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Bezahlung während einer Schulung

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  • Bezahlung während einer Schulung

    Guten Tag,
    ich habe eine Frage zum Thema "Bezahlung eines Mitarbeiters während einer Schulung" und stelle die Frage aus Sicht des Arbeitgebers.
    Sachverhalt:
    Ein Mitarbeiter bekommt vom Arbeitgeber eine längere Schulung (bspw. Meisterschulung o.*.) vollumfänglich inklusive Nebenkosten (Lernmaterialien, etc.) bezahlt. Der Mitarbeiter wurde vorher gefragt ob, er diese Schulung antreten möchte und wird nicht dazu gedrängt. Die Schulung findet abends nach Feierabend statt (ca. 3 Tage die Woche zu je 3-4h für ca. 1,5 Jahre). Während der Arbeitszeit wird der Mitarbeiter nach Leistung bezahlt. Für die Zeit der Schulung schreibt der Mitarbeiter monatlich die Schulstunden als unproduktive Zeit auf und lässt sich diese über den Monatslohn bezahlen. Er bekommt also seinen normalen Monatslohn + bezahlte unproduktive Stunden während der Schulung und hat somit einen höheren Lohn als vor der Schulung. Kosten hat der Mitarbeiter für die Schulung keine zu tragen.
    Der Vorgesetzte möchte den Mitarbeiter nach der Schulung für fünf Jahre vertraglich an das Unternehmen binden und würde dem Mitarbeiter bei vorzeitigem Verlassen des Unternehmens die Summe der Schulung (inkl. der bezahlten unproduktiven Zeit) voll oder anteilig in Rechnung stellen.
    Meine erste Frage lautet daher:
    Ist es rechtlich korrekt, dass sich der Mitarbeiter die Zeit während der Schulung nach Feierabend bezahlen lässt ? Er bekommt somit einen höheren Lohn als vorher und hat zudem eine hochwertige Qualifikation "geschenkt" bekommen.
    Die zweite Frage lautet:
    Ist die Vorgehensweise des Vorgesetzten korrekt oder müsste eine solche Vereinbarung vor Antritt der Schulung getroffen werden. Was ist, wenn der Mitarbeiter nach erfolgreicher Beendigung der Schulung das Unternehmen verlässt und keinen Vertrag zur Bindung unterzeichnet? Die Qualifikation kann dem Mitarbeiter ja nicht mehr genommen werden und zwingen einen solchen Bindungsvertrag zu unterzeichnen kann ihn schließlich auch niemand.
    Allgemeine Frage:
    Wie ist z.B. bei einer Meisterschulung der generelle Ablauf? Was muss wer bezahlen und wie wird es üblicher Weise gehandhabt?
    Für hilfreiche Antworten bedanke ich mich schon im Voraus!

  • #2
    1. Was meinst du mit rechtlich korrekt. Der AG zahlt, der AN nimmt das Geld. Was soll daran nicht rechtlich korrekt sein, wenn sich beide einig sind?

    2. Klar ist das ein Problem, dass man das nicht vorher gemacht hat.Beantwortet hast du die Frage auch schon, der Mitarbeiter kann nicht gezwungen werden.


    Da bleibt wohl nur dem Mitarbeiter nach der Schulung ein so gutes Angebot zu machen, dass er nicht wiederstehen kann. Nennt sich Marktwirtschaft.


    Üblicher Ablauf gibt es nicht. Das ist letztlich alles eine freiwillig Vereinbarung, nur wie du richtig sagst, sowas macht man vorher nicht nachher.
    Vereinbaren kann man was man will. Jeder muss schauen, dass er letztlich damit leben kann,

    Dass man die Schulstunden aber bezahlt bekommt wenn sie ausserhalb der Arbeitszeit liegen, dürfte unüblich sein, zumal dann noch ohne jede Vereinbarung. Da war mal wohl naiv auf AG Seite. :-(

    Kommentar


    • #3
      Hallo,

      wie lange dauert denn die Schulung noch?
      Du könntest schon versuchen noch eine Vereinbarung zu treffen. Aber vorsicht! Hier muss die Rückzahlung gestaffelt werden. je länger der Mitarbeiter nach der Schulung für dich arbeitet, desto weniger muss er zurück zahlen.

      lies das mal: https://www.hensche.de/Rechtsanwalt_...gsklausel.html

      Gruß
      Hubertus

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