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Corona - Kurzarbeit & Urlaub

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  • Corona - Kurzarbeit & Urlaub

    Hallo zusammen,

    für meine Abteilung wurde ab kommenden Montag Kurzarbeit angeordnet. Mir wurde von meinem Abt. Leiter gesagt, dass dies dann ca. 60% meines regulären Nettos wären. Stimmt das?
    Darüber hinaus wurde uns mitgeteilt, dass bereits genehmigter Urlaub während der Kurzarbeit zurückgezogen wird, und uns die Tage wieder gutgeschrieben werden. Darf mein AG das, oder muss er mir den genehmigten Urlaub und damit volles Entgelt für diese Zeit trotzdem gewähren? Wenn ja, dann wären einschlägige Rechtsverweise hilfreich für die Argumentation.
    Vielen Dank im Voraus für die Antworten & bleibt alle gesund!

  • #2
    1. Genehmigter Urlaub darf nicht zurück gezogen werden. damit macht sich dein Arbeitgeber strafbar
    2. Augleich der Entgeltdifferenz auf 60 % vom netto, somit ist die Antwort teilrichtig

    Gruß
    Meisternacher

    https://www.lohn-info.de/kurzarbeitergeld_zuschuss.html

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    • #3
      Hallo,

      ich würde mich gerne hier anschließen mit meiner Frage.
      Ich bin ein Grenzpendler, das heißt ich wohne in Polen und Arbeite in Deutschland.
      Heute hat die Polnische-Regierung einen Beschluss gefasst, dass jeder Grenzpendler sich ab Freitag in Quarantäne sich begeben soll.
      Ich habe diese Situation meinem Arbeitgeber mitgeteilt und er hat mir zwei Möglichkeiten angeboten. Entweder ich beantrage Urlaub für den die Quarantänezeit, oder ich soll bei meiner Schwester in Deutschland wohnen und zur Arbeit täglich 40 km pendeln für den Zeitraum bis sich alles klärt.
      Ich möchte beifügen, das ich eine eigene Familie zuhause habe und als Ingenieur angestellt bin. HomeOffice schließt mein Arbeitgeber aus.
      Hat mein Arbeitgeber das Recht solches von mir zu verlangen?

      Es tut mir leid das ich hier zwischenfunke, aber ich bin zum ersten mal auf einem Forum und kenne mich hier noch nicht so aus.

      MfG

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Arbeitnehmer2 Beitrag anzeigen
        Ich bin ein Grenzpendler, das heißt ich wohne in Polen und Arbeite in Deutschland.
        Heute hat die Polnische-Regierung einen Beschluss gefasst, dass jeder Grenzpendler sich ab Freitag in Quarantäne sich begeben soll.
        Hallo,

        die Rechtslage in Polen ist mir unbekannt. Hier in Deutschland wäre bei einer behördlich angeordneten Quarantäne meines Wissens eine finanzielle Entschädigung durch das Infektionsschutzgesetz vorgesehen.

        Ich habe diese Situation meinem Arbeitgeber mitgeteilt und er hat mir zwei Möglichkeiten angeboten. Entweder ich beantrage Urlaub für den die Quarantänezeit, oder ich soll bei meiner Schwester in Deutschland wohnen und zur Arbeit täglich 40 km pendeln für den Zeitraum bis sich alles klärt.
        Eine dritte Möglichkeit wäre unbezahlter Urlaub.

        Ich möchte beifügen, das ich eine eigene Familie zuhause habe und als Ingenieur angestellt bin. HomeOffice schließt mein Arbeitgeber aus.
        Hat mein Arbeitgeber das Recht solches von mir zu verlangen?
        Dein Arbeitgeber hat das Recht zu verlangen, dass du die dir übertragenen Aufgaben am vereinbarten Arbeitsort wahrnimmst. Daran ändert die Corona-Krise nichts. Ein AG kann (bis auf ganz wenige Ausnahmen) keine Vorgaben machen, wo seine Mitarbeiter*innen zu wohnen haben. Das bedeutet aber auch, dass er keine Verpflichtungen hat, wenn die AN - warum auch immer - ihren Arbeitsplatz nicht erreichen können.

        Deine Ansprechpartner müssen also die polnischen Behörden sein, die mit ihrer Entscheidung das Problem verursacht haben, und nicht dein AG, der nun ebenfalls unter dem Problem leidet.

        Gruß,
        werner
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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        • #5
          Hallo AN 2,

          der deutsche Arbeitgeber kann nichts dafür, dass du in Polen wohnst. Wie du zur Arbeit kommst ist dein Problem und nicht seins, das ist die Rechtslage, daher ja, dein Arbeitgeber hat Recht, wenn er sagt, was die Polen beschließen juckt mich nicht, du bist bei mir beschäftigt und hast hier deine Arbeit zu erledigen.
          Das er dir Urlaub anbietet ist nett.

          Wenn du nicht in D wohnen willst muss du wohl mit den Konsequenzen leben. Evt. zahlt dir die polnische Regierung ja einen Entgeltausfall, dann könntest du auch unbezahlten Urlaub nehmen.

          Gruß
          Meistermacher

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          • #6
            Zitat von meistermacher Beitrag anzeigen
            Wenn du nicht in D wohnen willst muss du wohl mit den Konsequenzen leben.
            Das bezieht sich nicht nur auf "nicht in Deutschland wohnen wollen". Wenn ich meine Wohnung in der Nachbargemeinde (innerhalb Deutschlands) habe und das Hochwasser reißt die einzige Straßenverbindung weg, oder ich komme aufgrund eines Fluglotsenstreiks nicht mehr von der Urlaubsinsel nach Hause - alles eigenes Risiko ...

            Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
            Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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