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Einwurfeinschreiben wegen Abwerbung

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  • Einwurfeinschreiben wegen Abwerbung

    Angenommen: A hat als Intern für das Personaldienstleistungsun ternehmen X (2 Jahre lang) gearbeitet und danach ist er zu Y gegangen - ein anderes Personaldienstleistungsun ternehmen.

    A hat früher bei X die Einsatzbegleitung beim Kunden W gemacht.
    A macht es immer noch, aber dieses Mal über Y beim Kunden W.

    Der alte Arbeitgeber X sowohl der neue Y betreuen Kunde W und haben dort Lagerhelfer im Einsatz als Leiharbeiter, die die gleichen Umkleidekabinen benutzen.

    Die beiden Personaldienstleistungsun ternehmen X und Y sind deshalb in Konkurrenz.

    Einsatzbegleitung = am Eingang stehen und die Anwesenheitsliste prüfen, Zugangskarte ausgeben, die neuen Mitarbeiter in die Umkleidekabine begleiten und denen die Abläufe zeigen, mit denen bleiben bis sie vom Abteilungsleiter abgeholt werden.

    Der alte Arbeitgeber X ist nicht froh bezüglich des Wechselns zu Konkurrenz und fängt an A zu schikanieren, bzw.:

    A hat einen Brief vom Human Resources Manager der Firma X, beispiel:

    "Betreff: Abwerbung

    am yy.yy.yyyy haben Sie unseren Mitarbeiter Herrn P.Y in der Umkleidekabine der Firma W aufgesucht und haben ihn aufgefordert, X zu verlassen und zur Firma Y zu wechseln. Sie haben ihm versprochen, dass er bei Y 0,40 € mehr pro Stunde verdienen wird und dass es noch weiter Vergünstigungen gibt, die X ihm nicht bieten würde.

    Die Entsendung von Personen zum Zwecke der Abwerbung in einen fremden Betrieb oder an den Arbeitsplatz der abzuwerbenden Person unzulässig. Sie stellt einen Verstoß gegen die Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb dar.

    Ich fordere Sie daher auf, derartige Abwerbungen umgehend zu unterlassen. Sollten Mitarbeiter von X aufgrund Ihrer Abwerbebemühungen das Unternehmen verlassen und sollte X dadurch ein Schaden entstehen, werden wir rechtliche Schritte einleiten."

    A hat aber überhaupt nicht gemacht, was da drin geschrieben ist und hat jetzt Angst, dass etwas Schlimmeres folgt.

    Soll A zum Anwalt gehen?

    Zu berücksichtigen ist, dass A jetzt die Einsatzbegleitung über Y beim Kunden W macht und seine Ex-Kollegen über X auch das gleiche Ding machen. Sie sind immer zusammen vor Ort aber die Ex-Kollegen reden nicht mehr mit A, obwohl sie 2 Jahre lang zusammengearbeitet haben und hatten während dieser Zeit nie einmal miteinander ein Problem gehabt.

    Was könnte A machen? Was würden Sie empfehlen?

  • #2
    Was sagt denn der neue AG dazu?

    Kommentar


    • #3
      Hallo,

      zum Anwalt würde ich erst gehen, wenn der alte Arbeitgeber konkrete Forderungen stellt - oder möglicherweise sogar erst dann, wenn er versucht, diese beizutreiben. Es sei denn, dein Rechtsschutz greift auch schon für Beratungsgespräche. Dann solltest du diese Möglichkeit auf jeden Fall wahrnehmen. Ansonsten jedoch besteht aus meiner Sicht noch kein Grund zur Panik.

      Natürlich solltest du es vermeiden, künftig überhaupt noch irgendwelche Gespräche mit Angestellten (ob feste oder Zeitarbeit) des alten AG zu führen, damit nicht Raum für falsche Interpretationen ist.

      Darüber hinaus wäre die Frage, ob du nicht mit deinem neuen AG darüber reden könntest. Vielleicht ist der Einsatz an einer neuen Arbeitsstelle möglich, um den Konflikt für die Zukunft zu vermeiden.

      Gruß,
      werner
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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