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Pro-rata-temporis: Wirksam formuliert?

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  • Pro-rata-temporis: Wirksam formuliert?

    Sehr geehrte Forumsmitglieder,

    ich habe eine Frage bezüglich der Pro-rata-temporis Regelung:

    Mein Arbeitsverhältnis besteht seit dem September 2018 und wurde von mir zum 31.10. 2019 fristgerecht gekündigt. Laut meinem Vertrag besteht der Anspruch von 28 Tagen Urlaub pro Jahr bei einer 5-Tages Arbeitswoche. Von den 28 Tagen habe ich jedoch nur 16 Tage aufgebraucht, jedoch noch 12 Tage aus dem Vorjahr ins Jahr 2019 mitgenommen, diese jedoch vor dem Ablauf des 15. Kalendermonats genutzt. Nun wird mir aus den übrigen 12 Tagen nur ein Anteil gewährt, der sich auf folgende Klausel bezieht:

    "Der Arbeitnehmer hat auf einer 5-Tage-Woche einen Anspruch von 28 Tagen Urlaub pro Kalenderjahr. Der Gesamturlaubsanspruch setzt sich zusammen aus 20 Tagen gesetzlichen Urlaubsanspruch und 8 Tagen Urlaub, die der Arbeitgeber zusätzlich freiwillig gewährt hat. Sollte der Arbeitnehmer kein volles Kalenderjahr der Gesellschaft zuhörig sein, so wird der Gesamturlaubsanspruch anteilig gewährt. ... Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen."

    Von den 12 Tagen sollen mir 5 gekürzt werden, da diese auf die 2 Monate anteilig angerechnet werden. (28/ 12 = 2.33* 2 = 4,66 Urlaubstage). Muss ich mich dem fügen und meinen Urlaub auf 7 Tage kürzen?


    Vielen lieben Dank
    geminiman

  • #2
    Hallo,

    es spielt keine Rolle, ob es wirksam formuliert ist. Man wird es dir nicht gewähren. Du hast dann nur die Chance, dass du vors Arbeitsgericht gehst. Entscheide selbst, ob es das wert ist. Wahrscheinlich ist es wie immer: keine Arbeits-Rechtsschutzversicherung und kein Gewerkschaftsmitglied. Dann trägst du die Kosten in der 1. Instanz selbst, auch wenn du gewinnst.

    Gruß
    Hubertus

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