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Mehr Arbeitszeit einplanen aber nicht so lange arbeiten

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  • Mehr Arbeitszeit einplanen aber nicht so lange arbeiten

    Hallo liebe Com,
    Ich hoffe ich bekomme hier Rat.
    Und zwar geht es um folgendes. Mein Chef plant in unserer Abteilung die Zeiten. Z.b. 6 Uhr - 13 Uhr und in klammer (15 uhr).
    Mit der Begründung, dass wenn mal jemand ausfällt man länger arbeiten muss. Das ist quasi jeden Tag so geplant.

    Bin ich quasi verpflichtet, dass ich meine Termine und andere Dinge nach 15 uhr legen muss?

    Ich kann mir das nicht vorstellen. Jedoch weiß ich es nicht.

    Lg


  • #2
    Hallo,

    habt ihr einen Betriebsrat? Der muss bei Fragen zur Lage der Arbeitszeit mitbestimmen. Ohne Betriebsrat hat der Arbeitgeber im Rahmen seines Direktionsrechts eine weitgehende Entscheidungsbefugnis.

    Welche Regelungen zur Arbeitszeit gibt es in deinem Arbeitsvertrag oder in einem eventuell gültigen Tarifvertrag? Besteht eine Vereinbarung zur Anordnung von Überstunden? Wie hoch ist die tägliche Soll-Arbeitszeit?

    Wenn es beispielsweise keine entsprechenden Regelungen gibt, dürfte dir möglicherweise keine einzige Überminute angeordnet werden. Dann könntest du jeweils nach Ableisten deiner vertraglich vereinbarten Arbeitszeit nach Hause gehen.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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    • #3
      Danke erstmal für deine Antwort

      ​​​​​​Wir haben einen Betriebsrat und sind in einem Tarifvertrag.
      Wir können Überstunden machen wenn diese angeordnet sind. Diese werden gesammelt und wieder abgebaut. Das stört mich so nicht.

      Aber fest geplant sein bis 13 Uhr, jedoch immer bereit zu sein bis 15 Uhr zu arbeiten. Das ist das was mich stört. Er raubt mir im Endeffekt 2 Stunden im voraus um sie mir dann kurzfristig (am Arbeitstag) wieder zu geben.
      Ist das nicht eine Art Bereitschaft die sollte sie in Anspruch genommen werden extra bezahlt werden müsste?

      Weiß nicht ob das im Vertrag stehen muss.

      Lg

      Kommentar


      • #4
        Zitat von reyman Beitrag anzeigen

        Bin ich quasi verpflichtet, dass ich meine Termine und andere Dinge nach 15 uhr legen muss?
        Falls das oben so nicht vereinbart ist, ist es in meinen Augen unzulässig. Es wäre eine quasie unbezahlte Bereitschaft.

        Sauber geht das nur wenn es wie gesagt 1. vereinbart ist und 2. würde man sich dafür natürlich einen gewissen Ausgleich bezahlen lassen, z.b. pro Tag 10 € dafür, dass man keine Termine sicher vor 15.00 machen kann.

        Es ist natürlich klar, dass der AG sich die Kosten gerne sparen will und seinem AN Pflichten auferlegt für die er nicht zahlt.
        Zuletzt geändert von matthias; 14.11.2019, 16:26.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von reyman Beitrag anzeigen
          Wir haben einen Betriebsrat ...
          Dann ist es seine Aufgabe, sich darum zu kümmern.

          Ist das nicht eine Art Bereitschaft
          Ja, so kann man das sehen.
          Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
          Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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          • #6
            Super, danke für eure hilfreichen Antworten.
            Ich habe heute mit einer Vertrauensperson gesprochen. Also einen Betriebsrat gibt es wohl doch nicht (mehr).
            Ich arbeite bei einem Privaten Edeka, welcher dem Tarifvertrag angehört.

            Genaue Stellen wo ich mich hinwenden könnte wäre eigentlich nur Edeka-Minden oder Ver.Di.

            Mal schauen ob ich mich irgendwie durchtelefonieren kann. Ich jedoch nicht weis wie ich mich ausdrücken soll.

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            • #7
              Zitat von reyman Beitrag anzeigen
              Genaue Stellen wo ich mich hinwenden könnte wäre eigentlich nur ... Ver.Di.
              Wenn du ver.di-Mitglied bist, bist du dort an der richtigen Adresse. Ohne Mitgliedschaft allerdings ... (... siehe mein Fußnote).
              Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
              Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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