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Bonusurlaub nach Betriebszugehörigkeit

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  • Bonusurlaub nach Betriebszugehörigkeit

    Hallo,

    ich habe mal eine Frage zu einem fiktiven Arbeitsverhältnisses, bei dem es um die Gewährung von Bonusurlaub nach Betriebszugehörigkeit geht.

    Mitarbeiter A arbeitet seit 2015 im Rahmen eines Verbundstudiums (Ausbildung + Studium an einer FH) im Unternehmen. 2020 erfolgte nach Abschluss des Verbundstudiums die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Für die Zeit von 2015 bis 2020 existiert ein IHK-Ausbildungsvertrag und ein Bildungsvertrag, welcher die Rahmenbedingungen des Studiums regelt.

    Im neuen Arbeitsvertrag ist sinngemäß folgende Regelung enthalten: Der übergesetzliche Urlaub beträgt 7 Tage. Der übergesetzliche Urlaub steigt nach 5 Jahren anrechenbarer Betriebszugehörigkeit auf 8 Tage, nach 10 Jahren auf 9 Tage und nach 15 Jahren auf 10 Tage, so dass sich nach 15 Jahren ein maximaler Urlaubsanspruch von 30 Tagen ergibt. Die Ausbildungszeit wird nicht angerechnet.

    Ein Mitarbeiter, der 2015 die Arbeit aufnimmt, würde den ersten Bonustag 2020 erhalten.
    Ein Azubi, der 2015 die Ausbildung beginnt, 2019 abschließt und anschließend übernommen wird, würde den Bonusurlaub erst 2024 erhalten.

    Nun zu meiner Frage: Ist der Ausschluss der Ausbildungszeit in diesem Fall gerechtfertigt?

    Kurz zur Info. In der Firma gibt es keinen Betriebsrat und es gilt auch kein Tarifvertrag.

    Vorab schonmal Vielen Dank für eure Antworten.

    Gruß

  • #2
    Eine solche Regelung ist zumindest nicht offensichtlich unzulässig.

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    • #3
      Die Frage wäre was "anrechenbare Betriebszugehörigkeit" ist.

      Mal den AG fragen was er darunter versteht und warum.

      Ich würde ja eher sagen, dass ein Azubi Betriebszugehöriger ist, dass die Ausbildung nicht anrechenbar wäre, müsste dann irgendwo definiert sein.

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      • #4
        Zitat von matthias Beitrag anzeigen
        Die Frage wäre was "anrechenbare Betriebszugehörigkeit" ist.

        Mal den AG fragen was er darunter versteht und warum.

        Ich würde ja eher sagen, dass ein Azubi Betriebszugehöriger ist, dass die Ausbildung nicht anrechenbar wäre, müsste dann irgendwo definiert sein.
        Vielen Dank für eure Antworten.

        Noch ein paar Infos:

        In dem Unternehmen gibts es für die Ehrung der 10-jährigen, der 20-jährigen usw. Betriebszugehörigkeit eine Urkunde und einen kleinen Einkaufsgutschein. Hier zählt das Unternehmen die Ausbildungszeit aber mit.

        Gruß

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        • #5
          Zitat von matthias Beitrag anzeigen
          Die Frage wäre was "anrechenbare Betriebszugehörigkeit" ist.

          Mal den AG fragen was er darunter versteht und warum.

          Ich würde ja eher sagen, dass ein Azubi Betriebszugehöriger ist, dass die Ausbildung nicht anrechenbar wäre, müsste dann irgendwo definiert sein.
          Ist es doch, im Zitat aus dem Arbeitsvertrag im Ausgangsbeitrag steht: "Die Ausbildungszeit wird nicht angerechnet." Da es im Absatz über den Urlaub steht, bezieht es sich darauf und kann bei anderen Fragen anders sein.

          Zulässig erscheint mir das auch, und ähnliches kommt auch oft vor. Z.B. wird bei Tarifgehältern üblicher Weise erst die Zeit nach dem Erreichen der Qualifikation für die Gehaltsstufe angerechnet. Das hat m.W. noch nie ein Gericht beanstandet. Natürlich hätte man es auch anders vereinbaren können, aber die gewählte Variante ist esben auch zulässig.

          E.D.

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          • #6
            Hallo Tacer,

            wenn ich alles richtig lese was da steht hattest du einen Vertrag über eine Duale Ausbildung.
            Ob der "Bildungsvertrag" aber ein Arbeitsvertrag im Arbeitsrechtlichen Sinne ist muss ggf. ein Gericht klären.

            Daher, wenn du unzufrieden bist und der AG dich deiner Meinung nach benachteiligt, dann Klage den Tag vor den Arbeitsgericht ein und schaue, ob das Arbeitsgericht dir folgt oder nicht

            Gruß
            meistermacher

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            • #7
              Zitat von E.D. Beitrag anzeigen

              Ist es doch, im Zitat aus dem Arbeitsvertrag im Ausgangsbeitrag steht: "Die Ausbildungszeit wird nicht angerechnet."
              Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

              Ja dann gilt es auch, auch wenn es an andere Stelle anders gehandhabt wird.

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