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    Hallo liebe Mitglieder - ich bin neu hier im Forum und habe gleich zu Beginn eine Frage:
    In dem Unternehmen, in dem ich tätig bin, soll eine Stelle in meiner Abteilung neu besetzt werden. Die Personalleitung möchte dass ich am Vorstellungsgespräch eines Kandidaten teilnehme. Ich habe keine Führungs- oder Personalverantwortung und möchte bei Vorstellungsgesprächen nach Möglichkeit nicht teilnehmen.

    Gibt es eine rechtliche Grundlage, die mir ermöglicht die Forderung der Personalleitung zurückzuweisen?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

  • #2
    Zitat von MUC Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Mitglieder - ich bin neu hier im Forum und habe gleich zu Beginn eine Frage:
    In dem Unternehmen, in dem ich tätig bin, soll eine Stelle in meiner Abteilung neu besetzt werden. Die Personalleitung möchte dass ich am Vorstellungsgespräch eines Kandidaten teilnehme. Ich habe keine Führungs- oder Personalverantwortung und möchte bei Vorstellungsgesprächen nach Möglichkeit nicht teilnehmen.

    Gibt es eine rechtliche Grundlage, die mir ermöglicht die Forderung der Personalleitung zurückzuweisen?

    Vielen Dank für eure Hilfe!
    Hey,
    womit begründet denn die Pers-Abt. die gewünschte Teilnahme? Könnte es sein, das es darum geht das fachliche Wissen des Kandidaten zu überprüfen?
    VG
    Gast-SBV

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    • #3
      Hallo - ja, korrekt - das scheint das Anliegen zu sein.

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      • #4
        Zitat von MUC Beitrag anzeigen
        In dem Unternehmen, in dem ich tätig bin, soll eine Stelle in meiner Abteilung neu besetzt werden. Die Personalleitung möchte dass ich am Vorstellungsgespräch eines Kandidaten teilnehme. Ich habe keine Führungs- oder Personalverantwortung und möchte bei Vorstellungsgesprächen nach Möglichkeit nicht teilnehmen.
        Hallo,

        für die Teilnahme an dem Gespräch brauchst du keine Führungs- oder Personalverantwortung. Wie du auf Gast_SBVs Nachfrage selbst antwortest, geht es um die fachliche Mitarbeit. Vermutlich bist du in deiner Abteilung die Person, die fachlich am besten im Thema steckt, wahrscheinlich sogar noch mehr als die Führungs- und Personalverantwortlichen. Vielleicht sollst du später auch direkt mit dem*der neuen Kolleg*in zusammenarbeiten. Deshalb ist es deinen Vorgesetzten wichtig, darauf zu achten, dass auch die Chemie zwischen euch stimmt. Die Teilnahme am Auswahlverfahren bietet dir eine tolle Chance, mitzugestalten statt verwaltet zu werden.

        Gibt es eine rechtliche Grundlage, die mir ermöglicht die Forderung der Personalleitung zurückzuweisen?
        Die Anweisung, am Gespräch teilzunehmen, ist im Rahmen des Direktionsrechts meiner Meinung nach durchaus zulässig. Einen Sachgrund für eine Ablehnung sehe ich im Moment nicht.

        Was sind denn deine Befürchtungen?

        Wichtig ist, dass du mit den anderen Gesprächsteilnehmenden (Personalabteilung, Fachvorgesetzte) zuvor die Rollenverteilung besprichst. Du wirst sicherlich nicht die Redeleitung innehaben. Möglicherweise wird es deine Aufgabe sein, die Arbeitsabläufe zu beschreiben und den Kandidat*innen fachlich etwas auf den Zahn zu fühlen bzw. fachliche Nachfragen von deren Seite zu beantworten. Dazu kannst du dir im Vorfeld Notizen dazu machen, was aus deiner Sicht für den Job wichtig ist - und im Gespräch versuchen, diese Punkte abzuarbeiten und gegebenenfalls zu hinterfragen.

        Es könnte aber auch sein, dass du einfach relativ still teilnimmst und erst in der Nachbereitung um deine Meinung gefragt wirst. Das ist, wie gesagt, eben im Vorfeld abzusprechen.

        Gruß,
        werner
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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        • #5
          Hallo Werner,
          vielen Dank für deine ausführliche Einschätzung.
          Du schätzt auch richtig ein, dass es um die fachliche Bewertung gehen wird und somit ein gewisser Gestaltungsspielraum bzgl. der späteren Zusammenarbeit vorhanden ist, was auch grundlegend positiv zu bewerten ist.

          Ich war sowohl in diesem Unternehmen bereits bei Vorstellungsgesprächen dabei, als auch in vorangegangen Anstellungen teils mit Personalverantwortung der führende Part. Somit sind mir Ablauf, Gestaltung und Ziele vertraut. Ich hätte eine Teilnahme gern aus persönlichen Gründen, bezogen auf die teilnehmende Personalleitung vermieden.
          Wahrscheinlich schätzt du die Sachlage bzw. des Direktionsrechts richtig ein und es lässt sich nicht umgehen.

          Danke dir!

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          • #6
            Zitat von MUC Beitrag anzeigen
            ... als auch in vorangegangen Anstellungen teils mit Personalverantwortung der führende Part. ... Ich hätte eine Teilnahme gern aus persönlichen Gründen, bezogen auf die teilnehmende Personalleitung vermieden.
            Nun ja, wenn du bereits in entsprechenden Positionen gearbeitet hast, ist dir bekannt, dass sich persönliche Befindlichkeiten gegebenenfalls den betrieblichen Bedürfnissen unterordnen müssen. Das gilt selbstverständlich für alle Beteiligten, nicht nur für eine Seite.

            Jetzt weiß ich natürlich nicht, was zwischen euch vorgefallen ist. Aber wenn die Anordnung (oder der Wunsch?) für deine Teilnahme eben von dieser Person gekommen ist, wird die sich etwas dabei gedacht haben. Also sieht die Personalleitung entweder keine Belastung zwischen euch, oder sie ist bereit, diese während des Auswahlverfahrens zu überspielen, oder die Person möchte dir auf diesem Wege vielleicht sogar die Hand reichen? Sie wird deine Teilnahme wohl kaum angeordnet haben, um dich vor den Augen der anderen Teilnehmenden bloßzustellen.

            Je nach eigener Einschätzung würde ich - falls es nicht zu einer vorherigen Absprache kommt - entweder versuchen, im Auswahlverfahren mit der gebotenen Sachlichkeit Flagge zu zeigen oder mich eben auf die Beobachterrolle zurückzuziehen.
            Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
            Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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            • #7
              Hallo MUC, wie seid ihr denn nun verblieben?
              Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
              Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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