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silent_seb - gleich mehrere Fragen

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  • silent_seb - gleich mehrere Fragen

    Guten Tag.

    zu Frage A)
    Aus gegebenem Anlass möchte ich hier kurz eine Herausforderung schildern:
    A) nach mehrjährigem Nicht-Ausübens meines gelernten Berufes und 10-Monatiger Arbeitslosigkeit stellte mich letztes Jahr ein Betrieb zum gelernten Beruf (Werkzeugmechanik, Stanz- Umformtechnik) an (ausgelernt 02/2005, darin gearbeitet "nie"), der de Facto 13 Jahre nicht mehr ausgeübt wurde. Habe zwar in einem Art-verwandtem Beruf einmal (Formenbau-Werkzeugmacher) gearbeitet, am vorletzten Probearbeitstag nach fast 6 Monaten Kündigung
    B) in dem Betrieb (420 Mann) existiert kein Betriebsrat.
    C) Vor einiger Zeit bot man mir einen Stellenwechsel weg vom Werkzeugmechaniker (so im Arbeitsvertrag, wohl ein recht standardisierter) hin zum Wareneingangsprüfer vor.
    D) Stellenwechsel ist firmenintern,
    D) Ja, die Lücke an Selbstsicherheit, und -bewusstsein, aber auch die fachlich-personelle gab dem Wechsel Monition.
    E) eigener Lebenslauf ist ein wenig holprig.

    Ich für mich alleine fand im www, dass ein Arbeitnehmer Vertrags-Bruch, und somit zumindest einen Grund zur Abmahnung geben würde, wenn nicht sogar einen Grund zur fristlosen Kündigung, wenn dieser einem solchig angebotenem Stellenwechsel nicht zustimme. (www.smartlaw.de)

    Was für Konsequenzen habe ich zu befürchten, wenn ich diesem Stellenwechsel widerspreche? Ehrlich gesagt, bin ich aus der Arbeitslosigkeit schon wegen der Werkzeugmacher-Anstellung umgezogen gewesen. Auch, weil auf einem groben Polierschwamm, der mir vom Betrieb als Betriebsmittel zugeteilt wurde, einmal eine komische Fratze ("Besser dumm lachen, als zuzugeben, dumm zu sein") mit Edding gezeichnet, wo ich schon schwierigkeiten hatte, das nicht persnölich zu nehmen.

    zur zweiten Frage)
    Bei einer personenbedingten Kündigung liegt doch der Grund darin, dass aufgrund der persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten oder genau deren Nicht-Vorliegen der Zweck des Arbeitsvertrages dauerhaft nicht mehr erreicht werden kann. Sprich, wenn aufgrund von nicht-Können keine Leistungsbesserung erwartet werden kann? Was ist denn hier bitte ein wesentliches Unterscheidungskriterium zwischen fehlendem Willen und fehlendem Können?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Sebastian

  • #2
    Hallo,

    zum besseren Verständnis frage ich einfach ganz dumm nach: Du hast die Stelle angenommen, um die Arbeitslosigkeit zu beenden, aber bist selbst der Ansicht, den fachlichen Anforderungen nicht gewachsen zu sein? Deine Vorgesetzten haben das inzwischen erkannt und bieten dir eine andere Stelle an? Ist die Stelle in irgend einer Art (welcher?) mit einer Verschlechterung für dich verbunden?

    Und (Hand aufs Herz): Wäre es dir lieber, arbeitgeberseitig gekündigt zu werden, um wieder Leistungen von der Arbeitsagentur zu beziehen?

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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    • #3
      "Und (Hand auf's Herz): Wäre " wäre wäre schablonen-sch-Ä-re ... Vergleiche hier zu ziehen, ob 's Arbeitsamt oder die Stelle ist, ändert nichts daran, etwas auch an sich selbst zu tun. Dass da innerlich einfach die Puste aus ist (seit 04/2014 ist die jetzige Firma die bereits 8 Firma, mit der neunten Anstellung), von Stanz- und Formenbau-Werkzeugmacher, SHELL-Tankwart und Kassierer zu allen 3 Schichten, usw.), wieder an eine Stelle zukommen ...

      Fakt ist auch, ich hab' einfach keine Lust mehr, Spielball des eigenen Lebenslaufes mehr zu sein, oder alle paar Monate 'm Arbeitsamt gegenüber zu stehen.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von silent_seb Beitrag anzeigen
        Fakt ist auch, ich hab' einfach keine Lust mehr, Spielball des eigenen Lebenslaufes mehr zu sein, oder alle paar Monate 'm Arbeitsamt gegenüber zu stehen.
        Dann liegt die Entscheidung doch auf der Hand: Der AG hat dich eingestellt (weil er wohl einen Werkzeugmechaniker brauchte, eher nicht aus sozialer Verantwortung), merkt nun, dass es nicht rund läuft - und statt dich zu "entsorgen", gibt er dir eine weitere Chance. Du merkst selbst auch, dass es in dieser Tätigkeit nicht funktioniert. Was also spricht gegen den internen Wechsel? Du bleibst in der Firma, kannst aber dennoch einen Neustart machen. Gut für den Lebenslauf, gut für dich.
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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