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Minus Std. + Zwangsurlaub bei geringer Auftragslage

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  • Minus Std. + Zwangsurlaub bei geringer Auftragslage

    Hallo,
    ich arbeite in der Datenerfassung. Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einem Festgehalt u. 35 Std. die Woche. Generell ist es so, dass sich meine Arbeitszeiten nicht nach dem Vertrag richten sondern wie die Auftragslage ist. D.h. bei mir werden bei hoher Auftragslage unbegrenzt Plus- u. bei niedriger Auftragslage genauso unbegrenzt Minusstd. vorausgesetzt. Dies ist vertraglich nicht festgehalten. Gibt es hier keine Regelung bzw. Rechtsprechung die das begrenzt? Kann mein Chef dieses Problem komplett zu meinen Lasten auf mich abschieben?
    Außerdem musste ich nun mehrfach Zwangsurlaub nehmen, d.h. es wurde gesagt ich bräuchte an dem Tag nicht zu arbeiten u. mir wurde dann ein Urlaubstag abgezogen. Geht das so einfach?
    Des Weiteren fängt es nun an das mein Chef von mir u. meinen Kollegen verlangt weniger Wochenstd. zu arbeiten im Zusammenhang mit einer Gehaltskürzung. Kurzarbeit will er aber auf gar keinen Fall.
    Abgesehen von dem oben geschilderten Problem habe ich noch eine Frage zur gesetztlich festgelegten Regelung bzgl. des Erholungsurlaubes. Wie viele Urlaubstage stehen mir zu wenn ich nicht nur von Mo-Fr. arbeite sondern im wechsel mit Kollegen auch Samstags? Steht mir dann mehr Urlaub zu oder 24 Tage?

  • #2
    AW: Minus Std. + Zwangsurlaub bei geringer Auftragslage

    Hallo kathrina,
    was ist denn zur Lage der AZ im Vertrag vereinbart? Gelten bei Euch evtl. Arbeitszeitkonten? Gibt es einen Betriebsrat? Und eine Kürzung der vertraglichen AZ mit Lohnkürzung geht eigentlich nur wenn ihr einverstanden seit oder per Änderungskündigung. Wieviele Mitarbeiter sind denn insgesamt Beschäftigt?

    Mfg,
    Lohengrin
    "Zuviel Aufklärung schafft nur unnötiges Wissen."(...beim AG)

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    • #3
      AW: Minus Std. + Zwangsurlaub bei geringer Auftragslage

      Zitat von Kathrina Beitrag anzeigen
      Hallo,
      ich arbeite in der Datenerfassung. Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einem Festgehalt u. 35 Std. die Woche. Generell ist es so, dass sich meine Arbeitszeiten nicht nach dem Vertrag richten sondern wie die Auftragslage ist. D.h. bei mir werden bei hoher Auftragslage unbegrenzt Plus- u. bei niedriger Auftragslage genauso unbegrenzt Minusstd. vorausgesetzt. Dies ist vertraglich nicht festgehalten. Gibt es hier keine Regelung bzw. Rechtsprechung die das begrenzt? Kann mein Chef dieses Problem komplett zu meinen Lasten auf mich abschieben?
      Außerdem musste ich nun mehrfach Zwangsurlaub nehmen, d.h. es wurde gesagt ich bräuchte an dem Tag nicht zu arbeiten u. mir wurde dann ein Urlaubstag abgezogen. Geht das so einfach?
      Des Weiteren fängt es nun an das mein Chef von mir u. meinen Kollegen verlangt weniger Wochenstd. zu arbeiten im Zusammenhang mit einer Gehaltskürzung. Kurzarbeit will er aber auf gar keinen Fall.
      Abgesehen von dem oben geschilderten Problem habe ich noch eine Frage zur gesetztlich festgelegten Regelung bzgl. des Erholungsurlaubes. Wie viele Urlaubstage stehen mir zu wenn ich nicht nur von Mo-Fr. arbeite sondern im wechsel mit Kollegen auch Samstags? Steht mir dann mehr Urlaub zu oder 24 Tage?
      wenn arbeitsvertraglich 35 std die woche vereinbart sind, muß dein AG dir diese stunden bezahlen
      gibts nichts zu tun, verzichtet der AG einseitig auf deine arbeitsleistung, muß er dich dennoch im vereinbarten zeitraum bezahlen
      § 615 BGB Annahmeverzug

      genauso kann er die vertragsbedingungen ohne deine zustimmung nicht einseitig ändern
      da müsste er zur "änderungskündigung" greifen

      gesetzlicher mindestanspruch für eine 6-tage-woche sind 24 urlaubstage
      solltest du nur eine 5-tage-woche haben, reduziert sich der mindestanspruch auf 20

      es bleiben aber immer 4 wochen
      Arbeit
      „= Veraltete Methode, den Lebensunterhalt zu verdienen.”

      Unbekannt

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      • #4
        AW: Minus Std. + Zwangsurlaub bei geringer Auftragslage

        Hallo hofrat

        Zitat von hofrat Beitrag anzeigen
        genauso kann er die vertragsbedingungen ohne deine zustimmung nicht einseitig ändern
        da müsste er zur "änderungskündigung" greifen
        Ich mag nicht ganz ausschließen, daß Kathrina die Möglichkeiten des Zeitarbeitskontos auch bereitwillig gerne mal selber genutzt hat, wenn es ihren privaten Zwecken und Vorhaben zugute kam. Demnach mag ich auch nicht zwingend ausschließen, daß hier konkludent eine Änderung eingetreten ist....

        Gruß,
        LeoLo
        Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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        • #5
          AW: Minus Std. + Zwangsurlaub bei geringer Auftragslage

          Hey,
          Danke für die Rückmeldung.
          Im Vertrag sind nur die Wochenstd. (35 Std.) u. das Bruttogehalt festgehalten. Genau festgelegte Arbeitszeiten wie z.B 8-16:30 stehen dort nicht drin aber sind mündlich fest vereinb. d.h. das jeder MA seine geregelten Arbeitszeiten hat (Schichtdienst). Arbeitszeitkonten bestehen in dem Sinne wie Stechuhr nicht. Wir haben nur Exceldateien in denen wir unsere normale Arbeitszeit eingetragen haben (9-17h) u. dann Std. Soll ( u. Std. ist z.B. bei einer Minusstd. 7 bzw. bei einer Plusstd. 9 eintragen. durch entsprechende Formeln wird das dann auch direkt ausgerechnet.
          In unserem Betrieb arbeiten derzeit 18 MA u. wir haben keinen Betriebsrat.

          Mfg
          Kathrina

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          • #6
            AW: Minus Std. + Zwangsurlaub bei geringer Auftragslage

            Hey,
            Danke für deine Rückmeldung.
            Aber wie ist es dann wenn mich mein Arbeitgeber 1 o. 1 1/2 Std. früher nach Hause schickt. Muss ich die dann ein andermal Nacharbeiten, d.h. muss ich diese zu meinen Lasten als Minusstd. aufschreiben o. liegt es dann beim Arbeitgeber wenn er mich nach Hause schickt.
            (kein Arbeitszeitekonto im Sinne von Stechuhr, sonder einfache Exceldateien in die wir unsere Arbeitszeit bspw. 9-17 h, Std.-Soll 8, u. Std.-Ist 8 bzw. bei einer Minusstd. 7 u. bei einer Plusstd. 9 eintragen > wird dann durch entsprechende Formeln direkt berechnet)

            Mfg
            Kathrina

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