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Erfährt neuer Arbeitgeber von Arbeitslosigkeit?

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  • Erfährt neuer Arbeitgeber von Arbeitslosigkeit?

    Hi ihr Lieben,

    ich war über ein Jahr arbeitslos, vor ein paar Monaten währe ich in Hartz 4 gerutscht aber ich habe das nicht beantragt sondern von meinen Ersparnissen gelebt und auch die KV selber gezahlt.

    Jetzt starte ich in ein paar Tagen den neuen Job, den Vertrag unterzeichne ich morgen. In meiner Bewerbung habe ich angegeben das ich bei meiner Tante im Kiosk ausgeholfen habe was aber nicht stimmt, die Tante weiß Bescheid und hat kein Problem mit dieser Angabe.

    Ich wollte einfach keine große Lücke im Lebenslauf haben. Ich hatte auch durch das Arbeitsamt mehrere Maßnahmen und dort wurde mir das für die Bewerbung empfohlen. Sie meinten ich täusche ja damit keine Titel oder Kenntnisse vor die ich nicht habe.

    Meine Frage. Bekommt der neue Arbeitgeber durch meine Unterlagen wie Sozialversicherungsnummer , Krankenkassekarte, Steuernummer heraus das ich arbeitslos war?

  • #2
    Hallo,

    nein, er erfährt davon nur durch Zufall. Etwa wenn er jemanden kennt, der dich auch kennt und von deiner Arbeitslosigkeit weis.
    Aus den genannten Unterlagen jedenfalls nicht.


    Gruß
    Hubertus

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    • #3
      Zitat von Hubertus Beitrag anzeigen
      Hallo,

      nein, er erfährt davon nur durch Zufall. Etwa wenn er jemanden kennt, der dich auch kennt und von deiner Arbeitslosigkeit weis.
      Aus den genannten Unterlagen jedenfalls nicht.


      Gruß
      Hubertus
      Ok danke!

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      • #4
        Zitat von BerlinerBärchen Beitrag anzeigen
        ... In meiner Bewerbung habe ich angegeben das ich bei meiner Tante im Kiosk ausgeholfen habe was aber nicht stimmt, die Tante weiß Bescheid und hat kein Problem mit dieser Angabe. .... Bekommt der neue Arbeitgeber durch meine Unterlagen wie Sozialversicherungsnummer , Krankenkassekarte, Steuernummer heraus das ich arbeitslos war?
        Hallo,

        hast du gesagt, dass du dort gegen Entgelt gearbeitet hattest? Falls nicht, könntest du im Zweifelsfall immer noch eine weitere Lüge nachschieben und behaupten, dass deine Mitarbeit im Rahmen der familiären Mithilfe unentgeltlich war und deshalb auch keine Steuerdaten oder Urlaubsansprüche aus dieser Zeit zu berücksichtigen sind.

        Gruß,
        werner

        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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        • #5
          Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
          Hallo,

          hast du gesagt, dass du dort gegen Entgelt gearbeitet hattest? Falls nicht, könntest du im Zweifelsfall immer noch eine weitere Lüge nachschieben und behaupten, dass deine Mitarbeit im Rahmen der familiären Mithilfe unentgeltlich war und deshalb auch keine Steuerdaten oder Urlaubsansprüche aus dieser Zeit zu berücksichtigen sind.

          Gruß,
          werner
          Also ich habe nur gesagt das ich dort gearbeitet habe, aber nichts von Entgelt erwähnt.

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          • #6
            Der neue Arbeitgeber kann eine Urlaubsbescheinigung des vorherigen Arbeitgebers (also der Tante) verlangen. Siehe:
            https://www.gesetze-im-internet.de/burlg/__6.html
            Ausnahme wäre bei einem Wechsel am 1. Januar.

            Ob die Tante bereit ist schriftlich etwas auszustellen womit sie sich selbst der Beschäftigung von Schwarzarbeitern überführt, muss sie sich überlegen. Kostenlose Mitarbeit dürfte hier seit dem Mindestlohngesetz nicht mehr zulässig sein (anders im privaten Bereich, also etwa Hilfe im Haushalt bei Verwandten).

            E.D.

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            • #7
              Jetzt wollen wir mal die Pferde nicht scheu machen. Der neue AG wird möglicherweise nach der Urlaubsbescheinigung fragen, aber eine entsprechende Erklärung schulterzuckend hinnehmen - so lange „BerlinerBärchen“ nicht auf die Idee kommt, anteiligen Urlaub auch für die Vormonate einzufordern
              Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
              Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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              • #8
                Das ginge ja ohnehin nicht. Aber jetzt im September ist die Möglichkeit schon ganz real, dass jemand beim alten AG schon den gesamten Jahresurlaub hatte und deshalb beim neuen für 2019 keiner mehr entsteht. Viele Arbeitgeber kennen sich da vielleicht gar nicht aus und fragen deshalb nicht, aber wenn da eine gute Personalfachkauffrau die Urlaubskonten führt, will sie das wissen.

                Grundsätzlich war es eine ziemlich dumme Idee, ob es wirklich rauskommt kann man nicht sagen und ob es dann Folgen hätte auch nicht. Der Tante ohne Bezahlung im Kiosk geholfen - na da ist ja Hartz IV bezogen noch besser in der Biografie.

                E.D.

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