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Frage zu bestehenden Urlaubstagen

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  • Frage zu bestehenden Urlaubstagen

    Hallo ihr Lieben ich bin die Frau von Lars G und habe mich gerade mal angemeldet weil mir eine Frage eingefallen ist die ich dann doch selbst stellen wollte.
    Es geht um folgendes ich habe 26 Tage Urlaub und davon nach meiner Probezeit (die im Mai abgelaufen ist) meine ersten 5 Tage bekommen zum Heiraten. Jetzt habe ich noch 22 Tage die mir zustehen,allerdings haben wir so gravierenden Personalmangel in der Betreuung das ich fürchten muss das wenn ich am Montag meinen Antrag auf Resturlaub stelle dieser abgelehnt wird... aus dem Arbeitsrecht weiß ich aber schon das mir der Urlaub aber bis spätestens 31.März 2020 genehmigt werden MUSS. Meine Frage ist was passiert wenn mir dann die 22 Tage bis März gegeben werden und dann vom Chef gesagt wird "So Frau G. das ziehe ich Ihnen aber jetzt vom Jahresurlaub ab" darf er das oder sind die 22 Tage dann extra mit bei meinen eigentlichen 26 Tagen Jahresurlaub für 2020 aufgelistet weil ich die im Jahr 2019 nicht alle nehmen konnte? Liebe Grüße Jacky G.

  • #2
    Zitat von Jacky G Beitrag anzeigen
    Es geht um folgendes ich habe 26 Tage Urlaub und davon ... meine ersten 5 Tage bekommen ... Jetzt habe ich noch 22 Tage
    Hallo,

    bei mir ergibt 26 - 5 = 21, nicht 22.

    Meine Frage ist was passiert wenn mir dann die 22 Tage bis März gegeben werden und dann vom Chef gesagt wird "So Frau G. das ziehe ich Ihnen aber jetzt vom Jahresurlaub ab" darf er das
    Es gibt nun eine neue Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts. Demnach muss dich dein Arbeitgeber ausdrücklich auffordern, deinen Urlaub zu nehmen, sonst verfällt er nicht mehr. Nachlesen kannst du das z.B. hier:
    https://www.haufe.de/personal/arbeit...76_484536.html

    Zu dieser ausdrücklichen Aufforderung gehört meinem Verständnis nach ergänzend auch, dass dir dein AG die Chance gibt, diesen Urlaub tatsächlich zu nehmen. Vielleicht nicht unbedingt im Wunschzeitraum, aber doch irgendwann.

    Falls dein Urlaubswunsch abgelehnt wird, könntest du deinen AG beispielsweise fragen, in welchen Zeiträumen eine Urlaubsnahme aus seiner Sicht möglich ist. Dabei ist zu beachten, dass laut BUrlG mindestens ein zweiwöchiger Urlaub zusammenhängend genommen werden muss.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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    • #3
      Hallo Werner danke für deine Antwort. Das hatte ich vergessen dabei zu schreiben ich habe 22 statt 21 Urlaubstage übrig weil von den 5 Tagen die ich bekommen habe einer als Sonderurlaub gezählt wurde wegen der Eheschließung,also wenn man mir die 22 Tage im nächsten Jahr gewährt darf man die 22 Tage aber dann nicht von meinen 26 "neuen" Urlaubstagen abziehen oder?

      Gruß Jacky

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      • #4
        Zitat von Jacky G Beitrag anzeigen
        also wenn man mir die 22 Tage im nächsten Jahr gewährt darf man die 22 Tage aber dann nicht von meinen 26 "neuen" Urlaubstagen abziehen oder?

        Gruß Jacky
        Hallo,

        nein, der Urlaubsanspruch aus 2019 bleibt in voller Höhe bestehen. Also hättest du, vorausgesetzt du bekommst in diesem Jahr keinen Urlaub mehr genehmigt, im nächsten Jahr 48 Tage.

        Gruß
        Hubertus

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        • #5
          Vielen Dank für die Antwort,dann weiß ich ja bescheid.

          Gruß Jacky

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          • #6
            Hallo meine Lieben,

            heute schreibe ich leider im Auftrag, da auf der Arbeit bei meiner Frau das blanke Chaos herrscht. Sie hat derzeit einfach keine Zeit.

            Seit einem Monat ist jetzt die Servicekraft vom Spätdienst krank, der andere Mitarbeiter aus der Betreuung ist immernoch im Urlaub und eine weitere Servicekraft geht demnächst 5 Wochen auf Kur. Die PDL hat jetzt einfach bestimmt das die Betreuungskräfte den Spätdienst abdecken. Dieser geht von 11Uhr (Dann fängt die Betreuung an) und ab 17:30 bis 19:30 geht meine Frau dann in den Service...das ist eine Katastrophe, da die PDL von 9 bis 11 Uhr in den 2 Stunden gar keine einzige Betreuungskraft im Haus hat.

            Dazu kommt noch, das meine Frau privat nichts mehr auf die Reihe bekommt. Sie kann gar keine Arzttermine oder andere Termin mehr wahrnehmen und das als 20 Stunden Kraft die eigentlich nur in der Betreuung arbeitet. Sie ist weder im Service eingearbeitet worden, noch besitzt sie eine Vorausbildung oder ein Zertfikat.

            Das ganze war jetzt soweit gekommen, das wir den MDK eingeschaltet haben, der war im Vorfeld schon immer wieder mal durch uns aufmerksam geworden und riet uns jetzt auch die Heimaufsicht einzuschalten. Der Anruf dort, war allerdings eher verwunderlich. Der zuständige Mitarbeiter war angepisst und sagte uns: Der Tipp vom MDK die Heimaufsicht anzurufen, sei so eine Art Klieenten loszuwerden, aber das ist eine Sache fürn Anwalt für Arbeitsrecht. Der Mann knallte den Hörer auf und das Gespräch war beendet.

            Die PDL hat bereits mitgeteilt, das es keine weiteren Personaleinstellungen für den Service und in der Betreuung geben wird, da ja bereits genug Arbeitskräfte vorhanden sind. Das MDK wurde wie gesagt informiert, meine Frau wird am 18ten noch mal beim MDK anrufen.

            Der Arbeitskollege meiner Frau kommt morgen wieder, meine Frau wird jetzt nicht mehr in den Spätdienst gehen. Sie schafft das einfach nicht mehr mit dem Privatleben. Sie will aber der PDL anbieten, in den Frühdienst zu gehen damit auch der Betreuungsschlüssel besser abgedeckt ist.

            Ist das was da alles passiert eigentlich so rechtlich in Ordnung ? Die PDL hat ja im Plan der Servicekräfte einfach eine Notiz geschrieben, das die Betreuungskräfte den Spätservice mitmachenl. Das ganze passierte einfach ohne zu Fragen ob die Betreuungskräfte überhaupt privat dafür Zeit haben, es wurde einfach angeordnet von heute auf morgen.

            Wie ist das rechtlich wenn im Service etwas passiert und meine Frau da nicht geschult ist, wie ist das von der Haftung...

            Wir wissen ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie wir mit der Situation umgehen sollen. Anscheinend hat auch keiner Zeit sich dieses Problems anzunehmen weil die Auslastung vom MDK ist ja auch verständlich. Die Heimaufsicht interessiert das ganze gar nicht, das wissen wir ja jetzt und ich bezweifle das der Anwalt für Arbeitsrecht hier auch etwas machen kann... Dabei steht doch klar in den Regeln der Betreuungskraft:

            § 2 Abs. 4 Satz 5 der Betreuungskräfte-Richtlinie: „Zusätzliche Betreuungskräfte dürfen weder regelmäßig noch planmäßig in körperbezogene Pflegemaßnahmen sowie hauswirtschaftliche Tätigkeiten eingebunden werden.“

            Die letzte Betreuungskraft die sich gegen diese Methoden aufgelehnt hat wurde entlassen...da hat man natürlich so seine bedenken...

            Der besagte Urlaubsantrag über den mal gesprochen wurde wurde vor 12 Tagen gestellt, der Chef hat nie Zeit und ist nicht ansprechbar...jedwägliche Geschichten die ansatzweise mit der Urlaubsplanung meiner Frau zu tun haben. werden ignoriert. 2 mal hat meine Frau einen Antrag gestellt, schriftlich...keine Antwort...

            Lars
            Zuletzt geändert von LarsG; 15.09.2019, 20:13.

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            • #7
              Hallo,

              kündigen. Mehr gibts da nicht mehr zu sagen. Die Gesundheit deiner Frau ist das wichtigste.

              Gruß
              Hubertus

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              • #8
                Zitat von LarsG Beitrag anzeigen
                ... Dazu kommt noch, das meine Frau privat nichts mehr auf die Reihe bekommt. Sie kann gar keine Arzttermine oder andere Termin mehr wahrnehmen und das als 20 Stunden Kraft
                Wenn deine Frau Termine hat, die außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit liegen, muss sie der PDL "nein" sagen. Überstunden können nur nach einer vorherigen Interessenabwägung angeordnet werden. Das heißt, dass der Arbeitgeber seine betrieblichen Interessen mit denen der Arbeitnehmer*innen abwägen und daraufhin eine sachgerechte Entscheidung fällen muss. Zufälligerweise kommt der AG dann wohl meistens zur Erkenntnis, dass seine betrieblichen gegenüber den privaten Interessen überwiegen. Das lässt sich jedoch bei einem Dauerzustand, wie er hier anscheinend vorliegt, nicht mehr begründen.

                Und was soll schon passieren, wenn deine Frau sagt, dass es zu dem einen oder anderen Zeitpunkt eben nicht geht?

                Sie ist weder im Service eingearbeitet worden, noch besitzt sie eine Vorausbildung oder ein Zertfikat.
                Wird das für den Service benötigt? Ist das Vorschrift, oder gilt "learning by doing"?

                riet uns jetzt auch die Heimaufsicht einzuschalten.
                Die Idee ist nachvollziehbar.

                Der Anruf dort, war allerdings eher verwunderlich. Der zuständige Mitarbeiter war angepisst und sagte uns: Der Tipp vom MDK die Heimaufsicht anzurufen, sei so eine Art Klieenten loszuwerden,
                So ganz unrecht hat er möglicherweise nicht. Es ist ein leichtes, Probleme auf andere abzuwälzen. Letztendlich ist die Heimaufsicht doch eher für die ordnungsgemäße Patienten-/Bewohnerversorgung zuständig. Und diese scheint - dank der Einteilung durch die PDL - insoweit einigermaßen zu funktionieren.

                aber das ist eine Sache fürn Anwalt für Arbeitsrecht.
                Wo er recht hat, hat er recht.

                Die PDL hat bereits mitgeteilt, das es keine weiteren Personaleinstellungen für den Service und in der Betreuung geben wird, da ja bereits genug Arbeitskräfte vorhanden sind.
                Solange diese alle Anweisungen und Überstunden mitmachen, hat die PDL kein Problem. Das beginnt erst, wenn die Leute nur noch bereit sind, ihre vertragsgemäßen Stunden (und nicht mehr) abzuleisten.

                Ist das was da alles passiert eigentlich so rechtlich in Ordnung ?
                Sofern deine Frau trotz aller widrigen Umstände weiterhin dort arbeiten möchte, empfehle ich dringend den Eintritt in die fachlich zuständige Gewerkschaft. Dort kann Sie sich dann fachliche Beratung - und nach Ablauf der Wartezeit auch rechtliche Vertretung - holen. Denn das alleine aus einem anonymen Internetforum bezogene Wissen hilft nur dann weiter, wenn man auch bereit ist, vor Ort und ohne persönlichen Beistand Taten folgen zu lassen.

                Wie ist das rechtlich wenn im Service etwas passiert und meine Frau da nicht geschult ist, wie ist das von der Haftung...
                Da ist meiner Meinung nach der AG in der Pflicht. Auf die AN*innen kann er das nur abwälzen, wenn diese grob fahrlässig oder gar vorsätzlich gehandelt haben (und das zu beweisen ist).

                Wir wissen ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie wir mit der Situation umgehen sollen.
                Siehe die Antwort von Hubertus. Wie sind denn die Chancen deiner Frau auf dem Arbeitsmarkt?

                und ich bezweifle das der Anwalt für Arbeitsrecht hier auch etwas machen kann... Dabei steht doch klar in den Regeln der Betreuungskraft:

                § 2 Abs. 4 Satz 5 der Betreuungskräfte-Richtlinie: „Zusätzliche Betreuungskräfte dürfen weder regelmäßig noch planmäßig in körperbezogene Pflegemaßnahmen sowie hauswirtschaftliche Tätigkeiten eingebunden werden.“
                Der*die Anwält*in kann dem AG mitteilen, nach welchen Regeln künftig zu arbeiten ist - und dies gegebenenfalls auch gerichtlich durchsetzen.

                Die letzte Betreuungskraft die sich gegen diese Methoden aufgelehnt hat wurde entlassen...da hat man natürlich so seine bedenken...
                "Etwas besseres als den Tod findest du überall." (https://maerchen.com/grimm/die-breme...musikanten.php)

                oder auch

                "... haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben mehr zu fürchten als den Tod" (https://www.lyrix.at/t/bertolt-brech...ommunarden-f60)

                2 mal hat meine Frau einen Antrag gestellt, schriftlich...keine Antwort...
                Auch hier gibt es arbeitsrechtliche Möglichkeiten, ...
                und ich bezweifle das der Anwalt für Arbeitsrecht hier auch etwas machen kann...
                ... wenn man bereit ist, diese zu nutzen.
                Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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                • #9
                  Hallo Leute

                  Erst mal die gute Nachricht: Es liegen tatsächlich Beweise vor, die den Arbeitgeber meiner Frau belasten. Dies bezieht sich ganz klar auf § 2 Abs. 4 Satz 5 der Betreuungskräfte-Richtlinie: „Zusätzliche Betreuungskräfte dürfen weder regelmäßig noch planmäßig in körperbezogene Pflegemaßnahmen sowie hauswirtschaftliche Tätigkeiten eingebunden werden.“ - In sämtlichen Dienstplänen, schreibt die PDL ohne zu Fragen einfach drauf, das die Betreuungskräfte planmäßig im Service Mitarbeiten. Es wird weder gefragt, es wird einfach bestimmt.

                  Servicekräfte im Pflegeheim sind eigenständige Mitarbeiter. Zumal das ja auch von den Krankenkassen ganz klar geregelt ist was die Betreuungskräfte dürfen und was nicht. Für die Einrichtungen besteht leider die Versuchung, diese Kräfte, die von den Pflegekassen zusätzlich bezahlt werden und daher für die Einrichtungen kostenlos sind, für andere Arbeiten einzuplanen. Dies geht am Sinn und Zweck vorbei und dient nicht dem Wohlergehen der Bewohner. Die Betreuungskräfte sollen ja ganz gezielt für die zusätzliche Betreuung und Aktivierung eingesetzt werden. Damit die Gelder der Pflegekassen wirksam für die Versicherten eingesetzt werden.

                  Maßnahmen der Behandlungspflege dürfen ausschließlich von dafür qualifizierten Pflegekräften ausgeführt werden. In den beiden anderen Bereichen, Hauswirtschaft und Grundpflege, darf eine zusätzliche Betreuungskraft zwar in Ausnahmefällen eingesetzt werden, z.B. wenn gerade keine Pflegefachkraft da ist, die Zeit aber drängt. Nicht zulässig ist es, wenn diese Tätigkeiten planmäßig oder regelmäßig durchgeführt werden, wenn etwa die zusätzliche Betreuungskraft im Dienstplan dafür vorgesehen ist oder jede Woche dazu eingesetzt wird. Die Einhaltung dieser Vorgaben obliegt der verantwortlichen Pflegefachkraft. Wenn die das aber natürlich selber macht und die Leute planmäßig einteilt....

                  Meine Frau hat jetzt ein weiteres Telefonat geführt mit dem MDK und anscheinend endlich die passenden Personen ans Telefon bekommen. Diese haben die von meiner Frau gesammelten verstöße erhalten und weitergeleitet. Morgen wird meine Frau dann der PDL mitteilen, das sie nicht mehr in den Service geht, sie beruft sich auf den § 2 Abs. 4 Satz 5 sowie auf ihren Arbeitsvertrag, in dem genau geregelt ist was für Aufgaben sie machen muss. Dieser wurde von der PDL ja selbst unterzeichnet. Sie wird freundlich und nett versuchen das Gespräch zu führen, die Rechtsberatung weiß bereits bescheid, wir haben jetzt jemanden.

                  Die Rechtsberatung rechnet schon mit einer Abmahnung, sie hat uns bereits gesagt welche Dokumente wir am Freitag im Falle eines Falles einreichen müssen und sollte es tatsächlich auch mit dem Versicherungsbetrug nachzuweisen sein, werden da auch die passenden Schritte mit eingeleitet. Insofern sind wir abgesichert.

                  Das schöne ist noch, das meine Frau nachher um 15 Uhr ein Bewerbungsgespräch hat. Sollte sie da einen Arbeitsvetrag bekommen, hat sich das ganze Gemachse natürlich erledigt und es wäre der beste Weg aus dem jetzigen Problem. Insofern hat man ja ganz klar noch eine Hintertür.

                  Ich halte euch auf dem Laufenden.

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                  • #10
                    Zitat von LarsG Beitrag anzeigen
                    ... Das schöne ist noch, das meine Frau nachher um 15 Uhr ein Bewerbungsgespräch hat.
                    Da wünsche ich viel Erfolg.

                    Ich halte euch auf dem Laufenden.
                    Das wäre schön.

                    Die Hintergründe, die du hier schilderst, sind Fachfremden natürlich nicht bekannt. Das hat mir die Dimension des Ganzen verdeutlicht. Vielen Dank dafür.
                    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
                      Da wünsche ich viel Erfolg.


                      Das wäre schön.

                      Die Hintergründe, die du hier schilderst, sind Fachfremden natürlich nicht bekannt. Das hat mir die Dimension des Ganzen verdeutlicht. Vielen Dank dafür.
                      Das hab ich doch gerne gemacht. Wir haben uns selbst noch mal in die Materie hereingelesen und meine Frau MUSS dringend etwas ändern. Sie verstößt sonst weiter gegen das SGB...das nimmt bei genauem lesen wirklich sehr große Außmaße an.

                      Betreuungskräfte stopfen offenbar die Lücken, die der Pflegenotstand reißt. Da die Pflegekräfte häufig nicht ausreichen, müssen die sozialen Betreuer mit anpacken. Laut Richtlinie soll dies nur ausnahmsweise erlaubt sein. Doch die Richtlinie scheitert am Fachkräftemangel. Letztlich bringen sich die Einrichtungen nicht nur selbst, sondern auch die Mitarbeiter, insbesondere die Betreuungskräfte haftungsrechtlich in die Bredouille! Ich gebe mal ein Video raus, mich wundert es das hier noch nicht mehr passiert ist:

                      Hier ist Beitrag der ARD zu diesem Thema...wieso geht das eigentlich unter...das ist in meinen Augen ein Skandal:

                      https://www.youtube.com/watch?v=HOkUAz-rvfY

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                      • #12
                        Hallo Leute

                        Meine Frau verweigert seit heute die Arbeit im Service bis auf 2 Tage im Monat. So hat es der Gesetzgeber vorgesehent.

                        Würde Sie weitermachen, beginge sie laut MDK Versicherungsbetrug auf dem eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten stehen kann.

                        Sie hat die PDL heute schriftlich auf den Missstand hingewiesen, ebenfalls wie es der Gesetzgeber von ihr verlangt laut SGB. Die Antwort drauf war: Die PDL ist ausgerastet...meine Frau sollte zum Chef und dort hieß es dann ich zitiere mal:

                        "Die von Ihr gegannten Paragraphen haben nichts mit dem Arbeitsrecht, ihrem Arbeitsvetrag oder der Betreuung zu tun, das ist völliger Schwachsinn, Sie machen Service, es gilt das was der Chef Ihnen sagt, sonst interessiert gar nichts. Serviceaufgaben sind Betreuungsaufgaben und was da steht is völlig uninteressant. Sie machen das. Für Servicearbeiten braucht man keine Extra - Ausbildung, das hat was mit Betreuung zu tun, alles andere ist Irrelevant und steht nicht zur Diskussion."

                        Also so eine Ignoranz hat man lange nicht gesehen, meine Frau hat sich weiterhin der Arbeit verweigert, sie ist und bleibt Betreuungskraft und wird nicht gegen die Auflagen des SGB verstoßen....

                        Eine Abmahnung hat meine Frau nicht bekommen, aber eine ordentliche Standpauke. Sie weigert sich dennoch weiterhin Servicetätigkeiten zu machen, da es ein Verstoß gegen das SGB ist.

                        Meine Frau hat noch einmal mündlich wie schriftlich darauf hingewiesen das:
                        • …die Weisung eine illegale, für Bewohner gesundheitsgefährdende Tätigkeit beinhaltet.
                        • …der Arbeitgeber selbst den Pflichten aus dem Arbeitsvertrag nicht nachkommt.
                        Es wird alles ignoriert. Aber meine Frau wird auch nicht abgemahnt...es wird nur unter Druck gesetzt und da die PDL nicht auf die Dienstpläne der Betreuungskräfte schreibt das die den Service Abdecken sollen, sondern das auf dem Dienstplan der Servicekräfte macht, sagt einem das die ganz genau wissen was Sache ist. Die Betreuungskräfte (Nur 2) werden gezielt im Service eingesetzt, da dort fast kein Personal arbeitet....

                        Ich hab gesagt, sie soll sich nicht darüber aufregen. Auch der MDK sagte, solange sie keiner schriftlich abmahnt oder kündigt wird nichts passieren. Sollte das Heim es doch machen ist das eh wie eine Selbstanzeige, da die ja die Arbeitsverweigerung begründen müssen. Sollte sie reinschreiben das meine Frau keinen Service macht, wäre die wirklich nicht ganz helle.

                        Es liegen definitiv Beweise wegen Versicherungsbetrug vor, auch dem MDK und meine Frau wird sich weiter weigern sich von ihrem Chef in dieser Weise zu einer Straftat nötigen zu lassen.

                        Hier geht es nachweislich um Versicherungsbetrug von Einrichtungsleitungen. StGB § 263, 265 und da will sie sich nicht dran beteiligen. Der MDK ruft sie morgen in der Früh noch einmal an.

                        Sie ist heute der Gewerkschaft beigetreten

                        Es bleibt weiter spannend !!
                        Zuletzt geändert von LarsG; 19.09.2019, 22:24.

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von LarsG Beitrag anzeigen
                          t.


                          Sie ist heute der Gewerkschaft beigetreten

                          Es bleibt weiter spannend !!
                          Hallo,

                          das ist der beste Schritt, den ihr machen konntet. Und sucht was neues. Stellen gibts ja genug.

                          Gruß
                          Hubertus

                          Kommentar


                          • #14
                            Hallo Ihr lieben,

                            ich habe endlich Zeit gefunden selber mal was dazu zu schreiben...ich bin mit den Nerven echt fertig gestern habe ich der PDL und der Heimleitung mit Erwähnung meiner Betreuungsparagraphen gesagt das ich nicht weiter im Service arbeiten kann, weil ich mich sonst strafbar mache da haben mich die beiden dermaßen unter Druck gesetzt und mir mit Abmahnung gedroht weil "hier entschieden wird was sie arbeiten und was nicht" und die Paragraphen haben beide auch nicht interessiert das ich nen Termin beim Hausarzt habe,und mich wahrscheinlich wegen Erschöpfung krank schreiben lasse denn Hunger der fehlt mir schon seit 3 Tagen essen tu ich aber gezwungener Maßen da ich Sport mache,dann habe ich letzte Nacht so gut wie gar nicht geschlafen und meinen Mann zicke ich auch grundlos völlig gereizt an wenn ich nach Hause komme von den ständigen Kopfschmerzen mal ganz zu schweigen bin ich mich schon anderweitig am bewerben da es ja nicht Sinn der Sache ist mit Angst zur Arbeit zu gehen. Vielen Dank für die Tipps

                            Viele Grüße Jacky
                            Zuletzt geändert von Jacky G; 20.09.2019, 16:33.

                            Kommentar


                            • #15
                              Schon was passendes gefunden?

                              Kommentar

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