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Ständige verlängerung von einer befristeten Versetzung

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  • Ständige verlängerung von einer befristeten Versetzung

    Hallo jetzt habe ich eine wichtige Frage .Ich arbeite jetzt seid fast 25 Jahren in einem Unternehmen und habe mich im September 2019 an einen anderen Dienstort versetzen lassen weil dort ein Posten frei wurde.Diese Versetzung erfolgte zunächst befristet bis 03.2020 was ja in meinen Augen auch ok ist .Dann erfolgte eine weitere Verlängerung der befristeten Versetzung bis Ende Juni 2020.Auf meiner Nachfrage hin wieso eine weitere Befristung erfolgte sagte man mir das dass neue Dienstplankonzept noch nicht fertig wäre.Daraufhin informierte ich den Betriebsrat darüber das ich einer weiteren befristeten Versetzung nicht zustimme weil ich nicht wegen des neuen Dienstplankonzeptes gewechselt bin sondern ein Kollege in Rente gegangen ist dessen Dienstposten ich jetzt besetze. Ende Juni erhielt ich eine weitere Verlängerung bis Ende Juli und heute die Verlängerung bis Ende August immer ohne Sachbegründung . Da ja mein Betriebsrat meine Wünsche nicht Respektiert lautet meine Frage nun was für Möglichkeiten habe ich um aus dieser Endlosschleife rauszukommen damit ich persönlich wieder vernünftigen Handlungsspielraum habe.

  • #2
    Kommt darauf an, was im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag zu Themen wie Versetzung, Arbeitsort, andere Tätigkeiten steht. Da sind schon oft Klauseln üblich, die das erlauben. Im vertraglich erlauibtem Rahemn geht es dannper Weisung des Arbeitgebers, siehe:
    https://dejure.org/gesetze/GewO/106.html

    E.D.

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    • #3
      Zentral ist die Frage ob es eine Vertragsänderung ist oder eine Maßnahme die im Rahmen des bestehenden Arbeitsvertrags umgesetzt wird.

      Je nach Details an der Betriebsrat nur eingeschränkte Möglichkeiten es abzulehnen.

      Was willst du erreichen? Rückkehr zum alten Dienstort oder dauerhafter Einsatz am neuen Dienstort. Ist es mit geänderten Aufgaben und ggf. Bezahlung verbunden?

      Wenn es eine Vertragsänderung ist kannst du diese ablehnen. Dann greifen wieder die Regelungen von vorher.
      Wenn es übers Direktionsrecht erfolgt wäre zu prüfen ob davon noch gedeckt. Das lässt sich auf der Basis der gelieferten Informationen nicht bewerten. Ggf. ist da dies auch eine gerichtlichen Überprüfung möglich. Allerdings würde eine erfolgreiche Klage in der Regel den alten Posten zurückbringen.

      Du kannst mit deinem Arbeitgeber verhandeln und wenn du mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist dir einen anderen Arbeitgeber suchen.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Rossy Beitrag anzeigen
        ... Daraufhin informierte ich den Betriebsrat darüber das ich einer weiteren befristeten Versetzung nicht zustimme weil ich nicht wegen des neuen Dienstplankonzeptes gewechselt bin sondern ein Kollege in Rente gegangen ist dessen Dienstposten ich jetzt besetze.
        Hallo,

        hast du das deinem Arbeitgeber ebenfalls so gesagt?

        Ende Juni erhielt ich eine weitere Verlängerung bis Ende Juli und heute die Verlängerung bis Ende August immer ohne Sachbegründung
        .
        Warum bist du denn noch dort? Mit deiner Erklärung, dass du der (befristeten) Versetzung nicht weiter zustimmst, hättest du konsequenterweise an deinen alten Arbeitsplatz zurückkehren müssen.

        Da ja mein Betriebsrat meine Wünsche nicht Respektiert
        Nicht der Betriebsrat ist schuld, sondern der Arbeitgeber.

        was für Möglichkeiten habe ich um aus dieser Endlosschleife rauszukommen damit ich persönlich wieder vernünftigen Handlungsspielraum habe.
        Du sagst deinem AG, dass du wieder auf deinem alten Platz arbeiten möchtest.

        Gruß,
        werner
        Zuletzt geändert von werner h.; 09.07.2020, 13:58.
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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        • #5
          Zitat von LarsT Beitrag anzeigen
          Zentral ist die Frage ob es eine Vertragsänderung ist oder eine Maßnahme die im Rahmen des bestehenden Arbeitsvertrags umgesetzt wird.

          Je nach Details an der Betriebsrat nur eingeschränkte Möglichkeiten es abzulehnen.

          Was willst du erreichen? Rückkehr zum alten Dienstort oder dauerhafter Einsatz am neuen Dienstort. Ist es mit geänderten Aufgaben und ggf. Bezahlung verbunden?

          Wenn es eine Vertragsänderung ist kannst du diese ablehnen. Dann greifen wieder die Regelungen von vorher.
          Wenn es übers Direktionsrecht erfolgt wäre zu prüfen ob davon noch gedeckt. Das lässt sich auf der Basis der gelieferten Informationen nicht bewerten. Ggf. ist da dies auch eine gerichtlichen Überprüfung möglich. Allerdings würde eine erfolgreiche Klage in der Regel den alten Posten zurückbringen.

          Du kannst mit deinem Arbeitgeber verhandeln und wenn du mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist dir einen anderen Arbeitgeber suchen.
          Es ist im Rahmen meines Arbeitsvertrages. Nur der Arbeitsort hat sich geändert.Ich möchte das diese ständigen Verlängerungen der Befristung aufhörtund in eine feste mündet ,ein neuer Arbeitgeber sorry kommt für mich nicht in Frage hab noch 10Jahre bis zur Rente

          Kommentar


          • #6
            Hat der AG denn beim Betriebsrat beantrag, dass dieser den befristeten Versetzungen jeweils zustimmt?

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            • #7
              Zitat von matthias Beitrag anzeigen
              Hat der AG denn beim Betriebsrat beantrag, dass dieser den befristeten Versetzungen jeweils zustimmt?
              Das muss er ja wohl weil laut Schreiben der BR zugestimmt hat

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              • #8
                Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
                Hallo,Werner

                hast du das deinem Arbeitgeber ebenfalls so gesagt?

                .
                Warum bist du denn noch dort? Mit deiner Erklärung, dass du der (befristeten) Versetzung nicht weiter zustimmst, hättest du konsequenterweise an deinen alten Arbeitsplatz zurückkehren müssen.


                Nicht der Betriebsrat ist schuld, sondern der Arbeitgeber.


                Du sagst deinem AG, dass du wieder auf deinem alten Platz haben möchtest.

                Gruß,
                werner
                Hallo Werner
                Ja das habe ich getan .es wurde sowohl der BR als auch die Abteilungsleitung darüber informiert.
                Ich will nicht zurück ich will nur das die ständigen Befristungen aufhören oder eben solange damit ich auch vernünftig planen kann.wie zb freischichten oder Überstundenabbau weil die Personalabteilung mir sagt das sie kein zugriff auf mein Openkonto haben wenn es über dem Ende der Befristung hinaus geht und somit nicht genehmigt werden kann

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                • #9
                  Zitat von Rossy Beitrag anzeigen
                  ... das dass neue Dienstplankonzept noch nicht fertig wäre. ...
                  Welche zeitliche Perspektive gibt es für dieses Konzept?

                  Wenn es durch ein neues Konzept möglicherweise zu einem Personalüberhang kommt, kann ich deinen AG ein Stück weit verstehen, dass er nicht zuvor noch neues Personal dauerhaft dort hinsetzen möchte. Dass die Befristungen nur noch für jeweils einen Monat erfolgen, könnte ein Indiz dafür sein, dass der Konzeptabschluss kurz bevorsteht.

                  Ich bleibe bei meiner Empfehlung, direkt mit dem AG zu reden und nicht über den BR zu kommunizieren. Falls du das nicht möchtest, kannst du beim BR immerhin noch nachfragen, wie der aktuelle Stand zum Dienstplankonzept aus deren Sicht ist. Denn das unterliegt ja vermutlich auch der Mitbestimmung.
                  Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                  Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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