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    Hallo, ich bin neu hier, daher entschuldigt wenn ich irgendwelche Konventionen hier nicht einhalte. Habe das Forum bereits durchsucht, aber nichts was meine Frage beantworten würde gefunden.
    Daher hoffe ich mir kann jemand helfen.
    Ich arbeite als Werksstudent im öffentlichen Dienst und bin als wissenschaftlicher Mitarbeiter/projektmitarbeiter eingestellt. Wie der Name es schon sagt arbeite ich an diversen Projekten welche vom Land oder der EU gefördert werden. Wie es in wissenschaftlichen Kreisen üblich ist werden im Rahmen dieser Projekte Dokumente (technische Dokumente, wissenschaftliche Arbeiten, etc.) erstellt und veröffentlicht. Ich selbst habe bisher noch an keinem dieser Dokumente mitgearbeitet, da mein Aufgabenbereich eher technische Überwachung von Systemen und Programmierung ist. Nun habe ich erfahren das mein Chef bei jedem Dokument was er an die Fördermittelgeber übersendet hat oder die er veröffentlichen lassen hat meinen Namen als Autor mit darunter geschrieben hat. Mein Frage ist dazu, darf er das eigentlich? Ich habe an den Dokumenten nicht einen Satz geschrieben und die auch vor der Veröffentlichung nicht gelesen. Mir wurde nichtmal gesagt das solche Dokumente mit meinem Namen darunter geschrieben oder veröffentlicht werden. Ist das nicht eigentlich illegal bzw. verstößt gegen das Datenschutzgesetzt?
    Des weiteren hat mein Chef Bewerbungen für einen Forschungspreis ausgefüllt. Er hat für jeden Mitarbeiter eine eigene Bewerbung ausgefüllt ohne diese zu Fragen ob sie das wollen oder die überhaupt darüber zu informieren. Ich habe meinen Chef damit konfrontiert und seine Reaktion war ziemlich negativ. Er meinte er müsse zum Wohle seiner Mitarbeiter handeln und damit hätte er jede Berechtigung meinen Namen da einfach ein zu tragen. Ist das erlaubt? Ich finde es ja schon etwas fragwürdig das er seine Mitarbeiter über so etwas nichtmal informiert. Vor allem in Hinblick auf meine zukünftigen Bewerbungen nach meinem Studium habe ich da etwas Angst das zukünftige Arbeitgeber diese Dokumente und Bewerbungen vielleicht finden und mich deshalb ablehnen könnten, da ich ja nicht genau weis was für Dokumente mit meinem Namen erstellt wurden.

    Bin für jede Information dankbar.

  • #2
    Schwierige Sache. Ich würde vielleicht mal mit einem Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiter im Personalrat darüber reden.

    Es ist schon etwas merkwürdig, dass da Studenten in Papers auftauchen, da sollte man doch zumindest mal den Bachelor, eher sogar den Master haben, bevor man Mitautor in Veröffentlichungen wird.
    Ich weiß auch nicht wirklich was das bringen soll, dass da möglichst viele Namen stehen. Das macht das Paper ja nicht besser oder schlechter. ?
    Zuletzt geändert von matthias; 04.09.2019, 10:26.

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    • #3
      Meistens ist das Problem eher umgekehrt, dass der Chef die Mitarbeiter nicht erwähnt. Mitarbeit muss sich nicht auf Schreiben beschränken.

      Da nach dem Urheberrecht sogar der wirkliche Urheber das Recht hat nicht genannt zuwerden, wird das hier wohl auch gelten. Aber welchen Nachteil hat man und was will man erreichen? Einklagen, dass die gesamte Auflage vernichtet wird?

      E.D.


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      • #4
        Hallo Deedaulus,

        wenn du damit ein Problem hast, dann ist es dein gutes Recht ihn anzuschreiben und aufzufordern, dir mitzuteilen, wo er überall deinen Namen verwendet hat.
        Dann kannst du diese alle Anschreiben, dass es dafür keine Freigabe von dir gab und der Name zu löschen ist und fertig.

        Wenn du dann morgen den Job als Werkstudent nicht mehr hast, dann ist das so, aber der Datenschutz ist einzuhalten.

        Gruß
        meistermacher

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