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Wurde das KuG richtig berechnet?

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  • Wurde das KuG richtig berechnet?

    Ich arbeite für einen Dienstleister und werde nach Stunden bezahlt (Stundenlohn brutto 10 Euro). In meinem Arbeitsvertrag steht, dass ich für 6 Tage pro Woche zur Verfügung stehen muss. Mein Arbeitgeber hat noch eine weitere Fa. über die ich einen 400 Euro Vertrag habe.

    Bei uns kann man jeden Monat selber bestimmen, wieviel Geld man ausbezahlt und wieviele Stunden auf ein
    Überstundenkonto gutgeschrieben werden. Für schlechte Zeiten habe ich mir jeden Monat nur ca. 170 Stunden ausbezahlen lassen, (davon werden die 40 Std. für den 400 Euro Vertrag abgezogen) der Rest ging aufs Überstundenkonto.

    Seit April bekommt meine Fa. KuG. Da ich mir 500 Überstunden angespart habe, konnte ich die Monate April - Juli überbrücken. Seit August bekomme ich auch KuG. Das KuG wird von den 130 Stunden, von Januar - März berechnet. Die Berechnungsgrundlage beträgt 132 Stunden. Es gibt Monate, in denen wir keine Arbeit haben, ich bekomme dann ca. 700 Euro ausbezahlt.

    Einige Mitarbeiter von uns haben letztes Jahr Wind davon bekommen, dass die Fa. ab April KuG beantragt und die Berechnung der Monate von Januar - März erfolgt. Die haben sich dementsprechend von Jan. - März alles ausbezahlen lassen. Die bekommen bis zu 200 Stunden angerechnet.

    Niemand musste für das KuG unterschrieben es gab nur eine Mitarbeiterinformation auf unserer Lohnabrechnung. Wurde mein KuG richtig berechnet?

    Danke für die Hilfe!

  • #2
    AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

    Hallo

    [quote=Kurzarbeiter;105855 8] Mein Arbeitgeber hat noch eine weitere Fa. über die ich einen 400 Euro Vertrag habe.
    [quote]

    Ist die Verwaltung denn identisch, also zum Beispiel gleiches Lohnbüro, Firmensitz, o.*.?

    Gruß,
    LeoLo
    Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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    • #3
      AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

      Zitat von Kurzarbeiter Beitrag anzeigen
      Ich arbeite für einen Dienstleister und werde nach Stunden bezahlt (Stundenlohn brutto 10 Euro). In meinem Arbeitsvertrag steht, dass ich für 6 Tage pro Woche zur Verfügung stehen muss. Mein Arbeitgeber hat noch eine weitere Fa. über die ich einen 400 Euro Vertrag habe.

      Bei uns kann man jeden Monat selber bestimmen, wieviel Geld man ausbezahlt und wieviele Stunden auf ein
      Überstundenkonto gutgeschrieben werden. Für schlechte Zeiten habe ich mir jeden Monat nur ca. 170 Stunden ausbezahlen lassen, (davon werden die 40 Std. für den 400 Euro Vertrag abgezogen) der Rest ging aufs Überstundenkonto.

      Seit April bekommt meine Fa. KuG. Da ich mir 500 Überstunden angespart habe, konnte ich die Monate April - Juli überbrücken. Seit August bekomme ich auch KuG. Das KuG wird von den 130 Stunden, von Januar - März berechnet. Die Berechnungsgrundlage beträgt 132 Stunden. Es gibt Monate, in denen wir keine Arbeit haben, ich bekomme dann ca. 700 Euro ausbezahlt.

      Einige Mitarbeiter von uns haben letztes Jahr Wind davon bekommen, dass die Fa. ab April KuG beantragt und die Berechnung der Monate von Januar - März erfolgt. Die haben sich dementsprechend von Jan. - März alles ausbezahlen lassen. Die bekommen bis zu 200 Stunden angerechnet.

      Niemand musste für das KuG unterschrieben es gab nur eine Mitarbeiterinformation auf unserer Lohnabrechnung. Wurde mein KuG richtig berechnet?

      Danke für die Hilfe!
      Hallo, Kurzarbeiter
      ich versuchs mal:
      Das KUG beträgt 60% des ausgefallenen Netto-Arbeitsentgelts(=sog. Nettoentgeltdifferenz) bzw.67%, wenn der Betreffende oder sein nicht getrennt lebender Ehegatte ein Kind zu versorgen hat (vgl.§178 SGBIII). Die Nettoentgeltdifferenz entspricht dem Unterschiedsbetrag zwischen dem "pauschalierten Nettoentgelt aus dem Sollentgelt" und dem "pauschalierten Nettoentgelt aus dem Istentgelt". Sollentgelt ist das Bruttoarbeitsentgelt, das der AN ohne Arbeitsausfall (und vermindert um das Entgelt für Mehrarbeit) erzielt hätte. Istentgelt ist das Bruttoarbeitsentgelt, das der AN im Anspruchszeitraum tatsächlich erzielt hat. Sollentgelt und Istentgelt sind auf den nächsten durch 20 teilbaren Euro-Betrag zu runden (vgl. § 179Abs.1 SGB III)
      Wird während des Bezugs von KU eine (neue) Beschäftigung oder selbstständige Tätigkeit aufgenommen und daraus eine Vergütung erzeilt, wird das Istentgelt um diese Vergütung erhöht (vgl.§179 Abs.3 SGB III), was eine Verminderung der Nettoentgeltdifferenz und damit des KUG zur Folge hat.
      Hoffe das es dir hilft.
      Gruß FS
      In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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      • #4
        AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

        Hallo FS

        Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
        Hallo, Kurzarbeiter
        ich versuchs mal:
        Das KUG beträgt 60% des ausgefallenen Netto-Arbeitsentgelts ...usw)
        Wenn man schon einfach nur Copy & Paste macht (was hier durch "ich versuch's mal" nett verschleiert wird), sollte man die Quelle angeben.

        Zum Beispiel:

        Powered by Google Text & Tabellen

        Seite 2

        Gruß,
        LeoLo
        Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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        • #5
          AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

          Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
          Hallo, Kurzarbeiter
          ich versuchs mal:
          Das KUG beträgt 60% des ausgefallenen Netto-Arbeitsentgelts(=sog. Nettoentgeltdifferenz) bzw.67%, wenn der Betreffende oder sein nicht getrennt lebender Ehegatte ein Kind zu versorgen hat (vgl.§178 SGBIII). Die Nettoentgeltdifferenz entspricht dem Unterschiedsbetrag zwischen dem "pauschalierten Nettoentgelt aus dem Sollentgelt" und dem "pauschalierten Nettoentgelt aus dem Istentgelt". Sollentgelt ist das Bruttoarbeitsentgelt, das der AN ohne Arbeitsausfall (und vermindert um das Entgelt für Mehrarbeit) erzielt hätte. Istentgelt ist das Bruttoarbeitsentgelt, das der AN im Anspruchszeitraum tatsächlich erzielt hat. Sollentgelt und Istentgelt sind auf den nächsten durch 20 teilbaren Euro-Betrag zu runden (vgl. § 179Abs.1 SGB III)
          Wird während des Bezugs von KU eine (neue) Beschäftigung oder selbstständige Tätigkeit aufgenommen und daraus eine Vergütung erzeilt, wird das Istentgelt um diese Vergütung erhöht (vgl.§179 Abs.3 SGB III), was eine Verminderung der Nettoentgeltdifferenz und damit des KUG zur Folge hat.
          Hoffe das es dir hilft.
          Gruß FS
          Hallo FS,
          dich haben sie ja neuerdings ziemlich auf dem kiecker, die "alten hasen", hm?
          ich bin ja noch recht neu hier,
          ist das immer so ?
          Arbeit
          „= Veraltete Methode, den Lebensunterhalt zu verdienen.”

          Unbekannt

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          • #6
            AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

            Zitat von hofrat Beitrag anzeigen
            Hallo FS,
            dich haben sie ja neuerdings ziemlich auf dem kiecker, die "alten hasen", hm?
            ich bin ja noch recht neu hier,
            ist das immer so ?
            Moin hofrat,

            es ist mir so ziemlich egal, ich versuche nur zu helfen. Wenn die Kritik angbracht ist, kann ich damit auch umgehen.Es gibt im Leben immer Menschen mit denen man klar kommt oder eben auch nicht.(wer macht keine Fehler?)
            Gruß FS
            In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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            • #7
              AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

              Es ist fast alles gleich, nur eben ein andere Firma. Soweit ich mich informiert habe ist das i.O.

              Gruß Kurzarbeiter


              [QUOTE=LeoLo;1058613]Hallo

              [quote=Kurzarbeiter;105855 8] Mein Arbeitgeber hat noch eine weitere Fa. über die ich einen 400 Euro Vertrag habe.

              Ist die Verwaltung denn identisch, also zum Beispiel gleiches Lohnbüro, Firmensitz, o.*.?

              Gruß,
              LeoLo

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              • #8
                AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

                Die Berechnung für meine 132 Stunden ist schon ok.
                Mir fehlen aber jeden Monat die 30 Stunden, die ich aufs Überstundenkonto übertragen habe. Stimmt es dass diese 30 Stunden nicht miteinberechnet werden.

                Sonst hätte ich 162 Stunden für die Berechnung des KuG.

                Beziehen sich die 30 Überstunden auf diese Textstelle = (und vermindert um das Entgelt für Mehrarbeit)

                Gruß Kurzarbeiter

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                • #9
                  AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

                  Hallo

                  Zitat von Kurzarbeiter Beitrag anzeigen
                  Es ist fast alles gleich, nur eben ein andere Firma. Soweit ich mich informiert habe ist das i.O.
                  Wo haben Sie sich da denn informiert? Bisher klingt das eher beunruhigend, was die Sozialversicherungsfreihe it des 400 Euro - Jobs angeht...

                  Gruß,
                  LeoLo
                  Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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                  • #10
                    AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

                    Niemand musste für das KuG unterschrieben es gab nur eine Mitarbeiterinformation auf unserer Lohnabrechnung. Wurde mein KuG richtig berechnet?

                    HoRa, da Du Neuling bist kann ich ja verstehen, dass Du oben genannten Satz übersehen hast. Aber die alten Füchse hätten ihn sehen müßen. Vielleicht wäre die Diskussion anders gelaufen.
                    Gruß
                    Moin, Moin,
                    BIG

                    "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
                    Franz Kafka

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                    • #11
                      AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

                      Zitat von LeoLo Beitrag anzeigen
                      Hallo



                      Wo haben Sie sich da denn informiert? Bisher klingt das eher beunruhigend, was die Sozialversicherungsfreihe it des 400 Euro - Jobs angeht...

                      Gruß,
                      LeoLo
                      Nachfrage bei einem Rechtsanwalt. Mein Steuerberater hat mir auch bestätigt, dass es legal sei, sobald es sich um eine andere Fa. handelt. Der Chef hat aber angekündigt, dass wir nach der Kurzarbeit die 400 Euro Verträge verlieren werden. Warum auch immer!?

                      Gruß Kurzarbeiter

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                      • #12
                        AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

                        Zitat von BIG Beitrag anzeigen
                        Niemand musste für das KuG unterschrieben es gab nur eine Mitarbeiterinformation auf unserer Lohnabrechnung. Wurde mein KuG richtig berechnet?

                        HoRa, da Du Neuling bist kann ich ja verstehen, dass Du oben genannten Satz übersehen hast. Aber die alten Füchse hätten ihn sehen müßen. Vielleicht wäre die Diskussion anders gelaufen.
                        Gruß
                        warum BIGgy ?

                        wenn niemand der kurzarbeit widerspricht
                        ,
                        gibt es eben konkludent kurzarbeit..

                        what shells ?
                        Arbeit
                        „= Veraltete Methode, den Lebensunterhalt zu verdienen.”

                        Unbekannt

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                        • #13
                          AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

                          Hallo

                          Zitat von Kurzarbeiter Beitrag anzeigen
                          Nachfrage bei einem Rechtsanwalt. Mein Steuerberater hat mir auch bestätigt, dass es legal sei, sobald es sich um eine andere Fa. handelt.
                          Wenn die das sagen. Spannend wird, was der zuständige Prüfer bei einer Betriebsprüfung dazu sagen wird.

                          Gruß,
                          LeoLo
                          Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

                            Zitat von LeoLo Beitrag anzeigen
                            Hallo



                            Wenn die das sagen. Spannend wird, was der zuständige Prüfer bei einer Betriebsprüfung dazu sagen wird.

                            Gruß,
                            LeoLo
                            In dieser Fa. läuft sicherlich einiges falsch. Es gibt auch schon Mitarbeiter, die gegen die Fa. klagen. Angeblich gab es auch schon eine Steuerprüfung.
                            Die Leute ohne Familie sind halt alle froh, dass es diesen 400 Euro Vertrag gibt, sonst würde ich z.B. jeden Monat ca. 200 Euro weniger verdienen.

                            Gruß Kurzarbeiter

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Wurde das KuG richtig berechnet?

                              Zitat von Kurzarbeiter Beitrag anzeigen
                              In dieser Fa. läuft sicherlich einiges falsch. Es gibt auch schon Mitarbeiter, die gegen die Fa. klagen. Angeblich gab es auch schon eine Steuerprüfung.
                              Die Leute ohne Familie sind halt alle froh, dass es diesen 400 Euro Vertrag gibt, sonst würde ich z.B. jeden Monat ca. 200 Euro weniger verdienen.

                              Gruß Kurzarbeiter
                              Die Steuerprüfung/FA muss sogar regelmäßig kommen!

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