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Minusstunden wegen keiner Arbeit – Nachholen?

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  • Minusstunden wegen keiner Arbeit – Nachholen?

    Guten Tag! Ich arbeite als HSK für eine Universität in Berlin. Im Vertrag wurde die monatliche Arbeitszeit von 20 Stunden mit Vergütung von 12,30 EUR je Stunde vereinbart. Die Bezahlung kriege ich am Ende des Monats.

    Als ich den Vertrag unterschrieb, wurde mir die Arbeit versprochen, aber es lag in der Tat keine Arbeit vor, obwohl ich meine Zeit und Arbeitskraft angeboten habe. Dadurch sind seit April 2019 63 Minusstunden entstanden. Den Lohn habe ich dabei erhalten. Jetzt will mein Chef, dass ich diese 63 Stunden nachhole und ich habe Zweifel, ob es berechtigt ist.

    Ich führe eine Tabelle, wo ich meine Arbeitsstunden eintrage.
    Die Arbeitsverhältnis wird nach dem TV Stud III bestimmt.

    Vielen Dank im Voraus!

  • #2
    Was ist denn HSK?

    Kommentar


    • #3
      Zitat von LongTimeNoSee Beitrag anzeigen
      ..., obwohl ich meine Zeit und Arbeitskraft angeboten habe.
      Hallo,

      in welcher Form hast du deine Arbeitskraft angeboten? Kannst du das - falls es darauf ankommt - gegebenenfalls beweisen?

      Dadurch sind seit April 2019 63 Minusstunden entstanden.
      Gibt es denn irgendwelche Vorgaben zur Arbeitszeit, z.B. hinsichtlich zeitlicher Lage oder dem Arbeitsort, oder auch zu einer Gleitzeitregelung?

      Jetzt will mein Chef, dass ich diese 63 Stunden nachhole und ich habe Zweifel, ob es berechtigt ist.
      Ohne Kenntnis näherer Umstände kann man zunächst einmal vermuten, dass hier ein Annahmeverzug des Arbeitgebers vorliegt.

      Ich führe eine Tabelle, wo ich meine Arbeitsstunden eintrage.
      Und diese Tabelle hast du dem AG regelmäßig (in welchen zeitlichen Abständen?) zur Verfügung gestellt?

      Gruß,
      werner
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

      Kommentar


      • #4
        tja, ich weis ja nicht was im TV steht und auch nicht genau was im AV steht, aber wenn dein Chef dir jeden Monat 246,-€ überwiesen hat und du innerhalb von nur 4 Monaten ein Minus von 3,15 Monaten aufgebaut hast, also bisher nur 17 Stunden gearbeitet und für 80 Stunden Geld bezogen hast, dann ist da irgendwas schief gelaufen.
        Du sagt deinen Chef, dass du Auf Grund deiner lage nicht mehr als 20 Stunden im Monat arbeiten darfst, weil dir sonst andere Förderleistungen gekürzt werden. Weiterhin hast du täglich deine Arbeitskraft für 1 Stunden angeboten aber diese ist nicht abgerufen worden und weiterhin hast du einen Anspruch auf 20 Urlaubsstunden (Tage) im Jahr, diese kann er ja netterweise mit dem zuviel gezahlten Gehalt gegen rechnen, dann seit ihr quitt. Dann suchst du dir was neues und fertig.

        Achja, wenn er was verlangt und du es nicht erfüllst kann er vor das Arbeitsgericht gehen und dort sein Verlangen begründen.
        Einfach so würde ich Ihm nichts geben.

        Gruß
        meistermacher

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