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Führungsposition nach Elternzeit gekündigt

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  • Führungsposition nach Elternzeit gekündigt

    Guten Morgen!

    Das wird nun wahrscheinlich alles etwas kompliziert, aber ich versuch trotzdem mal mein Problem zu schildern:

    2016 fing ich in meinem jetzigen Betrieb als Vollzeitkraft an. Mit Stundenlohn XY.
    Ca ein Jahr später eröffnete mein Betrieb eine neue Filiale, in der ich Filialleitung wurde. Immernoch der gleiche Stundenlohn. Ich bekam einen Zusatzvertrag, in dem halt Stand, dass ich ab sofort Filialleitung bin, und dafür einen Filialleiterzuschlag in Höhe von XX bekomme.
    Ein weiteres Jahr später erhielt ich einen Brief, in dem mir mitgeteilt wurde, dass mein Stundenlohn aufgrund meiner Leistungen auf Summe X erhöht wird.

    Zwei Monate später wurde ich schwanger, und bekam sofortiges Beschäftigungsverbot.

    Mein Jahr Elternzeit ist nun vorbei. Am 11.09. habe ich wieder angefangen. Auf Teilzeit. 80-100 Std. Wobei ich eh meist bei 120 Stunden liege.

    Nun wurde mir erstens mein Filialleiterposten gekündigt.und zweitens soll auch mein Stundenlohn um einen Euro gekürzt werden! Weil ich ja "nur noch" Teilzeitkraft bin.
    Zusätzlich bekam ich einen Änderungsvertrag, der besagt, dass der Arbeitsvertrag von 2016 geändert wird. Von Vollzeit auf Teilzeit.
    Ich habe am 11.09. angefangen zu arbeiten. Ohne diese Kündigung oder Änderung. Diese beiden Schriftstücke habe ich erst am 26.09. bekommen. Vordatiert auf den 28.08. Vom Arbeitgeber nicht unterschrieben.
    Ich habe auch noch nicht unterschrieben. Denn in diesem Arbeitsvertrag steht noch mein alter Stundenlohn, den ich ganz zu Anfang bekam. Die Lohnerhöhung wurde ja nie vertraglich irgendwo festgehalten.

    Nun meine Fragen: soweit ich weiß, darf mir nicht einfach mein Stundenlohn gekürzt werden, oder?
    Außerdem meine ich auch, dass ich auch meine Führungsposition auf Teilzeit ausüben darf. Betriebliche Gründe kann er eigentlich nicht nennen, da eine Kollegin von mir auch einige Jahre Leitung auf Teilzeit war.
    Außerdem kann ich die Aufgaben, die ich als Leitung hatte/habe auch in 120 Std erledigen.

    Dazu kommt ja, dass er mir die Führungsposition nicht fristgerecht gekündigt hat. Er lässt mich zwei Wochen arbeiten, und gibt mir dann zwei vordatierte, nicht unterschriebene Zettel!?

    Abgerechnet wurde ich die zwei Wochen, in denen ich nun schon gearbeitet hab, mit dem gekürzten Stundenlohn. Ohne etwas unterschrieben zu haben!

    Ich bin echt verzweifelt. Generell werde ich dort behandelt wie ein Schwerverbrecher, weil ich es gewagt habe, Mutter geworden zu sein .

    Ich weiß, es ist ein Durcheinander.. Aber vielleicht könnt ihr mir ja trotzdem helfen

    ​Ganz liebe Grüße

  • #2
    Wenn der vorgelegte Text ein Änderungsvertrag ist, wird er nur wirksam durch Zustimmung beider Seiten. Ansonsten gilt der Stand wie vor der Elternzeit. Wobei nicht ganz klar erkennbar ist, ob durch diesen Änderungsvertrag auch die Reduzierung der Arbeitszeit geändert werden soll (was dann auch nicht stattfinden würde) oder ob dies anderweitig geschehen ist.

    Wenn es eine Änderungskündigung ist, muss man innerhalb von 3 Wochen ab Erhalt gerichtlich dagegen vorgehen. Das erscheint aber unwahrscheinlich, da laut Text nicht unterschrieben. Folgt vielleicht noch.

    E.D.

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