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Duales Studium mit Bindungsverplichtung // Wann muss ich den Anschlussarbeitsvertrag annehmen / Darf ich ablehnen ohne Konsequenzen?

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  • Duales Studium mit Bindungsverplichtung // Wann muss ich den Anschlussarbeitsvertrag annehmen / Darf ich ablehnen ohne Konsequenzen?

    Hallo zusammen,

    ich habe demnächst vor ein Duales Studium in Wirtschaftsinformatik zu absolvieren.
    Mein ausgewählter Betrieb würde hierführ eine Rückzahlungsvereinbarung mit Bindungsverpflichtung von 3 Jahren vordern.
    Im großen und ganzen sieht dies auch völlig ok aus. Es müssen die Kosten, die während der Freistellung für den Studiumsbesuch entstanden sind zurück gezahlt werden und auch nur, wenn ich vorher abbreche oder Sie mir ein Angebot für einen Anschlussvertrag ausstellen und ich diesen ablehne oder frühzeitig kündige (pro Monat 1/36 Erlass) Gehalt beträgt monatlich 900€ - 1200€.

    Nun steht aber in den Vertrag folgendes zum Thema Vertragsangebot:
    "[...] welcher sich bezüglich Qualifikation und Vergütung an dem Studienabschluss des Studierenden orientiert."

    Nun stellt sich mir die Frage, was ich mir darunter vorstellen kann. Ich habe nämlich schon etwas angst, dass sie mir aufgrund der Verplichtung ein schlechteres Angebot (Vergütung, Arbeitszeitenverteilung, Überstundenregelung, andere Tätigkeiten) unterbreiten, als eigentlich für die Branche gerecht werden würde.
    Kann ich mich hierfür an einen Richtwert wenden wie z.B. Tarif mit dem ich noch verhandeln kann oder bin ich mehr oder weniger gezungen das Angebot anzunehmen (wenn ich die Rückzahlung vermeiden möchte), obwohl ich in einem anderen Betrieb beispielsweise 500 € mehr bekommen würde im Monat und dies mit besseren Arbeitsbedingungen. (Mein ausgewählter Betrieb ist nicht tariflich gebunden)

    Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im Voraus
    Pankeki

  • #2
    Hallo Panekeki,

    da es verschiedene Duale Studiengänge gibt (wie ich gelernt habe) hängt es auch davon ab, wie das bei dir so aufgebaut ist.

    Auch wir bilden Dual aus.
    in den ersten 1,5 Jahren besteht die Duale Ausbildung aus dem überwiegenden Teil einer Ausbildung mit Abschlussprüfung zum z.B. Kaufmann für Bürokomunikation nach 1,5 Jahren, während dann das Studium weiter geht bis zum Bachelor für die nächsten 2 Jahre (incl. der Bachelorarbeit). In den ersten 1,5 Jahren bekommen die Dualen "nur" die Ausbildungsvergütung während Sie auf Grund ihrer bestandenen Prüfung in den beiden Übrigen Jahren für die Arbeitszeit im Betrieb wie eine Fachkraft bezahlt werden und für die Zeit beim Studium wie ein Auszubildender. Auch nur dieser Betrag ist der, der zurückgefordert werden kann.

    Daher, Frage doch mal einfach nach, wie das zu verstehen ist und was du nicht verstehst. Tarifgebunden sind überwiegend nur Betriebe, weil die Arbeitnehmer auch Organisiert sind (Gewerkschaftsmitglied). Je besser die Gewerkschaft ist (je höher die organisationsquote ist) um so höher ist in der Regel auch der Verdienst. Daher solltest du dir schon überlegen, inwieweit du auch Mitglied der Gewerkschaft wirst und in dem Betrieb anfängst, der die besseren Arbeitsbedingungen hat.

    Gruß
    Meistermacher

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