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Resturlaub bei eigener Kündigung

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  • Resturlaub bei eigener Kündigung

    Hallo zusammen,

    ich habe zum 31.08.2020 mein Arbeitsverhältnis nach 10 Jahren gekündigt.
    Leider musste ich diesen Schritt gehen um meine Kurzarbeit nach 4 Monaten zu beenden.

    Ich habe eine neue Anstellung ab dem 01.09 gefunden und freue mich darauf. Nun ist es so das mein derzeitiger AG
    mir mündlich mitgeteilt hat, das er nicht bereit ist mir meinen Resturlaub ( 19Tage + 5 Tage SWB),
    zu gewähren und auch von einer Auszahlung absieht.

    Er meinte das , wenn er das nicht macht , mein neuer AG dies übernehmen muss. Das dies absoluter Unsinn ist weiß ich
    mittlerweile. Aber was soll ich nun machen ? Er selber ist in Urlaub bis Mitte August .

    Ich werde Ihm wohl etwas schriftlich mitteilen müssen das ich damit nicht einverstanden bin.
    Ich habe keine RS Versicherung , kann mir also keinen Anwalt leisten.

    Wie gehe ich bei der Formulierung vor ?

    Was steht mir zu ?

    Eigentlich hätte ich schon vorigen Dienstag meinen letzten Arbeitstag haben müßen wenn ich von 31.8 rückwärts rechne.

    Kann ich einfach zu hause bleiben ?

    Muss ich schriftlich einen Urlaubsantrag stellen ?

    Ich könnte für meinen neuen Job am 10.8. eine 5 tägige Schulung beginnen, darf ich das einfach so ?

    Für Hilfen wäre ich sehr dankbar

    Lieben Gruß

    Dirk



  • #2
    Nein, einfach zuhause bleiben darf man nicht. Man kann beim Arbeitsgericht im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes den tatsächlichen Urlaub geltend machen oder/und im Wege des arbeitsgerichtlichen Mahnverfahrens oder einer Zahlungsklage die Urlaubsabgeltung.

    Ich habe keine RS Versicherung , kann mir also keinen Anwalt leisten.
    Man kann einen Anwalt natürlich auch selbst bezahlen (der Arbeitgeber muss es nicht erstatten, auch nicht bei Erfolg). Gesetzlich vorgeschrieben ist in erster Instanz zwar keiner, aber insbesondere beim einstweiligen Rechtsschutz ist sehr davon abzuraten, das per Suchmaschinen und Internetforen selbst zu versuchen.

    Ob Anspruch auf Prozesskostenhilfe besteht, hängt vom Einkommen und Vermögen ab (ähnliche Grenzen wie bei Sozialhilfe).

    E.D.

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    • #3
      ihr habt Kurzarbeit, dann ist das soch ganz einfach,
      du teilst deinem Arbeitgeber mit, dass er umgehend die Kurzarbeitstage mit Urlaub zu belegen hat, da du bis zum Vertragsende nach seiner Aussage ja den Urlaub nicht nehmen darfst.
      Du wirst dich vertrauensvoll an die Arbeitsagentur wenden, wenn er das verweigert.

      Weil dann muss er es tun, denn Resturlaub geht vor Kurzarbeit, und du bekommst dann deine Entgeltabrechnungen neu erstellt.

      Auszahlen darf er dir den Urlaub nicht, weil die Arbeitsagentur ihn dann auf dei Finger kloppt, wieso hast du Kurzarbeit abgerechnet aber Urlaub ausbezahlt?

      Gruß
      Meistermacher

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