Persönlicher Betrieb ist, dann hat er noch nicht mal den Betriebseigentümer geschädigt.

    Also, dem Arbeitgeber mitteilen, dass die Kündigung angekommen ist, du aber Kündigungsschutzklage einreichen wirst, weil das Enddatem zum 19.03.2021 nicht geht sondern nur zum Monatsende (31.03.2021). Wenn er bereit ist sich mit dir außergerichtlich über einen Aufhebungsvertrag mit Abfindungszahlung zu einigen, um so besser, das regelt dein Anwalt.


    Somit jetzt sofort hin zum Anwalt, Kündigungsschutzklage einreichen und das Gehalt der letzten Monate einfordern.

    Gruß
    Meistermacher

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von werner h. Beitrag anzeigen

    Tja, die schlimmen Eltern gehören zu den netten Kindern nun mal untrennbar dazu. Nicht umsonst gehört zur Erziehung unserer lieben Kleinen eine qualifizierte mehrjährige Ausbildung. Auch wenn manche Menschen (sogar verantwortliche Politiker*innen - vor allem in Zeiten von Sparzwängen) der Meinung sind, dass Kinder betütteln doch fast jede*r kann.


    Hast du schon mal mit der Arbeitsagentur über die Frage einer Umschulung gesprochen?

    .
    Diese drei Monate sind hier offensichtlich eingehalten.


    Hä? Noch nie gehört, diese Formulierung. Ich muss also vier Wochen vor Ausspruch der Kündigung mitteilen, dass ich zu kündigen gedenke? Also genau genommen eine viermonatige Kündigungsfrist?


    Wenn du deiner Chefin Stress machen möchtest, reichst du eine Kündigungsschutzklage ein. Sofern es sich um einen Kleinbetrieb handelt (unter zehn Beschäftigten), muss eine Kündigung zwar nicht begründet werden. Falls sie dennoch eine Begründung enthält, ist diese jedoch arbeitsrechtlich überprüfbar. Und sofern die Firma, für die du laut Papier eingestellt bist, insgesamt mehr als zehn Leute beschäftigt, gilt sogar das Kündigungsschutzgesetz für dich. Wenn die dann vor Gericht behaupten wollen, dass du dort gar nicht beschäftigt warst, wird das zu deren Eigentor.

    Am Ende wird dir das außer einer gewissen Befriedigung aber kaum etwas bringen. Mit viel Glück vielleicht eine kleine Abfindung als Lästigkeitsprämie.


    Aus Elternsicht kann ich die Vorsichtsmaßnahme durchaus nachvollziehen. Ob man sich da vielleicht irgendwie gütlich hätte einigen können, vermag aus der Ferne natürlich niemand zu beurteilen.


    Dann musst du gegebenenfalls eine Gehaltsklage einreichen. Schaue bitte in deinem Arbeitsvertrag nach, ob dort Ausschlussfristen vereinbart sind. Wenn das Gehalt nicht rechtzeitig eingefordert wird, kann es sein, dass du deinen Anspruch verlierst.


    Und wer ist auf die Idee gekommen, in solchen Zeiten in der Türkei Urlaub zu machen? Was war zuerst da: Das Ei oder die Henne?
    Eigentlich wollte ich hier eine arbeitsrechtliche "Beratung" keine moralische.

    Lassen wir mal dahin gestellt, ob zwangsläufig eine Ausbildung für die KInderbetreuung erforderlich ist oder ob eine gewisse Lebenserfahrung, viel Umgang mit KIndern, autodidaktisches Studium und eine liebevolle Art nicht auch reichen, um Kinder zu betreuen.
    Eine ausgebildete Erzieherin muss noch lange keine gute sein.

    Natürlich habe ich schon vor Jahren mit dem Arbeitsamt gesprochen. Es wurde aber abgelehnt. Habe auch sonst einige eigene Anstrengungen unternommen, um eine solche Ausbildung zu erhalten, war aber nicht finanzierbar.

    Den Passus mit der Kündigungsschutzklage verstehe ich nicht so ganz. Ich soll gegen den Grund der Kündigung klagen, um eine Abfindung zu erhalten? Käme in so einem Fall nicht zwangsläufig heraus, dass ich eine andere Tätigkeit verrichte?

    Interssanter Ansatz, zu fragen, wer in die Türkei in solchen Zeiten reisen wollte. Dann rechtfertigt also eine solche (ausdrücklich abgesprochene, genehmigte) Reise bei Umentscheiden der vorherigen Meinnung der Arbeitgeberin nach Ende des Urlaubs, die Quratäne nicht zu bezahlen und mich zu mobben? Ich habe es schon geschrieben, dass ich versucht habe, mit der Dame zu reden und sie mitten im Gespräch (was von mir sachlich geführt wurde) aufstand und beim Verlassen des Raumes die Tür knallte. Denkst du ernsthaft, dass da noch ein vernünftiges Gespräch möglich gewesen wäre? Es folgte danach auch keine Entschuldigung, im Gegenteil, dann begann das Mobbing.

    Ich erwarte von meinem Arbeitgeber nichts anderes als er von mir auch: Sich an Absprachen zu halten!

    Nebenbei sei noch erwähnt, dass man davor mit meiner Arbeit sehr zufrieden war und nicht nur, weil ich eine gute Kinderbeteuung bin, sondern weil ich mitdenkend bin und Dinge, die ich sehe, die anfallen, einfach miterledige, ganz unabhängig davon, ob das zu meinen Aufgaben gehört oder nicht.

    Umso enttäuschender ist die Haltung und das Verhalten der Arbeitgeberin.

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  • werner h.
    antwortet

    Eigentlich ist Kinderbetreuung meine Berufung.....wenn da nicht oft die schlimmen Eltern wären.
    Tja, die schlimmen Eltern gehören zu den netten Kindern nun mal untrennbar dazu. Nicht umsonst gehört zur Erziehung unserer lieben Kleinen eine qualifizierte mehrjährige Ausbildung. Auch wenn manche Menschen (sogar verantwortliche Politiker*innen - vor allem in Zeiten von Sparzwängen) der Meinung sind, dass Kinder betütteln doch fast jede*r kann.

    Ich komme aus einem anderen Berufszweig den ich aber keinesfalls mehr ausüben möchte.
    Hast du schon mal mit der Arbeitsagentur über die Frage einer Umschulung gesprochen?

    Zitat von Fragende123 Beitrag anzeigen
    "Nach Ablauf der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate
    .
    Diese drei Monate sind hier offensichtlich eingehalten.

    Die Kündigung bedarf der Schriftform, sie ist vier Wochen im Voraus anzukündigen."
    Hä? Noch nie gehört, diese Formulierung. Ich muss also vier Wochen vor Ausspruch der Kündigung mitteilen, dass ich zu kündigen gedenke? Also genau genommen eine viermonatige Kündigungsfrist?

    Ich muss noch dazu sagen, dass als Begründung in der Kündigung davon die Rede ist, dass ich mehrfach Absprachen gebrochen hätte und deshalb das Vertrauensverhältnis beschädigt sei. Das ist aber nicht wahr.
    Wenn du deiner Chefin Stress machen möchtest, reichst du eine Kündigungsschutzklage ein. Sofern es sich um einen Kleinbetrieb handelt (unter zehn Beschäftigten), muss eine Kündigung zwar nicht begründet werden. Falls sie dennoch eine Begründung enthält, ist diese jedoch arbeitsrechtlich überprüfbar. Und sofern die Firma, für die du laut Papier eingestellt bist, insgesamt mehr als zehn Leute beschäftigt, gilt sogar das Kündigungsschutzgesetz für dich. Wenn die dann vor Gericht behaupten wollen, dass du dort gar nicht beschäftigt warst, wird das zu deren Eigentor.

    Am Ende wird dir das außer einer gewissen Befriedigung aber kaum etwas bringen. Mit viel Glück vielleicht eine kleine Abfindung als Lästigkeitsprämie.

    Da ich rechtlich hätte meine Arbeit ausführen können und diese durch den Arbeitgeber auferlegt wurde, muss dieser die ja dann wohl auch bezahlen. Als ich darauf bestanden habe, diese Geld zu bekommen, begann das Mobbing.
    Aus Elternsicht kann ich die Vorsichtsmaßnahme durchaus nachvollziehen. Ob man sich da vielleicht irgendwie gütlich hätte einigen können, vermag aus der Ferne natürlich niemand zu beurteilen.

    Könnte mir aber vorstellen, dass auch mein November-Gehalt nicht bezahlt wird.
    Dann musst du gegebenenfalls eine Gehaltsklage einreichen. Schaue bitte in deinem Arbeitsvertrag nach, ob dort Ausschlussfristen vereinbart sind. Wenn das Gehalt nicht rechtzeitig eingefordert wird, kann es sein, dass du deinen Anspruch verlierst.

    Und wer hat mich gemobbt? Ich bin mit Sicherheit nicht mit diesen unfairen Methoden angefangen.
    Und wer ist auf die Idee gekommen, in solchen Zeiten in der Türkei Urlaub zu machen? Was war zuerst da: Das Ei oder die Henne?

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Wenn du die wörtliche Vertragsformulierung zitierst, könnte man sich das hier noch anschauen. Wobei die Frage ist, ob du überhaupt etwas unternehmen wolltest, falls die Frist irgendwie falsch berechnet wurde.
    "Nach Ablauf der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate. Die Kündigung bedarf der Schriftform, sie ist vier Wochen im Voraus anzukündigen."

    Ich muss noch dazu sagen, dass als Begründung in der Kündigung davon die Rede ist, dass ich mehrfach Absprachen gebrochen hätte und deshalb das Vertrauensverhältnis beschädigt sei. Das ist aber nicht wahr. Ich habe nie eine Absprache gebrochen. Das stimmt genauso wenig wie das Schreiben, das ich bekam, wo ich bezichtigt wurde, zu wenige Stunden geleistet zu haben und eine Erste-Hilfe-Schulung abgelehnt zu haben.

    Welches Geld denn? Ist die Entgeltfortzahlung ausgeblieben? Notfalls musst du das beim Arbeitsgericht einklagen. Für berechtigte Gehaltsforderungen musst du nicht zur Bittstellerin werden und kuschen.
    Ich weiß es nicht genau, welches Geld damit gemeint ist, aber ich vermute, dass es um mein Gehalt geht, welches aufgrund auf vom Arbeitgeber angeordneter Quarantäne nicht gezahlt wurde. Da muss ich kurz erklären: Ich war im September in der Türkei im Urlaub, hatte das vorher aber mit meiner Arbeitgeberin abgeklärt. Zu der Zeit musste man, wenn man mit negativem Covid-19-Test zurückkam, nicht in Qurantäne und konnte ganz normal arbeiten gehen. Meine Arbeitgeberin wollte aber, dass ich einen zusätzlichen Test in Deutschland machen und bis zum Ergebnis in Quarantäne gehe. Da ich rechtlich hätte meine Arbeit ausführen können und diese durch den Arbeitgeber auferlegt wurde, muss dieser die ja dann wohl auch bezahlen. Als ich darauf bestanden habe, diese Geld zu bekommen, begann das Mobbing.
    Könnte mir aber vorstellen, dass auch mein November-Gehalt nicht bezahlt wird.

    Naja, jetzt mal ganz ruhig bleiben. Wer hat denn zuerst solche erpresserischen Gedanken gehabt (Drohung, um die Kündigungsfrist zu verkürzen)?
    Und wer hat mich gemobbt? Ich bin mit Sicherheit nicht mit diesen unfairen Methoden angefangen. Wenn man so einem Druck und so einer Ungerechtigkeit ausgesetzt ist, kommt man nunmal schnell auf solche Ideen, um nicht mehr dort hin zu müssen.


    Wenn du eine pädagogische Ausbildung hast (Erzieherin oder ähnliches), sind deine Chancen für eine neue Stelle vermutlich nicht ganz so schlecht.
    Hab ich nicht. Ich komme aus einem anderen Berufszweig den ich aber keinesfalls mehr ausüben möchte. Eigentlich ist Kinderbetreuung meine Berufung.....wenn da nicht oft die schlimmen Eltern wären.

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  • werner h.
    antwortet
    Zitat von Fragende123 Beitrag anzeigen
    ich habe die Kündigung von meiner Arbeitgeberin am 20.11.20 bekommen. Ich weiß nicht, ob der Termin so stimmt (19.03.21). Im Arbeitsvertrag steht eine dreimonatige Kündigungsfrist mit so einem seltsamen Zusatz, dass die Kündigung 4 Wochen vorher angekündigt werden muss.
    Wenn du die wörtliche Vertragsformulierung zitierst, könnte man sich das hier noch anschauen. Wobei die Frage ist, ob du überhaupt etwas unternehmen wolltest, falls die Frist irgendwie falsch berechnet wurde.

    Zudem wurde ich einen Tag später per E-Mail gefragt, ob ich denn am 30.11.20 wieder arbeiten kommen würde,
    Die Antwort auf diese Frage kann wohl nur dein*e behandelnde*r Ärzt*in geben - abhängig von der Einschätzung, ob du zu diesem Zeitpunkt wieder arbeitsfähig sein wirst.

    wenn ich mein Geld bekäme.
    Welches Geld denn? Ist die Entgeltfortzahlung ausgeblieben? Notfalls musst du das beim Arbeitsgericht einklagen. Für berechtigte Gehaltsforderungen musst du nicht zur Bittstellerin werden und kuschen.

    Für mich ist das Erpressung!
    Naja, jetzt mal ganz ruhig bleiben. Wer hat denn zuerst solche erpresserischen Gedanken gehabt (Drohung, um die Kündigungsfrist zu verkürzen)?

    hat sich die andere Stelle mittlerweile zerschlagen
    Wenn du eine pädagogische Ausbildung hast (Erzieherin oder ähnliches), sind deine Chancen für eine neue Stelle vermutlich nicht ganz so schlecht.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Noch einmal vielen Dank für die Antworten!

    Leider hat sich die andere Stelle mittlerweile zerschlagen und ich habe die Kündigung von meiner Arbeitgeberin am 20.11.20 bekommen. Ich weiß nicht, ob der Termin so stimmt (19.03.21). Im Arbeitsvertrag steht eine dreimonatige Kündigungsfrist mit so einem seltsamen Zusatz, dass die Kündigung 4 Wochen vorher angekündigt werden muss.

    Zudem wurde ich einen Tag später per E-Mail gefragt, ob ich denn am 30.11.20 wieder arbeiten kommen würde, wenn ich mein Geld bekäme. Für mich ist das Erpressung!

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  • E.D.
    antwortet
    Die Überlegung "Kann ich das nun gegen den Arbeitgeber verwenden ..." würde allerdings bedeuten, dass man es entweder vor dem Arbeitsgericht oder per Mitteilung an die Steuerfahndung verwendet. Damit würde man sich quasi selbst auch mit anzeigen. Dazu sollte man vorher einen auf Steuerstrafrecht spezialisierten Anwalt fragen.

    E.D.

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  • werner h.
    antwortet
    Zitat von Fragende123 Beitrag anzeigen
    So was sollte doch berücksichtigt werden, denke ich.
    Da ich davon ausgehe, dass ihr euch ohne Streit über den von dir gewünschten Kündigungstermin einigt (sag' doch bitte gelegentlich Bescheid, wie es lief), ist das eine eher theoretische Frage.

    Dein*e Nachfolger*in wird vermutlich genau den gleichen Arbeitsvertrag bekommen wie du. Das geht so lange gut, bis irgend ein*e findige*r Steuerprüfer*in irgendwann irgendwelche Zweifel bekommt und etwas genauer nachfragt. Ob dann rückwirkend gegen alle ehemaligen Angestellten ermittelt wird, möchte ich bezweifeln.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von E.D. Beitrag anzeigen

    Im Strafrecht sind finanzielle Motive kein Rechtfertigungsgrund, sie wirken eher straferhöhend.

    E.D.

    Es ist doch in dem Sinne kein finanzielles Motiv, ich wollte mich ja nicht bereichern, sondern einfach einem Job nachgehen wie jeder andere auch. Da ich vorher lange arbeitslos war, war ich ja quasi gezwungen diesen Arbeitsvertrag zu unterschreiben oder ich wäre weiterhin arbeitslos gewesen. So was sollte doch berücksichtigt werden, denke ich.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von werner h. Beitrag anzeigen

    Nimm das Telefon in die Hand, rufe deine Noch-Arbeitgeberin an und frage sie, ob das für sie o.k. ist, wenn du zum 31. Dezember 2020 kündigst. Vermutlich wird sie kaum "Nein" sagen. Damit wäre das Problem dann gelöst.

    Falls Sie komisch reagiert, kannst du andeuten (ohne näher auf deine Erkrankung einzugehen), dass deine aktuelle Arbeitsunfähigkeit sich unter Umständen noch sehr lange hinziehen könnte. Ist eben eine ziemlich unangenehme und langwierige Sache, dein Krankheitsbild.

    Dabei stets höflich und korrekt bleiben, keine Provokationen, immer an der Sache orientiert.
    Ich würde es ja machen, denke allerdings, dass es nichts bringt. Habe schon mal versucht mit ihr zu reden, als es Unregelmäßigkeiten beim Gehalt kam. Danach begann dann das Mobbing. Aber wahrscheinlich bleibt mir nichts anderes übrig....

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  • E.D.
    antwortet
    Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
    Du hast dich an der Steuerhinterziehung beteiligt und somit mitschuldig gemacht. Es würde im Falle einer Anzeige also vermutlich auch gegen dich ermittelt werden. Man kann natürlich spekulieren, ob du am Ende sauber aus der Sache herauskommst, weil du ja faktisch keine andere Möglichkeit hattest (außer die Stelle nicht anzutreten).
    Im Strafrecht sind finanzielle Motive kein Rechtfertigungsgrund, sie wirken eher straferhöhend.

    E.D.


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  • werner h.
    antwortet
    Zitat von Fragende123 Beitrag anzeigen
    Da liegt das Problem. Ich habe eine 3 monatige Kündigungsfrist. Wenn ich die einhalten muss, bekomme ich die andere Stelle nicht, ...
    Nimm das Telefon in die Hand, rufe deine Noch-Arbeitgeberin an und frage sie, ob das für sie o.k. ist, wenn du zum 31. Dezember 2020 kündigst. Vermutlich wird sie kaum "Nein" sagen. Damit wäre das Problem dann gelöst.

    Falls Sie komisch reagiert, kannst du andeuten (ohne näher auf deine Erkrankung einzugehen), dass deine aktuelle Arbeitsunfähigkeit sich unter Umständen noch sehr lange hinziehen könnte. Ist eben eine ziemlich unangenehme und langwierige Sache, dein Krankheitsbild.

    Dabei stets höflich und korrekt bleiben, keine Provokationen, immer an der Sache orientiert.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von werner h. Beitrag anzeigen



    Die Kinderbetreuerin zu mobben, macht irgendwie wenig Sinn. Das fällt als Belastung gleich wieder auf die Mutter zurück.

    Wenn du sowieso definitiv kündigen möchtest und im Moment arbeitsunfähig geschrieben bist (vielleicht sogar schon für einen längeren Zeitraum), dann kündige doch einfach heute zum gewünschten Termin. Du wirst dann sehr schnell feststellen, ob deine Arbeitgeberin einen gesteigerten Wert auf die Einhaltung der Kündigungsfrist legt - oder vielmehr froh ist, dich so schnell und elegant loszuwerden.
    Vielen Dank für die Antwort!

    Da liegt das Problem. Ich habe eine 3 monatige Kündigungsfrist. Wenn ich die einhalten muss, bekomme ich die andere Stelle nicht, da die dringend zum 01.01.21 jemanden benötigen. Und zu kündigen, ohne eine neue Stelle zu haben, ist ja unklug, da ich von der Arbeitsagentur dann eine Sperre und somit keine Leistungen bekommen würde.

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