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Zuviel gezahltes Fahrtgeld vom Lohn einbehalten?

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  • MarcSch123
    antwortet
    Ja genau. Ich habe zu wenig dokumentiert.

    das habe ich meinem Chef und seinem Vorgesetzten in einem Gespräch direkt erläutert.

    Gruß

    marc

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  • werner h.
    antwortet
    Zitat von MarcSch123 Beitrag anzeigen
    ... So ist die gefahrene Strecke am Ende höher, als es mit den Straßen nach zu vollziehen war.
    Hallo,

    das heißt, du hast in Wirklichkeit nicht zu viel abgerechnet, sondern zu wenig dokumentiert? Hättest du alles gleich richtig aufgeschrieben, würde das Problem der Rückforderung gar nicht bestehen, weil alle Kilometer korrekt nachgewiesen wären?

    Hast du das deinem Arbeitgeber in dieser Form erläutert?

    Gruß,
    werner

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  • LarsT
    antwortet
    Wenn der Arbeitgeber das Geld hat muss er es nicht mehr geltend machen. Du musst ja auch dein Gehalt welches du jeden Monat bekommst nicht geltend machen. Aktiv werden muss man nur wenn man das Geld nicht erhält.

    Eine Pflicht des Arbeitgebers dies früher zu erkennen oder zu prüfen gab es nicht.

    Allerdings ist es bei dem Sachverhalt recht kompliziert ob der Arbeitgeber das Geld zurückfordern darf. Wenn die Kilometer tatsächlich für den Arbeitgeber gefahren wurden besteht grundsätzlich Anspruch. Ob die falschen Angaben im Antrag die Ansprüche untergehen lassen ist kompliziert. Ob noch eine Korrektur der Angaben möglich wäre müsste man ggf. prüfen. Dabei sind dann auch wieder Ausschlussfristen zu beachten.

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  • MarcSch123
    antwortet
    Nein. Anders abgerechnet nicht. Es geht darum, dass in meinem Dienstplan Kalender am Ende des Monats, zum Beispiel nur der Termin des Klienten über, sagen wir, zwei Stunden drin steht. Ich habe beim Nachtragen dann die Straße des Klienten angegeben. Es war aber nicht mehr ersichtlich, dass ich mit dem Klienten, während des Termins, zum Beispiel irgendwo hingefahren bin. Sagen wir, zu einem Psychiater. So ist die gefahrene Strecke am Ende höher, als es mit den Straßen nach zu vollziehen war.

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  • matthias
    antwortet
    Dem kann ich nicht folgen. Werden die Fahrten mit Klienten denn anders gerechnet als die wo du allein fährst?

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  • MarcSch123
    antwortet
    Ich Versuchs mal zu erklären woran der Fehler liegt.
    Ich bin beruflich in der Stadt mir vielen Kurzstrecken unterwegs und fahre Klienten an. Im Fahrtenbuch werden dann die angefahrenen Straßennamen eingetragen und natürlich der KM-Stand bei Arbeitsbeginn und Arbeitsende.
    Nun habe ich, auf Grund von Zeitdruck, immer die Kilometer nur eingetragen. Die angefahrenen Straßennamen habe ich erst Ende des Monats nachgetragen. Diese konnte ich aus meinem Dienstkalender noch nachvollziehen. Nun standen da aber leider nicht die Fahrten drin, die ich mir den Klienten gemeinsam gefahren bin.
    Wenn also der Chef bei einem Kartendienst Anbieter die Straßennamen eingibt, die ich im Fahrtenbuch eingetragen habe, kommt er auf weniger Kilometer als km Fahrtenbuch stehen.
    Könnt ihr mir folgen?
    Dies hätte dem Chef ja selbst bei Stichprobenartigen Kontrollen ausfallen müssen.

    Gruß

    Marc

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  • matthias
    antwortet
    Zitat von MarcSch123 Beitrag anzeigen

    gibt es eigentlich irgendeine Regelung, bzgl. der monatlichen Prüfung? Mein Chef hat ja jeden Monat das Fahrtenbuch unterschrieben. Er hat damit ja im Prinzip die Richtigkeit des Fahrtenbuchs bestätigt. Wäre es dann nicht der Fehler des Chefs, wenn er seine Kontrollfunktion nicht richtig wahrnimmt?
    Hätte er den Fehler denn vorher erkenne können oder müssen?

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  • MarcSch123
    antwortet
    Danke schon mal für die vielen Antworten.

    Wenn der Arbeitgeber also den Betrag vom Gehalt einbehält und mir mit der Abrechnung keine schriftliche Geltendmachung mitteilt, dann wäre es nicht rechtens?
    Problem ist vielleicht auch, dass ich einen auflösungsvertrag unterschrieben habe. In diesem steht, dass nach Beendigung keine Ansprüche mehr da sind. Heißt das, selbst wenn der AG fälschlicher weise einbehält, könnte ich es nicht nachträglich zurück fordern?

    die 13 Monate kommen zu Stande, da ich erst 13 Monate angestellt war.

    gibt es eigentlich irgendeine Regelung, bzgl. der monatlichen Prüfung? Mein Chef hat ja jeden Monat das Fahrtenbuch unterschrieben. Er hat damit ja im Prinzip die Richtigkeit des Fahrtenbuchs bestätigt. Wäre es dann nicht der Fehler des Chefs, wenn er seine Kontrollfunktion nicht richtig wahrnimmt?

    Gruß

    Marc

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  • E.D.
    antwortet
    Wenn die Frist von 6 Monaten im Oktober 2019 begonnen hat, sind ja maximal 5 Monate verstrichen bis Ende Februar 2020. Falls der Arbeitgeber dann den Betrag vom Gehalt abziehen will und dies bei der Gehaltsabrechnung schriftlich mitteilt, hat er die Frist eingehalten. Eine ausführliche rechnerische Begründung ist für die Fristwahrung nicht erforderlich, aber eben später vor dem Arbeitsgericht, falls der Arbeitnehmer gegen die Aufrechnung klagt.

    Für die Frage ob die Ausschlussfrist überhaupt greift kann es auch relevant sein, ob der Schaden durch Vorsatz entstanden ist und wie der weitere Ablauf inzwischen war (BAG Urteil vom 28.6.2018, 8 AZR 141/16).

    Etwas verwunderlich ist: "dass ich die letzten 13 Monate das Fahrtenbuch falsch geführt habe". Hatten sich denn 2018 die Reisekostenregelungen geändert und das wurde übersehen? Oder wurde es vorher richtig gemacht und warum danach falsch? Oder vorher gar keine Fahrten?

    E.D.

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  • matthias
    antwortet
    Der AG müsste innerhalb 6 Monate nach Fälligkeit, nach der AVR in der Tat schriftlich geltend machen. Danach könnte man sich auf Verjährung berufen. Von daher wäre es evtl. sinnvoll auf Zeit zu spielen :-)

    Aber wie gesagt alles geht letztlich nur übers Arbeitgericht. Der AG wird das Geld jetzt erstmal vom Lohn einbbehalten, dagegen kann man kurzfristig nichts machen.

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  • LarsT
    antwortet
    Soweit die Überzahlung aus deinen falschen Angaben basiert könnte die Ausschlussfrist frühstens nach Kenntnis des Arbeitgebers entstehen. Hier also Oktober 2019.

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  • matthias
    antwortet
    Wann war denn in der Vergangenheit der übliche engültige Abrechnungstermin für die Fahrtkosten?
    Ende des Jahres?

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  • MarcSch123
    antwortet
    Im Tarifvertrag steht:

    Ansprüche aus dem Dienstverhältnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nach Fälligkeit vom Mitarbeiter oder vom Dienstgeber schriftlich geltend gemacht werden, soweit die AVR nichts anderes bestimmen.





    heist das, dass der Arbeitgeber die Forderung sowieso schriftlich geltend machen muss? Ich hab es ja nur telefonisch erfahren.

    Gruß

    Marc

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  • matthias
    antwortet
    Steht vielleicht in deinem Arbeitsvertrag (oder evtl. Tarifvertrag) was von Ausschlussfristen?

    Also es ist im Oktober aufgefallen und da wurde dir auch gesagt, dass du wohl was nachzahlen musst?

    Ansonsten kann ich verstehen wie du das siehst, rein rechtlich bringt das aber nichts. Wenn der AG dir jetzt einfach
    so, ohne Abrechnung. Geld einbehält, dann ist der einzige Weg das wieder zu bekommen, der Weg zum Arbeitsgericht (ausser der AG würde es doch noch einsehen). So sind halt die Gänge.

    Dann käme es zu einem Einigungsgespräch und dann müsste der AG wohl Nachweise vorlegen, der Richter wird ihm schon was erzählen, wenn er auch da ohne Nachweise seiner Forderung käme.

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  • MarcSch123
    antwortet
    Hallo Matthias,

    danke für deine Antwort.
    das gegeneinander aufgerechnet werden kann, kann ich nachvollziehen.

    Das der AG mir eine Abrechnung geben muss, denke ich schon, weil sonst könnte er ja einfach irgendeine Summe nennen, ohne dass ich das nachprüfen kann.
    Von mir wird ja auch erwartet, dass ich alles korrekt anrechne und mit dem Fahrtenbuch Nachweise. Der AG muss mir ja irgendwie die Summe von knapp 400€ erklären. Das Fahrtenbuch habe ich nicht mehr. Das wurde einbehalten und ich musste ein neues anlegen, so dass ich das selbst nicht mehr nachvollziehen kann.
    es geht mir auch gar nicht so sehr um die Summe, sondern, dass der Fehler schon im Oktober 2019 aufgefallen ist. Und nun, 2 Wochen vor der Gehaltszahlung mir es erst telefonisch mitgeteilt wird.
    Zumal die Fahrtenbücher monatlich durch den Vorgesetzten geprüft werden und mit Unterschrift in Fahrtenbuch bestätigt wird. Das hätte ja eigentlich schon viel früher auffallen müssen, wenn der Vorgesetzte seine Arbeit richtig gemacht hätte.

    Versteh mich nicht falsch. Ich hab einen Fehler gemacht. Aber ich sehe nicht ein, dass mir 400€ auf einen Schlag einfach so abgezogen werden. Und mir das 2 Wochen vorher mitgeteilt wird. Und das auch nur telefonisch.
    Da erwarte ich eine Aufstellung, wie sich die 400€ zusammen setzten, damit ich einen Nachweis habe, dass die Prüfung meines Fahrtenbuchs auch richtig gelaufen ist.

    Gruß

    Marc

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